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Schwarz & Bunt bei Fritten, Fussball & Bier

30. Mai 2014 | von | Kategorie: Blog, Fußball-WM 2014

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Pascal, einer meiner besten Freunde, ist ein Mischling. Ja, ein Schwarzer, Dunkelhäutiger, Mulatte, oder eben Deutsch-Afrikaner. Er begreift diese Begriffe nicht als Schimpfwörter, da auch er seine Mitmenschen nach Äußerlichkeiten umschreibt. Vor vielen Jahren erzählte er mir mal folgende Geschichte: Bis zum Alter von 8 Jahren realisierte er gar nicht, dass er anders aussah, als die anderen Kinder seiner Klasse. Er sprach dieselbe Sprache (mit urigem Berliner Dialekt), hatte dieselben Hobbys und spielte den Erwachsenen die gleichen Streiche wie alle Kids in seinem Alter. Er duldete keine Einschränkung seiner Freiheit.

Es kam der Tag, an dem ein dunkelhäutiger Onkel über ein Visum aus Westberlin erschien und mit ihm in der U-Bahn zum Alex fuhr. Genau während dieser Fahrt merkte er erstmals, dass mit ihm etwas nicht „stimmte“. Unzählige Passagiere drehten sich nach den beiden um, tuschelten und kurz vor der Endstation zeigte ein Kind mit dem Finger auf ihn und rief laut zu seinen Eltern: „Guck mal, die Negerpuppe kann ja sprechen!“ In der DDR gab es leider ein Spielzeug, das unter dem sinnfreien Namen „Negerpuppe“ in volkseigenen Läden verkauft wurde. Zwei „lebendige“ schwarze Menschen waren in jener Zeit in Ostberlin eine echte Sensation – für das geschockte weiße Kind sicherlich umso mehr.

Neger – ich tue mich heutzutage schwer damit, dieses Wort zu niederzuschreiben, denn ich komme aus einem Land der politischen Korrektheit, in dem man, historisch bedingt, äußerst vorsichtig in seiner Wortwahl gegenüber Andersfarbigen sein muss. Gleichzeitig lebe ich im Land der „Weißen“, in dem unterschwelliger Rassenhass nicht nur theoretisch existiert …
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Fritten, Fussball & Bier

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Blau in München 2012

30. Mai 2012 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

Mir san mir
„Sind wir bescheuert oder was?“, ruft mir Benny entsetzt zu. Am „Olympiazentrum“ hatte er bemerkt, dass wir in die falsche U-Bahnlinie gestiegen waren. Ich muss grinsen, denn irgendwie komme ich mir vor, wie ein chinesischer Tourist, der anstatt in der „Allianz-Arena“ im „Olympiastadion“ gelandet ist. Zudem haben wir Zeit. Es ist gerade einmal 19 Uhr als wir in einem fast leeren Abteil mit der U3 zurück zur „Münchner Freiheit“ fahren. Wir kommen mit einem älteren Paar ins Gespräch. Der Mann fragt, wo wir das Match sehen werden und nachdem ich es ihm voller Stolz erzähle, berichtet er mit leuchtenden Augen, dass er beim Endspiel der WM 1974 auch im Stadion gewesen war. Ich beuge mich vor und flüstere: „Es gibt nur zwei Spiele, die ich im Leben unbedingt einmal live sehen möchte: Ein Finale der Fußball-WM mit deutscher Beteiligung und das heutige Match.“ Ich habe Karten für das Endspiel der Championsleague 2012 zwischen Bayern München und Chelsea London und erfülle mir gerade 50 % eines Traums!

Dazu braucht man entweder viel Geld, was ich nicht besitze, oder gute Freunde. Nein, nicht diese Virtuellen, sondern Kumpels, die man ein halbes Leben lang kennt und die sich für einen den Arsch aufreißen. In meinem Fall sitzt dieser Mensch in London. Göte ist seit vielen Jahren im Chelsea-Supporter-Club und kann nur deswegen nicht mit mir nach München reisen, da seine Frau laut eigener Aussage „genau an diesem Wochenende werfen muss.“ Ich habe Verständnis dafür, dass er kein vollkommen durchgeknallter Fußballidiot ist, sondern bei der Geburt seines ersten Kindes mit dabei sein möchte. Allerdings ist das gut für mich, denn so kann meinen Bruder Benny mit nach Bayern nehmen. Wir müssen ein paar Formulare mit Passnummer ausfüllen (da sie in England die bösen Buben aussortieren wollen) und bekommen irgendwann per E-Mail die Zusage, dass uns ein Ryan die Tickets für je 70,- € am 19.05. in einem Hotel in München übergeben wird. Wahnsinn!

Mit meinem Vater gab es mal ein gemeinsames Fußballereignis welches uns bis zu seinem Tod für immer zusammengeschweißt hatte. Schon bevor wir das Auto besteigen, habe ich im Gefühl, dass dies das (!) Brüder-Match sein könnte. Allerdings ist Benny seit vielen Jahren großer Drogba- und Chelsea-Fan. Bei mir schlägt eher das deutsche Herz wenn es eine Mannschaft von „uns“ so weit geschafft hat.

