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Kubanische Apfelsinen – Jugend in der DDR

1. Dezember 2017 | von | Kategorie: Aktuelles, Mauergewinner Leseproben

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An einem Freitag türmen sich knapp 20 Zentimeter Schnee auf dem Fensterbrett und in der Hofpause liefern wir uns eine heroische Schneeball-Schlacht mit den Vollidioten aus der Rosa Luxemburg. Schon auf dem Heimweg wissen wir, dass uns ein 1A-Wochenende bevorsteht. Mit Benny wuchte ich den Schlitten vom obersten Regal und auch die verrosteten Gleiter finden wir auf Anhieb. Am nächsten Tag sind wir startklar für den winterlichen Friedrichhain. Ich trage meinen gelben Anorak, die grünblaue Bommelmütze, schwarz-rot-gestreifte Hosen und schwarze Stiefel. Wie all meine Freunde bin ich nun ein bunter Farbtupfer, der sich holprig auf Gleitern oder Kufen die schneebedeckten Hügel hinunterstürzt.
In der 6. Klasse hatten wir einmal zeichnen müssen, wie wir uns die Zukunft im Jahr 2000 vorstellen. Mein Bild zeigte die „Todesbahn“ des Volksparks, deren Gipfel man mit einer tollen Seilbahn erreichen konnte. Eine Skisprungschanze gab es auch. Überall rodelten, segelten oder trollten sich bunt gekleidete Kinder und Erwachsene. Fiktion und Wirklichkeit.
Der richtige Winter kehrt erst pünktlich zum Fest zurück. Kurz nach 16 Uhr taucht Vater am Weihnachtstag endlich auf. Er ist leicht hinüber und hat – wie immer in allerletzter Sekunde – die wahrscheinlich allerletzte Kiefer ergattert. Die Kiste Bier, Weinbrand, Sekt und Eierlikör besorgte er während der Arbeitszeit. Unser Essen hingegen musste Mutter an verschiedenen Tagen in Dederon-Beuteln und Netzen vom Fleischer oder aus der Koofi anschleppen.

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Während der Alte auf dem Flur vor den Fahrstühlen beschwipst versucht, den Stamm des fast nadelfreien Gehölzes mittels Säge passgenau für den Christbaum-Ständer anzuspitzen, bohrt Nachbar „Bohne” Voss pedantisch kleine Löcher in den Stamm seines ersten (!) Baumes, um danach die schönsten Zweige des zweiten dort mittels DUOSAN Rapid hineinzukleben. Unser Obermieter kreiert eine fantastische Tanne währenddessen wir die schrecklichste Krüppelkiefer Berlins – angelehnt an die Schrankwand, damit das Ding nicht umfällt – im Wohnzimmer zu stehen haben. Auch das schlampig auf die Zweige verteilte Lametta und die roten Glaskugeln können da keine Verbesserung mehr bewirken. Lediglich der Schwippbogen, die hölzerne Pyramide, der Nussknacker, das Räuchermännchen und etliche handgeschnitzten Rehe aus dem Erzgebirge – Zeugs von Tante Irmgard von vor dem Krieg – vermitteln eine gewisse weihnachtliche Stimmung in unseren vier Neubauwänden. Bennys verkorkste Scherenschnitte dürfen nur im Kinderzimmer-Fenster aufgehängt werden. Zu guter Letzt funktioniert die 16er-NARVA-Lichterkette nicht, sodass Vater eine 10er von Pfirsichnase Voss borgen muss und er (der Träger des goldenen Weinbrand-Abzeichens) dadurch bereits am 24. ein Pulle in den Sand setzt. „Nächstes Jahr bügeln wir unser Lametta auch mal“, lallt er hackedicht, als wir Kartoffelsalat mit Würsten, Buletten und hauchfein geschnittene ungarische Salami aus dem Delikat in uns hineinschaufeln. Danach dürfen wir vom – in Eierlikör schwimmenden – Obstsalat naschen. Auf dem Plattenteller laufen Weihnachtslieder aus dem Erzgebirge, die Mutter immer so gerne hört und welche, aus purem Zynismus, mittlerweile schon einen gewissen Kultcharakter bei den Schepperts haben. Alle singen mit!
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Bescherung ist erst am 25., was uns das heilige Fest – bei bescheuertem TV-Programm endgültig verleidet. Erstes, Zweites, Drittes, DDR1, DDR2 und wieder zurück. Immer wenn jemand beim Umschalten am Fernseher den Weihnachtsbaum mit dem Pulli streift, stellt sich das elektrisch geladene Lametta schlagartig auf. Ich verkrümele mich mit Benny ins Kinderzimmer, wo wir Kassetten hören, da sogar im Westradio fast nur dieser Weihnachtsmist läuft. Ich wäre jetzt lieber mit den Jungs unterwegs, doch auch die müssen das Fest in trauter Familienidylle oder im „Christ-Stollen“ (Kirche) ertragen. Frohe Weihnachten!
Silvester Kinder früher
Frühstück ist um 9 Uhr und es nervt, dass wir mit Mutter „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und danach „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ mit dem zwanghaft komisch sein wollenden Heinz Quermann schauen müssen, während Vater sich beim Frühshoppen im Scheppert-Eck gehörig einen einhilft. Genau als Hauff-Henkler ihren fürchterlichen Weihnachts-Reigen beendet haben, klingelt es an der Tür. Freudestrahlend drückt uns die Lieblingsoma aus Halle je ein Paket in die Hand, doch Mutter brüllt aus der Küche: „Bescherung ist erst am Nachmittag!“ Ömchen lächelt schulterzuckend während wir an den Wohnzimmertisch getrieben werden. Eine Schüssel mit Rotkraut, grüne Klöße und eine Gans aus dem sozialistischen Bruderland Ungarn, die Mutti als Bückware ergattert hatte, wechseln in der Durchreiche den Besitzer.

