Mein neues Buch „Leninplatz“!

Mein neues Buch "Leninplatz" ist soeben erschienen. Hier der Klappentext: Benny, Mark und ihre Freunde wohnen rund um den Leninplatz in Ostberlin. Obwohl ihr Alltag Ende der 80iger Jahre in der DDR eigentlich trist und vorbestimmt ist, erleben sie in der Schule und den Stunden danach die aufregendsten Dinge. Sie feiern gemeinsam das Leben, die Mädchen und vor allem sich selbst, auch wenn ihre Freundschaft manchmal auf harte Proben gestellt wird. „Was war eigentlich los am Leninplatz, bevor der Osten der neue Westen wurde, vor dem Mauerfall und „Goodbye Lenin“? Mark Scheppert erzählt auf unvergleichliche Art vom Aufwachsen im Ostteil Berlins, von Freund- und Feindschaften, erster Liebe und einer kleinen Gang Jugendlicher, die nach der Schule am Sockel des Lenindenkmals…

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Der „Leninplatz“ in der „Berliner Woche“

Mein neuestes Buch "Leninplatz" findet sich nun auch als Buchtipp für den Sommer in der aktuellen "Berliner Woche" wieder.   "...anekdotische Erinnerungen an die eigene Jugendzeit in den 1980er-Jahren. Also in der Spätphase der DDR, wobei damals kaum jemand ahnte, dass sich ein Epochenwechsel anbahnte. Der Leninplatz, heute Platz der Vereinten Nationen, war der Wohnort des Autors. Aber auch andere Orte spielen eine Rolle. DDR-typisches von Staatsbürgerkunde bis FDJ bilden einerseits die Kulisse, die auch den Alltag der Pubertierenden bestimmt. Gleichzeitig agieren die nicht viel anders als Gleichaltrige in vielen Teilen der Welt. Es geht um Musik, Partys oder erste erotische Lektionen. Um exzessiven Alkoholkonsum und andere Grenzerfahrungen. Und fast nebenbei wird eine Zustandsbeschreibung nicht zuletzt der Verhältnisse in Friedrichshain…

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Neue Rezi zum „Leninplatz“ bei „Sarahs bunter Welt“

Seit heute gibt es eine schöne neue Rezension zu meinem Buch Leninplatz bei "Sarahs bunter Welt" (www.sarahhatsgetestet.de) Der Anfang geht so: "Wer von euch hat eigentlich den Mauerfall erlebt? Ich war noch ganz klein und erinnere mich daran, dass wir früher oft in Gewinnspielen gewonnen haben. Danach hat meine Mutter fast nie gewonnen. Außerdem erinnere ich mich daran, dass mein Vater danach häufiger mit mir in den Osten gefahren ist, und ich dachte: bin ich froh, dass ich auf der anderen Seite aufgewachsen bin. Klingt hart, aber ..." Ré­su­mé: "Ich bin sicher, so wie der Autor es umgesetzt hat, wird er damit wieder viele Menschen bewegen können. Bewegen im Sinne, dass er Menschen ein Stück längst vergangener Tage zurückbringt oder…

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„Leninplatz“ bei SPIEGEL ONLINE „einestages“

Eine kurze Geschichte aus dem "Leninplatz" wurde nun auch bei Spiegel Online "einestages" veröffentlicht, nämlch die, über unsere kuhle Ungarnreise. Das Schöne dort ist ja - im Gegensatz zum Buch - dass dort Bilder zum Gesamteindruck beitragen können. Es sind ein paar wirklich lustige Aufnahmen mit dabei. Andererseits dürfen auch alle Menschen diesen Artikel kommentieren ... Wir auch immer, hier die Story: "Deutsch oder DDR" .

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Kuhle Rezi zu „Leninplatz“ bei LITERATWO

Auf der Seite von LITERATWO - Binea & Du ist heute eine schöne (wenn nicht gar kuhle) Rezension zum "Leninplatz" erschienen. Besonders diese Zeilen haben mir gefallen: "Das Gefühl nach Hause zu kommen, erzeugten die ersten Seiten bei mir ... Seine herzerfrischende Art zu schreiben, holte mich schnell in seine frühe Jugendzeit zurück. Seine Kurzgeschichten drehen sich nun um die Schulzeit und die Erlebnisse mit seinen Klassenkameraden. Ob der erste Kuss, die erste Liebe, der Zirkusbesuch mit Mutter und Bruder, die Gruppenratswahl, Westbier und die erste Zigarette, alle kurzen Episoden sind lustig und regen natürlich dazu an, an die eigene Jugend zu denken. Ich musste oft lachen und habe deshalb einige Auszüge laut vorgelesen. Diese sorgten für anregende Diskussionen unter…

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Eine lange Geschichte – Jugend in der DDR