Wir stellen am Samstag gegen 11 Uhr das Auto in München-Freimann ab und fahren mit der U6 in die Innenstadt. Gestern hatten wir noch in „Bayern 3“ gehört, dass alle Münchner dazu aufgefordert wurden, die Stadt „rot-weiß“ zu schmücken und auch im TV hatte es zuvor ununterbrochen geheißen, dass alle Deutschen den Bayern beim Finale „Dahoam“ die Daumen drücken müssen.

Ich muss zugeben, dass sie mich als Berliner mit dem „Mir san mir“-Gequatsche nicht so richtig ins Boot geholt hatten. Selbst Manuel Neuer hatte dieses „Dahoam“ (mit lustiger Betonung) aufsagen müssen. Okay, mir sind die Bayernspieler fast alle sympathisch, aber leider auch ein bisschen zu omnipräsent. In jeder zweiten Werbeanzeige sieht man eines ihrer Gesichter und der Auftritt von Robben in der Reklame für einen Sportwetten-Anbieter ist genauso grausam, als wenn man sich alle Werbespots von „Carglass“ in einer Dauerschleife anschauen müsste. Nicht nur weil wir abends bei den „Blauen“ stehen werden, trage ich ein neutrales „Flamengo Rio de Janeiro“-Shirt, als wir gen Marienplatz tuckern.

Benny ist vermeintlicher Ärger jedoch scheißegal. Er trägt ein Chelsea Basecape, ein blaues Chelsea-Trikot (Drogba) und einen blau-weißen Chelsea-Schal. Als großer Bruder fühle ich mich noch immer ein wenig in der Beschützerrolle, doch der „Kleine“ ist mittlerweile 38 und wird schon wissen was er macht. Dennoch entspanne ich mich erst als wir den Untergrund verlassen. Überall laufen „Blues“ in kleinen Gruppen herum und keiner der vielen „Roten“ bepöbelt oder bespuckt sie, obwohl einige bereits zur Mittagszeit ordentlich Weißbier getankt haben. Lediglich ein paar jugendliche Bayernfans laufen Fahnen schwenkend durch die Straßen und brüllen provokativ: „Who the fuck is Chelsea London? Heh, Heh!“

In einem Hof in der Sendlinger Straße trinken wir Kaffee. Plötzlich springt mich jemand von hinten an. Der Barmann – ein Brasilianer – hatte entdeckt, dass ich das Trikot seines Lieblingsvereins trage. Es scheint heute ein völkerverbindender Spaß zu werden.

Wenig später treffen wir den „Frittenmeister“ aus München, einen bisher nur virtuellen Freund, der sich innerhalb einer Stunde gute Chancen erarbeit, einmal ein echter zu werden. Zu diesem Zeitpunkt sind er und Benny noch das einzige „Pärchen“, welches mit Chelsea- und Bayerntrikot lachend nebeneinander sitzt – einige Weißbier später folgen etliche Jungs und Mädels diesem Beispiel. Dann gibt es auch die Szene wo ein „Roter“ und ein „Blauer“ direkt vor uns gemeinsam „Schuhplattler“ tanzen und das komplette Lokal johlt. Eine Sache fällt jedoch auf. Die Londoner scheinen fast alle älter als die bayrischen Fans zu sein. Immer wenn der Schlachtgesang „Who the fuck is Chelsea?“ ertönt, sieht man in vernarbten, rauen Gesichtern ein weises Lächeln, das zu sagen scheint: „Nach dem Spiel werdet ihr es wissen!“

Foto: Tobias Volke

Foto: Tobias Volke

Mittlerweile haben alle dieses „What-a-perfect-day“-Leuchten in den Augen. Das Wetter ist saugut, die Stimmung grandios und die Vorfreude auf das Spiel unbeschreiblich. Nach einer Stärkung (Pizza, Pasta & Bier) laufen wir gemeinsam zum Sendlinger Tor in Richtung des vereinbarten Hotels. Langsam werde ich nervös, denn Stimmung hin oder her – ich will das Spiel jetzt wirklich im Stadion verfolgen.

Der letzte Stand war der, dass wir uns hier mit ein paar Norwegern und besagtem Ryan aus England treffen werden. Eric, der Wikinger und zwei seiner Freunde – alle in Chelsea-Kluft – sind da. Wer fehlt, ist der Mann mit den Karten. Der Frittenmeister, den ich heiß gemacht hatte, dass er vielleicht noch ein Ticket abgreifen kann, führt uns in ein Café an dem eine Regenbogen-Fahne flattert und macht den zwei Nordländern (Eric wartet im Hotel auf Ryan) klar, dass ein Toilettenbesuch hier kein Zuckerschlecken ist. Die glauben das sogar, obwohl das natürlich ein Scherz ist.

Erst jetzt stelle ich fest, dass das Englisch meines Bruders noch schlechter als meines ist, was den Gang in den Chelsea-Block sicherlich nicht erleichtern wird. Endlich kommt Eric. Allein! In seinem Gesicht erkenne ich pure Verzweiflung und als wir ihn nach den Karten fragen, schüttelt er niedergeschlagen den Kopf…um im nächsten Moment einen Umschlag aus seiner Jacke zu holen. Er überreicht uns die bedeutendsten Fußball-Eintrittskarten des Lebens. Wahnsinn!