Noch bevor Oma ein Stück der Gans angeschnitten hat, lobt sie das Essen über den grünen Klee. Vater zwinkert mir zu und Mutter meckert: „Nun koste doch erstmal!“ Mein Brüderchen bekommt eine Keule und strahlt. Im Gegensatz zu mir (Brust) schaufelt er sofort das gute Fleisch in sich hinein als gäbe es kein Morgen und schaut dann bedrückt zu mir hinüber, weil jetzt nur noch die ollen Sättigungsbeilagen auf seinem Teller liegen.
Klaus Essen
Nach dem Eierlikör-Obstsalat verschwindet Vater zum Mittagschlaf, Mutter macht den Abwasch und Oma darf auf der Couch lümmeln. Dort kreist nun „Weihnachten in Familie“ von Frank Schöbel auf dem Plattenteller. Wir werden demnach nicht für eine Stunde ins Kinderzimmer verbannt, sondern verschwinden freiwillig dorthin.
Plötzlich hämmert jemand an die Tür und kreischt: „Der Weihnachtsmann war da!“ Wenigstens ersparen sie uns den peinlichen Auftritt des angesoffenen Bohne Voss als rot-weiß-gekleideten Geschenke-Überreicher mit dem Bettbezug-Sack von Rewatex. Benny nuschelt eilig ein Gedicht, bevor er sich auf den „Gabentisch“ stürzt.
Meine Eltern (also mit Sicherheit nur Mutter) hatten wie immer dafür gesorgt, dass es „nach viel“ aussieht. Schlüpfer, Socken, Nickis aus der Jugendmode, Autobahn-Rennteile (gewünscht), Schokolade sowie grün-gelbe kubanische Apfelsinen und ein paar mehr Haselnüsse als für Aschenbrödel gibt es in diesem Jahr. Benny bekommt einen Chemiebaukasten, ein Puzzle vom Palast der Republik und ich einen Aktenkoffer. Mein Bruder reißt sofort das relativ schmal wirkende „Westpaket“ von Oma Halle auf. Und tatsächlich: die Matchbox-Autos, die MAOAM-5er-Stange, die BASF-Kassetten, das Ü-Ei und vor allem der 20iger Forumscheck sind nicht nur in seinen Augen wertvoller als alle anderen Präsente zusammen. Ich sehe Benny schon vor mir, wie er in den nächsten Tagen im Intershop im Hotel Berolina herumschleicht und angestrengt überlegt, was er sich davon alles kaufen kann.
Intershop DDR
Mein Vater lächelt derweil süß-sauer, da er von Mutter – wie immer – eine blaue Krawatte und ein braunes Hemd geschenkt bekommen hat und von Oma „Tabac Original“. Von mir gibt es Rasierwasser von „Privileg“, doch Benny schießt wie immer den Vogel ab, denn er überreicht ihm stolz ein Stullenbrett, wo mit krakeligen Schrift mittels Lötkolben das Wort „Prost“ hineingebrannt ist. Noch besser ist sein Geschenk für Mutter. Im Werkunterricht hatte er einen Untersetzer an den Rändern mit Makkaroni beklebt, das Ganze fett mit Goldfarbe bestrichen und in der Mitte klebt ein Schwarz-Weiß-Bild von ihm mit Pionierhalstuch! Mutti bekommt vom Vati „Tosca“ und von mir ein Deo „Atoll“ und eine Packung Halloren-Kugeln. Aber auch Oma geht nicht leer aus: sie ergattert das Parfüm „Schwarzer Samt“, eine Seife von „8×4“ und auch ein paar dieser schier ungenießbaren Apfelsinen. Von mir gibt es lila Pantoffeln und Benny hat einen Notizbrett gebastelt mit dem Slogan: „Hattu Kopf wie Sieb, muttu aufschreiben“. 16 Uhr ist der, wenngleich sehr lustige, Spuk vorbei.
Opa Hans klingelt. Mutti rennt los, um Bohnenkaffee zum „Kalten Hund“ aufzusetzen. Sie kann ihn und seine neue junge Frau nicht ausstehen. Die zwei „angeheirateten“ Mädchen gehen uns nun drei Stunden tierisch auf den Keks, wenngleich wir sie im Kinderzimmer so lange quälen, bis sie heulend zur Mami rennen. Tante Jana (Opas neue Olle) kommt ins Kinderzimmer und wackelt aufgeregt mit ihren üppigen Brüsten vor meinem glühenden Gesicht herum. Ich genieße ich den Auftritt in vollen Zügen. Vater erträgt währenddessen die staatstragenden Monologe meines Opas mit seligem Lächeln; sicherlich auch, weil er sich mit ihm ein Bier (und mitgebrachten „Napoleon“) nach dem anderen hinter die Binde kippen kann, ohne „Mecker“ von Mutter dafür zu beziehen. Zum Glück kommt die Verwandtschaft aus Zwickau diesmal nicht. Die wurde vorsorglich mit Paketen aus dem Hauptstadt-Delikat abgespeist. Um 20 Uhr machen endlich alle die Fliege!
leninplatz

