Warum Deutschland 2014 Weltmeister wird

Unter dem Titel: "Warum Deutschland 2014 Weltmeister wird" ist vor wenigen Tagen eine schöne Rezension zu meinem Reise- und Fußballroman "90 Minuten Südamerika" auf der Seite "WM 2014 - Entfacht das brasilianische Feuer! (WM2014-in-Brasilien.de) erschienen. Die außerordentlich gut gestaltete Seite hält wissenswerte Informationen rund um die WM 2014 in Braslien bereit, berichtet über die WM-Stadien, die WM-Qualifikation, aber auch über den Confed-Cup 2013. Zudem werden sie mit der Facebook Seite "WM 2014" bis zum großen Ereignis sicherlich tausende (momentan sind es 406) Fans gefunden haben. Ich bin natürlich einer und freue mich, dass die "90 Minuten" so gut besprochen wurden. Die vollständige Rezi könnt Ihr hier lesen.

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Rekord für die Ewigkeit – DHfK Leipzig Teil 3

. (Leseprobe aus: "Alles ganz simpel") . ...mein Sohn Klaus sollte 1958 zunächst an die KJS (Kinder- und Jugendsportschule) in Halle delegiert werden. Er war ein hoch talentierter Fußballer und Leichtathlet – besonders in den Wurfdisziplinen – doch er wurde dort nicht genommen. Inge rief aufgebracht in der Schule an. Man sagte ihr, dass sie jährlich nur vier Kinder von Nicht-Arbeitern aufnähmen. Er läge an fünfter Stelle und könne daher nicht berücksichtigt werden. Der Rektor dieser Schule war Wolfgang Lohmann, der in meiner Studienzeit noch Rektor an der DHfK gewesen war. Wütend setzte mich ins Auto und fuhr nach Halle. Lohmann strahlte: „Horst, bist du das wirklich?“ Ich schmunzelte, denn auch diesmal war ich es und fragte ihn vorwurfsvoll: „Warum…

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„Verstehe nur Bahnhof“: DHfK Leipzig – Teil 1

Leseprobe aus dem Buch "Alles ganz simpel" . ...der Wunsch nach Freizeitbeschäftigungen war schon in den Nachkriegsjahren sehr groß und so hatten sich Ende 1949 in den Buna-Werken bereits 17 Sportabteilungen gebildet. Dort gab es mittlerweile sogar eine Betriebssportleitung mit vier hauptamtlichen Mitarbeitern. Einer von ihnen sprach mich eines Tages an, ob ich an einem Übungsleiterlehrgang an der Landessportschule teilnehmen wolle. Da ich dafür sechs Wochen freigestellt wurde, war das wie ein bezahlter Urlaub und so ließ ich mich gerne nach Freyburg an der Unstrut schicken. Da ich mich dort scheinbar nicht ganz dumm angestellt hatte, delegierte man mich direkt im Anschluss zu einem fünfmonatigen Übungsleiterlehrgang, der auf höherem Niveau in Leipzig stattfand. Dieser sollte die Kursteilnehmer zur Hochschulreife führen…

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Rezi zu „90 Minuten“ bei 1000 Worte

Seit heute gibt es eine neue Rezension zu "90 Minuten Südamerika" bei Tausend Worte . Dies ist ein sehr schön gestalteter Buchblog und obwohl die Rezensentin vorwiegend Fantasy und Thriller liest, hat sie auch ein Faible für Fußball. Hier ein Auszug aus der Rezi: Wenn der Autor sein Buch liebevoll als „Jungsbuch“ bezeichnet, mag er damit vielleicht nicht ganz Unrecht haben. Dennoch habe ich die Lektüre – auch als Frau – sehr genossen. Das Buch ist nicht ganz Reiseroman, nicht ganz Fußballroman, nicht ganz Autobiografie. Es ist von allem etwas und dazu noch einiges mehr. Es ist vor allem und in erster Linie ein Buch, das die Botschaft vermittelt: „Du lebst nur einmal, genieße die Tage, jeden für sich, jetzt…

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Rezi von „90 Minuten“ im Schweizer Fussballmagazin „Zwölf“

Gestern hat mir ein Freund eine Rezension von "90 Minuten Südamerika" gesandt, die im unabhängigen Schweizer Fussballmagazin "Zwölf" erschienen ist. . Leider habe ich keine Ahnung, was das Journal inhaltlich hergibt. Ich werde daher demnächst mal an größeren Zeitschriftenkiosken schauen, ob es dort ausliegt (und es natürlich auch kaufen). . Natürlich freut es mich, dass mein Buch nun nicht nur von meiner lieben Ex-Freundin Jeannet (und ihren Leuten) in der Schweiz gelesen wurde. Außerdem konnte ich die meisten Eidgenossen, die mir auf meinen Reisen bisher über den Weg gelaufen waren, immer ganz gut leiden. So gesehen: Hopp Schwiiz! Hier noch die Rezi:

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Entstehungsgeschichte „Alles ganz simpel“

„Sag mal Junge, hast du denn schon wieder deine Mütze im Auto vergessen?“ Meine Freunde vor der Tür lächelten und auch ich war gerührt. Der „Junge“ war mein 63-jähriger Vater, der zusammen mit dem besorgten Herrn, meinem 85 Jahre alten Opa, soeben das DDR-Museum in Berlin-Mitte verlassen hatte. Vater drehte sich noch einmal um und rief mir etwas zu. „Ja, übernächste Woche!“, brüllte ich zurück. Soeben war die erste Lesung zu meinem Buch „Mauergewinner“ zu Ende gegangen. Ich inhalierte die kühle Herbstluft und blickte entspannt in den Abendhimmel über dem Alexanderplatz. Es schien ihnen gefallen zu haben. Auch meine Mutter hatte oft und herzhaft gelacht, obwohl ich mir gerade Texte ausgesucht hatte, in denen ich nicht sehr zimperlich mit meinen…

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Mauergewinner – Kindheit in der DDR

Viele ehemalige Westberliner erzählten mir noch lange nach der Wende, dass sie mit der Berliner Mauer auch einige wenige positive Dinge verbanden. Sie gaben mir zwar alle Recht, dass dieses Monstrum 28 Jahre lang für Teilung und Leid, für Verfolgung und Tod stand, doch in einigen Stadteilen sei es damals einfach wesentlich beschaulicher zugegangen. Eine alternative Kiezkultur zerbrach. Dennoch waren wir uns 1989 alle einig gewesen – das Ding musste weg. Sofort! Schnell hatte man überall ganze Grenzanlagen und Wachtürme gesprengt und die Mauer selbst wurde in kleinen und großen Stücken verscherbelt. Auch der Abschnitt zwischen dem ehemaligen Grenzübergang an der Oberbaumbrücke in Richtung Ostbahnhof wäre fast abgerissen worden. Immer lauter wurden die Rufe, den Grenzwall zu beseitigen und manche…

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90 Minuten Südamerika

Bei Spiegel Online – einestages – sind bereits mehrere Fußball-Geschichten von mir erschienen, die allerdings noch nicht das wiedergeben, was Euch im neuen Fußballroman erwartet. Außerdem sind es nur Storys aus den Jahren 2006 und jeweils eine aus 2008 und 2010. „90 Minuten Südamerika“ behandelt ja einen viel längeren Zeitraum (1990-2010) und ist wesentlich literarischer (hoffe ich). Dadurch, dass bei SPON auch diverse Bilder vorhanden sind, könnt ihr Euch dort aber wenigstens ein visuelles Bild machen. Hier gibt es kleine Appetitanreger: Anstoß am Ende der Welt Trubel in München, Autocorsos durch Berlin und Fahnenmeere in Hamburg: Bei der WM 2006 war ganz Deutschland im Fußball-Fieber. Ganz Deutschland? Mark Scheppert sah den Auftakt zur Weltmeisterschaft auf einem Mini-Fernseher im bolivianischen Hochgebirge…

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Nuklear Dresden

Bei der letzten Geschichte, die gestern - am Donnerstag den 22.07.2010- bei "Spiegel Online" veröffentlicht wurde, hatte ich ein bißchen das Gefühl, dass sie ein wenig so gekürzt wurde, dass nicht ganz klar wird, was ich eigentlich ausdrücken möchte. Deshalb hier nochmals die vollständige Story aus meinem DDR-Buch "Mauergewinner oder ein Wessi des Osten": ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Anfang August 1971 standen eine hübsche Frau aus Sachsen und ein junger Mann aus Sachsen-Anhalt glücklich vor der Notversorgungsanlage im Volkspolizei-Krankenhaus in Berlin-Mitte und schauten auf ein komisch gefärbtes Kind. Eine Woche musste ich dort als das „blaue Baby“ im Sauerstoffzelt liegen, weil ich mir die Nabelschnur um den Hals gewickelt hatte. In meinem Ausweis steht als Geburtsort Berlin, trotzdem bin ich ein sächsisch-anhaltinischer Berlin-Mischling.…

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Weitere Leseproben

Weitere Leseproben von Mauergewinner und weiteres von Mark Scheppert gibt es z.B. hier: Friedrichshainer Chronik: Ein Auszug aus Stalinallee. Hier noch ein Artikel im ND-Online, wobei der allerdings kostenpflichtig ist. Also lieber in den Leseproben 1+2 stöbern... Stalinallee von Mark Scheppert . . .

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