Wir legen nun noch eine Schippe drauf und es entwickelt sich ein denkwürdiger, biergeschwängerter Nachmittag. Leider ist keine Karte mehr für den Frittenmeister übrig, doch dank ihm fühle ich mich nun wie „Daheim“. Als wir uns verabschieden, denke ich an einen Songtext von Dritte Wahl: „Liebe gute alte Zeit, bleib ein bisschen stehen, ruh dich aus für eine Weile, denn es ist grad so schön. Lass uns hier und heute bleiben, halt die Uhren alle an. Diesen Augenblick wollen wir die nächsten hundert Jahre lang!“

Vor dem U-Bahnhof holt mein Bruder ein schwarzes Auswärtstrikot von Drogba aus seinem Rucksack und zwingt mich, es überzustreifen. Also doch Auswärtsspiel!

„Sind wir bescheuert oder was?“, ruft Benny entsetzt. Erst am „Olympiazentrum“ hatte er bemerkt, dass wir in die falsche Linie gestiegen waren. Wir machen kehrt und stellen gegen 19.30 Uhr an der „Münchner Freiheit“ ernüchtert fest, dass wir uns nun total angeschissen haben. Der Bahnsteig ist komplett überfüllt und in den ankommenden Bahnen lassen sie niemand mehr hinein. Die Norweger, die eh woanders im Stadion sind, rennen aufgeregt zum Taxistand. Doch „Ihr seid Ihr“, denn die MVG lässt wenig später einen komplett leeren Zug in den Bahnhof einrollen. Lauter Jubel brandet auf, denn alle Verzweifelten passen in die Wagons. Engländer überwiegen mittlerweile, was womöglich daran liegt, dass sie sich länger dem Münchener Bier gewidmet haben. „Blue is the colour“, tönt es überall lautstark.

Fröttmaning – Endstation für Fußballjunkies. Die Arena sieht der Ferne wie ein eierschalenfarbenes Schlauchboot oder eine Monsterbienenwabe aus. Wir standen beide noch nie so nah davor und sind wie paralysiert. Überall laufen zwielichtige Gestalten herum und fragen nach Tickets. „Benny, leg deine Hand auf die Hosentasche“, brülle ich ihn an. Endlich erreichen wir den Eingang. Die Kontrollen sind lasch und als der Code meiner Karte am Drehkreuz funktioniert, reiße ich auf der anderen Seite jubelnd die Arme in die Höhe. Ein Bayernfan kommt auf mich zu, haut mir auf die Schultern und ruft: „Good luck.“ Längst habe ich vergessen, dass ich ein Chelsea-Trikot trage. „Fiel Glug“, antworte ich mit unerwarteter Leichtigkeit.

Wir laufen ums Stadion herum, um in Block 346 zu gelangen. Hier ist München blau und viele quatschen uns auf Englisch an. Da ich nur die Hälfte verstehe, rufe ich lächelnd „yes“ und strecke den Daumen nach oben. Mein Bruder folgt dem Beispiel.

Auf dem steilen Weg zu unseren Plätzen spüren wir die zahllosen Zigaretten des Tages und als wir endlich in Reihe 15 angelangt sind, sehen wir, dass wir im gigantischen Stadion fast direkt unter dem Dach stehen werden. Wie üblich wurden die Gäste in der Nordkurve platziert. Die Ränge sind momentan jedoch lediglich zu 2/3 gefüllt – einige Chelsea-Jungs scheinen sich immer noch in der Innenstadt warm zu saufen (ein Typ kommt übrigens erst in der 99. Minute), während die Südtribüne schon bis auf den letzten Platz gefüllt zu sein scheint. Unser Block liegt genau an der Schnittstelle zu den „neutralen Zuschauern“. Zäune oder eine Polizeikette gibt es nicht. Gut so!

Langsam beginnt das große Kribbeln. Auf dem Gang unterhalten wir uns über den Medienhype, der um dieses „Finale Dahoam“ seit vielen Tagen gemacht wurde. Die Frage in fast allen Sendern und Zeitungen war allerdings lediglich gewesen, wie hoch die Bayern das Spiel gewinnen werden. In meinen Augen wurde das Chelseateam aufgrund ihres Alters und der defensiven Spielweise regelrecht verspottet. „Who the fuck is Chelsea“ – in zehn Minuten werden wir es sehen!

Das Spektakel beginnt. Fahneträger laufen ein und im Kessel beginnt es zu brodeln. Die Fans im Süden zeigen eine beeindruckende rot-weiße Choreografie, in deren Mitte der Pott zu sehen ist. Auf drei Spruchbändern steht: „Unsere Stadt“, „Unser Stadion“, „Unser Pokal“. Diese Forderung gefällt mir, da sie damit ihr München meinen und eben nicht ganz Deutschland zwangsverpflichten.

