Posts Tagged ‘ Verflucht ’

Lesung am 13.10.2016 – Thema “Verflucht” mit Mikis Wesensbitter

8. Oktober 2016 | von | Kategorie: Aktuelles, Blog, Termine

8716_1235602723111_1020487528_30768514_2616130_nVerflixt und zugenäht – verflucht und aufgeschrieben! Die Unerhörten haben sich für ihre Lesung im Oktober ein Thema voller Aberglauben, Magie, düsteren Prophezeiungen und einer ganzen Menge kräftiger Worte ausgesucht: „Verflucht“! Die sechs Autorinnen und Autoren werden wie immer alle Aspekte des Themas aus dem mystischen Dunkel zerren und geschmeidig aufs Papier bringen. Und vorsichtshalber beim Schreiben ihrer Geschichten Amulette gegen böse Blicke tragen – auch die schwarze Katze muss leider in der Zeit draußen bleiben!
.
Wer: Lesebühne “Die Unerhörten” (mit Ariane, Friedhelm, Doris, Sebastian, Carol & icke)
.
Wann: 13.10.2016 ab 20 Uhr
.
Ort: Das verflucht schöne Café und Antiquariat Tasso in der Frankfurter Allee 11, Berlin Friedrichshain
.
Stargast: Am 13.10 wird der – weit über die Grenzen Friedrichshains – bekannte Schriftsteller Mikis Wesensbitter bei uns zu Gast sein.

Foto: Jana Farley

Mikis Wesensbitter; Foto: Jana Farley


Mikis wäre eigentlich ein waschechter Ostberliner geworden, wenn nicht Ende August 1968 ein Unfall bei der Deutschen Reichsbahn den kompletten Schienenverkehr der DDR lahmgelegt hätte. So kam er in Zossen zur Welt. Schon im Kindergarten wurde er zum Mobbingopfer: 1. wegen seines Namens und 2. wegen seines Geburtsorts. Mit 6 Jahren bekam er wegen seiner tiefen Stimme Gesangsverbot, mit 9 Jahren wegen moralisch anstößiger Texte Schreibverbot und mit 12 Jahren wegen seltsamer Fragen im Biologieunterricht Redeverbot. Ein Friseurverbot hat er sich mit 15 Jahren dann selbst auferlegt wegen der permanenten Messerformschnitt-Diktatur der sozialistischen Einheits-Frisiersalons. Mit den Abgründen des Ostalltags kennt er sich also bestens aus.
Mit der Wende wurde es dann aber etwas besser. Schließlich durfte er nun singen, schreiben und sagen, was er wollte. Aber das durften ja jetzt alle. Und schon machte es ihm keinen Spaß mehr.

Nach zehn Jahren in der Musikbranche wechselte er Anfang der 2000er zum Journalismus. Seit 15 Jahren schreibt er u.a. für das Legacy, das Multimania und das AGM- Magazin. Auf seinem Blog veröffentlicht er zudem Geschichten über die beiden anderen schönsten Nebensachen der Welt: die Liebe und das Bier. Hier gehts zur Webseite von Mikis Wesensbitter
.
.
.

[Weiter...]