In meinen ersten Schuljahren liebte ich die ersten Stunden nach den Sommerferien. Die alten Lehrer fragten, was wir in unseren Urlauben erlebt hatten, und die neuen interessierten sich für die Berufe unserer Eltern. Voller Stolz konnte ich immer allen erzählen, dass mein Vater Trainer im Radsport und meine Mutter Sekretärin im Außenhandel war. Dass fast 30 Prozent meiner Mitschüler einfach nur antworteten: „Mein Papa arbeitet bei MfS“, verstand ich nicht, auch nicht nachdem die Lehrerin es in ein „beim MfS“ verbessert hatte. Scheinbar wussten die Kinder selber nicht, was ihre Eltern dort so trieben und vor allem, was dieses MfS eigentlich war. Die erste Stunde verging trotzdem wie im Flug. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass wir zu…

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Katarina Witt – Alles ganz simpel – Alltag in der DDR

Natürlich stand ich in engem Kontakt zu unserem DTSB-Präsidenten Manfred Ewald. Obwohl ihm oftmals vorgehalten wurde, dass er recht diktatorisch waltete, kam ich immer mit ihm klar. Vor allem fand ich gut, dass er nie nachtragend war. Ein Beispiel: Bei wichtigen Verlagsentscheidungen musste ich an den Sekretariatssitzungen des DTSB teilnehmen. Ewald leitete die Sitzung. Wenn er sagte: „Die Decke ist grün“, nickten seine Untergebenen und antworteten: „Ja, Genosse Ewald, hellgrün.“ Das Perfide daran war, dass man mit ihm eigentlich diskutieren konnte, die meisten trauten es sich nur nicht. Jedenfalls hatte ich in dieser Sitzung zu einer Buchproduktion eine andere Auffassung und vertrat diese dort auch engagiert. Im Verlag wertete ich die Tagung dann immer mit meinen Kollegen aus und erzählte…

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Buchvorstellung: „Wir hatten ja nüscht im Osten“ – DDR Alltag

Viele von Euch haben sich sicherlich schon lange gefragt: Wird es jemals ein besseres Buch über die DDR und das Ostberlin der 80iger Jahre, als das mittlerweile in jeder Schule auf dem Lehrplan stehende Werk „Mauergewinner“, geben? Die Antwort lautet ja (!), denn Mikis Wesensbitter ist mit „Wir hatten ja nüscht im Osten … nich' ma Spaß!“ ein echtes Meisterwerk gelungen. Zwar beschreibt er darin nur das berühmte Jahr 1989 in Tagebuchform, dies jedoch mit einer unfassbaren Detailgenauigkeit, Präzision und vor allem so dermaßen lustig, dass man sich diese Zeit manchmal echt zurückwünscht. Aua! In meinem Fall hat das vielleicht sogar Gründe, da ich drei Jahre jünger bin. Während der Protagonist all die geilen Konzerte der Vorwendezeit mit 20 erlebt…

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Nachspiel: Deutschland vs. Ghana – Brasilien 2014

Danny und Jenna gehen nach dem Konzert ins Hotel, doch ich habe mein Zeitgefühl längst verloren und streune mit Erni in eine vermeintlich gefährliche Ecke der Stadt. Gerade als wir einsichtig umkehren wollen, hören wir verlockende Musik auf der anderen Straßenseite. Etliche Einheimische aber auch Deutsche in Nationaltrikots stehen dort vor einer Art Disco und plaudern. Ein kahl-rasierter Typ brüllt genau in diesem Moment: „Zieh dein Scheiß-Ölaugen-Trikot aus, du Fotze“. Der Drecks-Nazi und seine Jungs, deren Herkunft ich nicht verraten will, um diesen Verein nicht in Misskredit zu bringen, beschimpfen einen Kerl, weil er ein Özil-Trikot trägt. „Verbisst euch ihr Benner“, ruft Erni unfassbar mutig. Ich zupfe ihm am Ärmel, doch seine Nase bleibt heil, da die Deutschen mit Hirn…

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DDR-Straße Karl-Marx-Allee – Boulevard of broken dreams – Jugend in der DDR

"Ich war auf einer großen WG-Party eines Arbeitskollegen eingeladen. Die Feier fand in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain statt. Obwohl ich sehr spät kam, befanden sich noch viele Gäste in der Bude. Micha begrüßte mich euphorisch und stellte mir jeden einzeln vor. Die verqualmte Küche war wie immer das lautstarke Zentrum der Wohnung und besonders gut gefüllt. Bald war klar: Ich, der Junge von nebenan, war der einzige ehemalige Ostdeutsche auf der gesamten Party. Unglaublich, denn noch bis vor wenigen Jahren waren dieses Haus, die Straße und der Bezirk ausschließlich von Ossis bewohnt gewesen. In der Badewanne schwammen die letzten, einsamen Beck's Gold. Manchmal kann ich gar nicht glauben, wie sehr sich meine Stadt verändert hat. Ziemlich schockiert öffnete ich mir…

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