In unserem Bereich liegt auf jedem Platz eine blau-weiße Fahne. Die Leute in der noch immer nicht vollzählige Kurve schwenken sie im Flutlicht und singen voller Inbrunst: „Blue is the colour, football is the game. We’re all together and winning is our aim. So cheer us on through the sun and rain, cos Chelsea, Chelsea is our name.“ Gänsehaut – und als ein Tenor die Championsleague-Hymne singt, läuft sicherlich nicht nur mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Mein Bruder nimmt mich in den Arm – wir sind gemeinsam hier. Wahnsinn!

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Genau in diesem Moment kommt ein vollkommen besoffener, etwa 50 Jahre alter Glatzkopf angetorkelt und fragt, ob dies Reihe 15 wäre. Ja, und der Platz neben mir gehört ihm auch. Um es vorwegzunehmen: in der Folge ruft „England-Marc“ fast ohne Unterbrechung: „Come on Chelsea“, zerrt an mir oder klammert sich fest, um nicht umzufallen. Doch er ist schwer in Ordnung, ebenso wie Peter, ein Punk mit blauem Iro, der neben Benny Platz steht. Vor und hinter uns gibt es etliche ältere Männer, die uns erklären, dass Peter Osgood, der in den 60igern und 70igern für Chelsea spielte, noch immer ihr Lieblingsspieler ist. Tätowierten Haudegen – Marke „The nightmare returns“ – denen man in den 80igern lieber nicht begegnet wäre, sieht man an, dass sie fix und fertig sind. Die Fans waren, wie ihre heutigen Helden Drogba, Terry und Lampard, ins Alter gekommen. Einige haben ihre Söhne mitgebracht und Frauen sind nur sehr wenige am Start. Anpfiff!

Zum Spiel wurde schon alles gesagt und geschrieben. Obwohl wir nach 80 Minuten fast jeden Chelsea-Song mitsingen können, kühlt der Support spürbar ab. Alle hatten die große Überlegenheit der Bayern mit eigenen Augen beobachten können und als wenig später das folgerichtige 1-0 durch Müller fällt, weiß im Prinzip jeder Londoner, dass man diese Partie (zurecht) verlieren wird. Doch wie aus dem Nichts köpft Didier Drogba kurz vor Abpfiff zum 1-1 ein. Die Nordkurve explodiert und in der Pause klopfen uns etliche Chelsea-Leute auf die Schultern, nur weil wir in unserem Bereich die beiden einzigen sind, die den Namen des Torschützen auf dem Rücken tragen. Benny platzt fast vor Stolz. Der Rest ist schon jetzt Fußballgeschichte. Die Bayern bleiben weiter hoch überlegen, Robben verschießt den Foulelfmeter in der Verlängerung und im Elfmeterschießen verliert – gefühlt – erstmals eine deutsche Mannschaft gegen eine englische. „Didi“ schießt auch hier den entscheidenden Strafstoß. Chelsea holt den Pott!

Marc erwürgt Benny fast mit dessen Schal und ich kann mich gerade so festhalten, um nicht mehrere Stufen hinunterzustürzen. Wir versinken in einer Jubelorgie, wie ich sie noch nie bei einem Spiel zweier Vereinsmannschaften erlebt habe.

Bayern München hatte nicht gegen Milan, Real oder ManU verloren, die den Titel, wie sie selbst, schon zig mal geholt haben, sondern gegen ein Team, deren Fans dieses Gefühl überhaupt noch nicht kannten. Obwohl es abgedroschen klingt: „Man wird eben nur einmal zum ersten Mal Championsleague-Sieger!“ Neben uns werden unzählige Tränen vergossen – einige harte Männer heulen wie kleine Kinder. Ein Leben lang hatten sie daran geglaubt und auf diesen Augenblick gewartet. „Who the fuck is Chelsea London?“ Die Fragesteller hatten soeben ihr blaues Wunder erlebt.

Dann geschieht etwas Außergewöhnliches. Als die betröpfelten Bayernspieler ihre wertlose Medaille überreicht bekommen, gibt es aus unserer Kurve minutenlang Beifall. Ohne jegliche Häme, sondern voller Respekt für die gezeigte Leistung. Alle begreifen, dass sie dem wesentlich besseren Team in „Ihrer Stadt“ und in „Ihrem Stadion“ in wenigen Minuten „Ihren Pokal“ klauen werden.

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Nach der Übergabe leert sich das Stadion in Windeseile, nur im Norden wird noch geweint, gesungen und getanzt. Als dann auch noch „One step beyond“ von „Madness“ gespielt wird, flippen 20000 Fans regelrecht aus und rocken hüpfend die Arena. Man spürt bis in die Fingerspitzen, dass viele von ihnen länger auf diesen Tag gewartet haben als dieser Mr. Abramowitsch überhaupt lebt. Man sollte den Chelsea-Fans den Titel deshalb auch gönnen. Das Gegenteil von Neid ist Wohlwollen.

Bald sind die Bayern wieder dran, nicht Daheim – sondern Auswärts!

Ach so. Didier Drogba wird nach dem Spiel auch noch zum „Man of the match“ gewählt, was für Benny natürlich ein zusätzliches Schmankerl ist.