Eine Stunde später beschließe ich, dann doch noch mal nach meinen Jungs zu schauen. Am Rosengarten begegne ich ein paar Kunden aus der Rosa, die mich glücklicherweise nicht einseifen und auch am Leninplatz lungert bei eisiger Kälte niemand herum. Lenin hat einen langen Schneebart und sieht ein bisschen wie der Weihnachtsmann aus. Auf dem Rückweg, als ich es fast schon aufgeben will, sehe ich Torte, Tessi, Bergi und Bommel an der Seitenwand eines 10-Stöckers stehen. Nach großem „Hallöchen, Popöchen“ erfahre ich, dass sie gerade diskutieren, wessen Schneeball höher über das Dach der Hauswand geflogen ist. Ich staune, denn als ich es versuche, komme ich gerade mal bis auf Höhe des 7. Stocks (wobei ich auch im Schlagball-Weitwurf eher eine Niete bin). Tessi und Bergi hatten es bis über das Dach geschafft. Ich soll nun als entscheiden, welcher Wurf der höchste ist. Bei leichtem Schneefall kann ich das auch nicht einschätzen, doch ich habe eine Idee: in Windeseile fahre ich in die Wohnung und hole sechs dieser gummiartigen kubanischen Kugeln. Das müsste funktionieren.
Gerade als ich meine Entscheidung bekannt geben will, kommt Bommel aufgeregt angerannt. „Scheiße, der Hobinek liegt da vorne und blutet wie ein Schwein!“ Eine Apfelsine muss wohl so hoch über das Haus geflogen sein, dass sie seitlich herunter geschossen und unserem KWV-Hausmeister – dem größten Anscheißer der Gegend – auf den Kopf gefallen war. Wir rennen ums Eck und sehen den Kerl tatsächlich in einer weinroten Lache im Schnee liegen. „Leute! Wir behaupten einfach, dass ihm ein Teil aus dem Weltall auf die Omme gekracht ist“, ruft Bergi. Bommel bekommt einen Lachkrampf und steckt uns alle damit an. „Da ist bestimmt eine Apfelsine aus ‘nem kubanischen Raumschiff geplumpst“, ruft Bergi. „Ja ‘ne Fidel-Granate!“, ergänzt Torte. Bommel kullern Tränen über die Wangen.
Rauchen
Nur Tessi kann nicht lachen, weil er vermutet, der Werfer gewesen zu sein und brüllt: „Hobinek, du Idiot, wach auf!“ Bergi dreht ihn um und gibt ihm eine Backpfeife. Wir sehen nun, dass er zwar fürchterlich aus der Nase blutet aber gar keine Kopfwunde hat. Die gefürchtete Kuba-Apfelsine war anscheinend wie ein Flummi von seiner Schapka abgeprallt. Doch durch die enorme Wucht muss er nach vorn auf die Fresse gefallen sein. Die unzerstörbare Ost-Südfrucht liegt drei Meter vor ihm im Schnee. Langsam öffnen sich die verengten Augen und starren uns fragend an. Plötzlich murmelt der Patient: „Danke Jungs! Muss wohl der Wodka gewesen sein. Ohne euch wäre ich im Sommer erfroren.“
Wir staunen nicht schlecht. Einer meiner Freunde wäre mit der Aktion fast im Jugendwerkhof gelandet und nun sind wir die großen Helden? Und was heißt hier eigentlich Sommer? Es liegt Schnee! Ist der Typ jetzt völlig weich in der Birne? Doch alle wollen es sofort dabei belassen. Wir lösen uns blitzschnell auf und verbringen die letzten Stunden des ersten Feiertages in sicherer Weihnachts-Glückseligkeit.
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Zum Weiterlesen empfiehlt sich: Berlin Leninplatz – Neue DDR-Sättigungsbeilagen
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Trabi no go! – Kindheit in der DDR