Doch vor allem wird ihm diese Partie als das (!) Brüder-Spiel in Erinnerung bleiben. Bis ans Lebensende werden wir uns die Erlebnisse vor Augen führen und wissen, dass wir uns fantastisch verstehen und immer füreinander da sind.

P.S.: Bei der EURO 2012 hauen wir die Engländer dann allerdings wieder weg, falls sie unseren Weg kreuzen sollten. Sportlich, rein sportlich.

Hier noch der Bericht bei “Fritten, Fussball und Bier” mit mehr Bildern!

Madness!

Liquidator!

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  • Toby von Fritten, Fußball und Bier

    23. März 2012 | von | Kategorie: Blog

    toby
    In der neuen Runde der Blogschau des “Übersteigers” wurde Toby von “Fritten, Fußball und Bier” (www.soccer-warriors.de) interviewt. Besonders freut es mich, dass auch ich darin eine kurze Erwähnung finde.

    Wie sie richtig erwähnen, wird den meisten internetaffinen Menschen, die sich für den heißgeliebten Rasensport interessieren, dieser Blog schon einmal unter die Nase gekommen sein.

    Hier gehts zum interessanten Interview des “Übersteiger-Blogs”

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    “Mein Fever Pitch” bei Fritten, Fußball und Bier

    24. November 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog, Fußball-WM 2014

    BergkampAm 23.11. haben die Jungs von Fritten, Fussball & Bier meinen Bericht über die Reise nach London, bzw. zu Arsenal London veröffentlicht. Hier ein kleiner Auszug:

    In der Metro schlafe ich kurz ein und träume: “Highbury” – welch klangvoller Name, das alte Stadion mit seinen wunderschönen Art-déco-Tribünen und den Jacob-Epstein-Statuetten auf denen verbitterte alte Männer auf Arsenals Westtribünen ununterbrochen „Wichser“ und „Fotze“ brüllen. Die stimmgewaltigen Fans auf der Nordtribüne mit ihrer riesigen Ausdehnung grauer Treppen und metallener Wellenbrecher. Der Lärm, die Gesänge und die Bewegungen auf der Tribünen, wenn die Fans nach einem Tor, wie ein gigantischer reagierender Körper, hin- und zurückgeschleudert werden. Die Kämpfe und der „Roar“ aus dem „Clock-End“, wo die Gegner stehen und das von Arsenal-Fans ritualisiert gestürmt wird, bis die Polizei einschreitet. Fußballnachmittage an denen es schüttet und alle bis auf die Haut durchnässt sind, vor Schmerzen zittern und dennoch am nächsten Spieltag frohen Mutes wieder kommen. So ähnlich hatte ich es bei Nick Hornby einst gelesen und wache wieder auf.

    Hier gehts zum vollständigen Text: Mein Fever Pitch bei Fritten, Fussball & Bier

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    Meine Frauenfußball-WM bei Fritten, Fussball und Bier

    16. Juli 2011 | von | Kategorie: Blog

    Sylvie JubelBei “Fritten, Fussball und Bier”, dem alternativen Fußballblog wurde bereits am 11. Juli mein Artikel “Marta” zur Frauenfußball-WM 2011 veröffentlicht.
    Ich bin selbst überrascht, dass ich mit meinen Prognosen zum Ausgang dieser WM voll ins Schwarze getroffen habe. Na gut, noch steht ja das Finale am Sonntag an, aber das wird wohl schon alles so eintreffen…

    Hier geht es zur Story auf Fritten, Fußball und Bier

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    Rezi von “90 Minuten” bei Fritten, Fussball & Bier

    4. Juli 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

    Fritten-Bild
    Seit heute (4. Juli 2011) gibt es eine sensationell gute und ausführliche Rezension meines Buches “90 Minuten Südamerika” bei “Fritten, Fussball & und Bier” – dem alternativen Fußball-Blog. Deren Seite heißt übrigens www.soccer-warriors.de und ist in der Szene nicht ganz unbekannt.

    Ich finde die Seite hervorragend gestaltet und äußerst informativ. Sämtliche Artikel sind gut recherchiert und leicht & locker geschrieben – eben lesenswert. Dass sich der “Frittenmeister” so intensiv mit meinem Buch auseinander gesetzt hat, finde ich durchaus beachtenswert und freut mich natürlich sehr.

    Rezension

    Puh…ich habe fertig! Mit was? Ja mit dem Buch „90 Minuten Südamerika“ von Mark Scheppert und verdammt, ja, ich fand das Ding geil. Da kommt einer und erzählt mit auf 156 Seiten was von Südamerika, von Freundschaft, von verdammt viel Bier und von seiner Suche nach seiner Heimat! Wie, versteht ihr nicht? Der ist doch aus Deutschland und wieso sucht er jetzt dann? Und was hat das mit Fussball zu tun? Und überhaupt, wieso stöhne ich am Anfang meiner Buchkritik gleich rum? Fragen über Fragen, die ich nur zu kleinen Teilen beantworten kann. Rumgestöhnt habe ich, weil ich das Buch verdammt schnell fertig gelesen habe, weil ich es geil fand, und weil ich – dafür verfluche ich dich Mark Scheppert – jetzt unbedingt nach Südamerika will…

    Hier könnt ihr die Rezi bei Fritten, Fussball und Bier weiterlesen

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    Frauenfußball-WM 2011

    1. Juli 2011 | von | Kategorie: Blog

    Mädchen Strand

    Warum hörte ich eigentlich gerade von den Mädels aus meinem Freundeskreis vor dem bedeutenden Ereignis im eigenen Land immer wieder: „Ihr wollt nicht wirklich diese WM tippen?“
    Natürlich schauten wir auch die Frauenfußball-WM, wetteten auf die Ergebnisse und fieberten mit! Letztendlich waren wir 24 Leute geworden, die täglich gebannt verfolgten, ob ihre Tipps mit den tatsächlichen Resultaten übereinstimmten. Meine Prognosen standen allerdings schon längst vor der WM 2011 fest. Ein Rückblick…

    ‚Die USA vor Japan, Frankreich und Deutschland. Das macht ja überhaupt keinen Sinn’, dachte ich verwirrt. Wir saßen im Oktober 2010 an einem Fluss im Brasilanischen Pantanal und genossen den Sonnenuntergang. Soeben hatte unser Tourguide Alex ein Piranha-Wettangeln veranstaltet. Das Ergebnis werde uns prophezeien, wer die nächste Fußball-Weltmeisterschaft gewinnt, hatte er lächelnd verkündet. Und nun das: USA vor Japan und Frankreich?

    Pascal, der 1,90 Meter-Hüne nahm nicht teil. Er ist der gütigste Mensch den ich kenne und tötet keine Tiere. Ich jedoch zog sogar mein Deutschland-Trikot an, um später Beweisfotos zu haben, die, bei einem grandiosen Sieg, meine Theorien zum WM-Ausgang 2014 untermauern sollten. Sylvie wollte komischerweise für die USA ins Rennen gehen und als sich Jenna für Frankreich entschied, war mir klar: die Schweine hatten vor mich zu verarschen. Das waren ja nicht gerade meine „Lieblingsländer“. Doch Jenna war, wie die kleine Japanerin – die für hier Heimatland startete – zu vernachlässigen. Der Typ hatte noch nie zuvor gefischt und ich war in meiner Jugend sogar im Angelverein gewesen.

    Angeln

    Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass die Fische in den hiesigen stillen Gewässern, im Gegensatz zum Amazonas, wo Sylvie und ich, Familie Reintsch aus Österreich vor Jahren gemeinsam mit 3:0 geschlagen hatten, bei jedem einzelnen Auswerfen sofort anbissen („I werd narrisch“, hatte Vater Reintsch damals unentwegt gebrüllt). Während Sylvie – unter Anleitung von Alex – einen Piranha nach dem anderen an Land zog, bekam ich das rohe Fleisch mit meinen Wurstfingern nicht schnell genug auf den Haken oder kriegte die Fische mit den messerscharfen Beißern dann nicht mehr ab. Gleichzeitig stand ich ganz außen, dort, wo ständig ein zwei Meter großer Kaiman mit gierigem Maul, bedenklich nah an mich heran gekrochen kam. Als Alex „time is over“ rief, hingen dennoch drei Zahnfische an meinem Stöckchen. Doch Sylvie hatte acht aufgefädelt und auch Jenna schlug mich mit vier. Die Japanerin hatte sogar sechs Piranhas gefangen. Was für ein Mist!

    Ich Angeln

    Jenna, Pascal und ich saßen in Liegestühlen auf einem Hügel und lauschten dem vielstimmigen Kreischen der Vögel, das den nahenden Sonnenuntergang verkündete. Einige Kaimane lümmelten träge am Flussufer herum und schauten uninspiriert auf, wenn wir eine Brahma-Dose aufzischen ließen. Das mit dem Wettangeln hatte also nicht funktioniert, doch es war mir egal. Mutter Natur zeigte sich gerade von seiner Honigseite. Jenna drehte sich zur Seite und prostete mir zu. „War doch nur die Weiber-WM 2011, Scheppi.“ Ich lächelte dankbar zurück. Richtig! Sylvie hatte gewonnen. Erster USA, Zweiter Japan und Dritter Frankreich. Das machte ja sogar halbwegs Sinn!

    Jenna

    Als wir zum Camp zurückliefen, kamen mir die Schwedinnen aufgeregt entgegen gerannt. Schlechte Nachrichten: Sylvie ging es überhaupt nicht gut. Geschockt begleitete ich sie ins Zimmer der Frauen und betrachtete mein süßes Mädchen. Sie war von Kopf bis Fuß mit dicken, roten Beulen übersät, so als wäre sie von hunderten Hornissen gestochen worden. Stolz, wie eine Indianerin, hatte sie vorhin nicht groß über den Stich des wespenartigen Viehs gejammert und lediglich gesagt, dass sie schon vorginge. Doch scheinbar hatte sie allergisch darauf reagiert.
    Sich selber nicht so wichtig nehmen, ist ihre Lebensdevise. Mir gefällt das eigentlich, doch augenblicklich spürte auch ich einen Stich – in der Herzgegend. Das Reisen in Südamerika kitzelte seit jeher große Gefühle aus mir heraus. Ich liebte dieses kleine Wesen dort unten im Bett abgöttisch und wusste plötzlich wieder, dass ich nie mehr im Leben ohne sie sein kann.
    Pascal beruhigte mich und zusammen mit Diane besuchten wir Sylvie jede Stunde. Antiallergikum und Wasser schienen zu helfen und bevor sie einschlief, beglückwünschte ich sie nochmals zum Angelsieg und zum Gewinn der Frauen-WM. Sie fragte: „Kennst du denn auch eine Fußballspielerin?“ „Ja, Marta!“, antwortete ich überraschend spontan und gab ihr einen Gute-Nacht-Kuss. Die weltbeste Fußballerin kannte sogar ich. „Die spielt aber leider für Brasilien und nicht für ‚deine’ USA!“, flüsterte ich ihr ins Ohr. Sie lächelte. Am nächsten Morgen ging es ihr besser, doch sie fühlte sich noch zu schwach, um auf die Bootstour mitzukommen.

    Caiman

    Ich hatte es schon in den ersten Tagen festgestellt: für Normaltouristen, wie uns, schlug das Pantanal, das Amazonasgebiet um Längen. Sicherlich gab es im Dschungel am großen Fluss mehr Tier- und Pflanzenarten, doch man sah sie dort einfach nicht. Das unkontrollierte Wuchern von Bäumen und Sträuchern verhinderte oft einen Blick in diese einzigartige Welt. Im Pantanal, dem größten Binnenland-Feuchtgebiet der Erde, liefen wir durch lichtdurchflutete Wälder, ritten über steppenartige Ebenen und beobachteten an großen Wasserlöchern, wie sich Brehms-Tierleben versammelte. Der „Scheiß-Sumpf“, wie ihn Jenna vorher noch bezeichnet hatte, war das schönste und artenreichste Naturparadies, das ich jemals in Südamerika gesehen hatte. Die sportbegeisterten Schwedinnen riefen einen regelrechten Wettkampf aus, wer die spektakulärsten Tiere fotografierte. Doch obwohl wir in unterschiedlichen Tourgruppen unterwegs waren, sahen wir letztendlich die gleichen Sumpfhirsche, Ameisenbären, hyazinthfarbene Aras, Tukane, Raubvögel, Riesenstörche, Brüllaffen, Riesenotter, Leguane, Kaimane usw.

    Aras

    Als wir mit dem Boot starteten, waren wir ihnen lediglich zwei Gürteltiere voraus, während sie schon ein Wasserschwein gesehen hatten. Diane und Susan warfen die Angeln aus und brüllten uns hinterher: „More than eight.“ ‚Niemals würden sie mehr als acht Piranhas fangen’, dachte ich und schrie zurück: „And we will see a jaguar!“
    Das Wasserschwein war schnell abgehakt, doch einen Jaguar sahen wir natürlich nicht. Er ist die größte Katze und das Tier der Tiere auf diesem Kontinent. In fast allen alten Kulturen, wurde er gottgleich verehrt, doch in unserem Zeitalter sieht man ihn nur noch sehr selten. Den letzten hatte hier jemand vor sechs Wochen gesichtet und Alex sogar noch nie einen. Er hatte allerdings auch kein besonders gutes „Tierauge“. Oftmals erblickten wir eine Spezies zuerst und fragten unseren erstaunten Guide, was das eigentlich war.
    Die Fahrt auf dem spiegelglatten Fluss glich einer Biologiestunde. Lediglich die Flummiball-Ähnlichen Augen von Caimanen trieben ab und an bedrohlich auf der Wasseroberfläche. Alex hatte uns erklärt, dass diese südamerikanische Krokodilart hier reichlich zu fressen fände, da unter uns Abermillionen Piranhas schwämmen. Die lieben stille Gewässer, denn sobald es etwas Strömung gebe, könne man sogar halbwegs gefahrlos baden. Hier jedoch bewegte sich – wie auf einem ollen Ententeich bei Windstille – nichts. Tausende verschiedenfarbige Vögel standen am Ufer oder saßen hoch oben auf den Bäumen und achteten darauf, dass sie den gefährlichen Fleischfressern bloß nicht zu Nahe zu kamen.
    Begeistert tuckerten wir den Fluss in umgekehrter Richtung wieder zurück.
    Wahrscheinlich waren wir zu schwer, denn wir strandeten auf einer Sandbank und Alex forderte uns lächelnd auf, mal kurz auszusteigen. Wie dumm, gerade noch gehört und schon wieder verdrängt: Mein Gehirn verarbeitete erst, als wir wieder an Bord waren, dass wir soeben in einem fast regungslosen, extrem Piranha-verseuchtem Gewässer gestanden hatten. Horror!
    In diesem Moment raschelte es neben uns im Dickicht. Bis auf Alex sahen wir ihn alle gleichzeitig. Mit funkelnden Augen schaute uns ein ausgewachsener Jaguar an. Es war der magische Augenblick, das Non-Plus-Ultra, das unbeschreibliche Highlight und das intensivste Gefühl meiner bisherigen Reisen. Das muskulöse Raubtier hätte mit einem Satz jederzeit auf unseren Bug springen können, doch es schaute uns nur fragend an und schlug seine Pfoten elegant übereinander. Als die Großkatze fast geräuschlos wieder im Urwald verschwand, schwiegen wir minutenlang andachtsvoll. Alex standen Tränen der Rührung in den Augen und ehrlich gesagt: mir auch.

    Marta groß

    Diane und Susan, die jeweils fünf Piranhas gefangen hatten, konnten es nicht fassen, als wir ihnen freudestrahlend die Bilder zeigten. Ich dachte kurz darüber nach, dass „uns“ jetzt auch noch Schweden im Wettangeln geschlagen hatte und Deutschland bei der Frauen-WM somit nicht einmal ins Halbfinale käme. Aber so weit würde es schon nicht kommen. War ja eh alles nur Quatsch!
    Auch die anderen Leute im Camp waren neidvoll begeistert. Obwohl ich gleich zu Sylvie rennen wollte, sollte ich die Fotos zunächst noch Carlos zeigen. Er unterhielt eine Datenbank, in der alle Jaguare geführt waren, die in dieser Region bisher gesichtet wurden. Anhand der markanten schwarzen Ringflecken könne er uns sofort den Namen nennen. Doch unser Weibchen wurde noch nie zuvor gesehen. Er bat Alex, Jenna, Pascal und mich, das Tier zu taufen und alle hatten scheinbar dieselbe Idee. „Wartet!“, rief ich.
    Natürlich war Sylvie todtraurig, dass sie soeben nicht dabei gewesen war und zugleich gerührt, dass sie die Namensgeberin eines so bedeutenden Tieres werden sollte. Sie zog mich nach unten ins Bett, nahm mich in die Arme und flüsterte: „Das ist ja süß, aber ich möchte nicht, dass euer Jaguar Sylvie heißt.“ „Warum denn nicht?“, antwortete ich enttäuscht. „Hast du eine bessere Idee?“ Sie lächelte mich an. „Wir sind ja schließlich in Brasilien. Nennt ihn bitte Marta!“
    .
    Ach so: obwohl ich bei unserer Tipprunde die Einzelergebnisse nicht sonderlich gut getippt habe, stehe ich momentan übrigens prima da!
    .
    Hier der Endstand:

    1. Ullibulli 50
    1. larubia (also icke) 50
    3. Domino Stein 48
    3. Dillinger 45
    5. Marco Rockz 47
    6. Agent 46
    6. Katia 46
    6. OLÈ 46
    9. Uli Bier-Off 42
    9. Eckfahne 42
    11. Sexmachine 41
    11. Taavi 41
    11. Team Durchblick 41
    14. Kreiselchen 40
    14. Katinka 40
    16. Frauenglück 39
    17. Dicke 38
    17. Sportfreundin 38
    17. King Kaulsdorf 38
    20. Shaka Ziggi 37
    20. Schöne Müllerin 37
    20. Didi 37
    23. Prinzessin Lulu die Gütige 36
    24. Dentöse 33
    .

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    Hier noch der Trailer zu 90 Minuten Südamerika

    Rezensionen:

    „90 Minuten Südamerika“ ist eine Art nonfiktiver Coming-of-Age-Roman, in dem der Fußball sukzessive stärker in den Fokus rückt. Schepperts Berichte sind keine abgehangenen Weisheiten, sondern großartig geschriebene Momentaufnahmen einer riesigen Weltkarte. —11 Freunde 116, Juli 2011

    Was macht der Fußball aus Menschen? M. S. war 1990 noch peinlich berührt, als Deutschland den Titel holte. 20 Jahre später bejubelte den legendären Sieg über England – und wurde auf einem Partytrip ins Land des Weltmeisters endgültig zum Patrioten.
    Spiegel Online, Juli 2011

    „90 Minuten Südamerika“ macht Lust und Laune alles Stehen und Liegen zu lassen, um in den nächsten Flieger nach Übersee zu steigen. —Ingo Braun (Autor „Von Haifa bis Havanna“), Juni 2011

    Wie das bei Männern so ist, gibt es jede Menge Abenteuer, der Alkohol steht neben dem Fußball ganz vorn, aber auch die Frauen stehen nicht im Abseits, sondern eher im Mittelfeld oder im Sturm. —Literatwo, Juni 2011

    Das Werk ist weder ein Fußballbuch noch ein Reiseführer. Vielmehr ist es eine Liebeserklärung an einen Kontinent, in dem 2014 die Weltmeisterschaft stattfinden wird. —Fussball-Kurve, Juni 2011

    Nadja 3 Brasili

    Südamerika, Alkohol, Frauen und Fußball. Ach ja, die Freundschaften und die Abenteuer darf man nicht vergessen, aber genau diese Mischung macht das Buch zu einem verdammt guten Buch. Auch weil jeder von uns sich nach solchen Trips und nach solchen Erlebnissen sehnt. Fritten, Fussball & Bier – der alternative Fußballblog, Juli 2011

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