18. September 2017 | von | Kategorie: Blog, Mauergewinner Leseproben

Als wir 1981 unseren ersten Trabant geliefert bekamen, hing ich mit meinem Bruder Benny zwei Stunden am Fenster. Vorher hatten wir zehn Jahre auf unser erstes Auto gewartet, aber diese beiden letzten Stunden, in denen wir unseren Vater herbeisehnten, der mit dem neuen Auto um die Ecke bog, waren die schlimmsten. Als die komplette Familie dann auf dem großen Parkplatz vor unserem Neubaublock stand, konnten wir Kinder gar nicht fassen, dass wir von nun an mit diesem tollen Auto in den Garten, in den Urlaub und zum Tierpark fahren würden.

DDR_Museum icke

Liebevoll und anerkennend strichen wir über den Lack. Vater lud uns sofort auf eine Probefahrt ein und erzählte mit trockener Stimme meiner Mutter von der Übergabe im IFA-Autohaus in der Rummelsburger Straße: Nachdem er dem Mann mit dem Autoschlüssel die 12.000 Mark in bar in die Hand gedrückt hatte, wurde er schweigend zu seinem neuen Auto geführt. Ringsum auf dem großen Hof standen die schicken Wartburgs und Ladas, die hier auch ausgeliefert wurden.

Schnell wurde das neue Auto mit dem Kennzeichen I-FY-6-38 nur noch “Iffy” gerufen. Unser Vater erklärte uns zahllose Male, dass wir echt Schwein gehabt hätten, da er das Modell Trabant 601 S bekommen hatte. Was genau am Auto jetzt die Bezeichnung “S” für Sonderwunsch rechtfertigte, konnten wir zwar nicht identifizieren, wahrscheinlich stand es dafür, dass das Ding nicht schon nach einem Jahr komplett auseinander fiel. Das Sachsenring-Werk in Zwickau hatte uns ein Pappauto in Champagnerbeige gefertigt – ziemlich vornehm hörte sich das an. Da es in unserer Kaufhalle nur eine Sektsorte gab, stellte ich mir den unbekannten, edlen Champagner jahrelang in der Farbe dieser Autolackierung vor – also dunkelgelb.

Drei Trabis klein

Die erste Übungsfahrt endete im Gartenzaun

Nach vier Tagen stolzen Besitzes fuhren wir mit unserem neuen Trabi zum ersten Mal in unsere Datsche nach Karow. Dort redete ich so lange auf meinen Vater ein, bis er es zuließ, dass ich unter Anleitung auch einmal fahren durfte. Hätten wir gewusst, dass ich später zweimal bei der praktischen Führerscheinprüfung durchfallen würde, Vater hätte sicherlich anders entschieden. So aber nahm er mich auf dem Fahrersitz auf seinen Schoß und wir fuhren wie zwei Bobfahrer los. Ich lenkte und bremste, er bediente das Gas und die Hebel-Gangschaltung.

Straßen gab es in der Kleingartenanlage nicht; die einzelnen Gärten waren nur durch schmale Feldwege verbunden. Schon in der ersten, ernst zu nehmenden Kurve gab es Probleme. Irgendwie stimmte die Koordination zwischen uns beiden nicht, denn ich lenkte zu früh ein und Vater gab entschieden zu viel Gas. Wir durchbrachen mit einem Knall den Zaun der Familie Billreimer, und meine erste Autofahrt endete auf deren exakt gestutzten grünen Rasen. Ich heulte, Vater schimpfte, Mutter schrie aus der Ferne und mein Bruder grinste über den zerborstenen Zaun.

Mauer Knutschen

Nachdem mein Vater den Trabi irgendwie zurück bugsiert hatte, musste er sofort mit Herrn Billreimer mehrere Biere und Versöhnungsschnäpse trinken. Bald kamen weitere Gartennachbarn, um ihren Diskussions- und Bierbeitrag zu geben. Es entwickelte sich ein großes fröhliches Fest zu Ehren unseres Trabi-Crashs.

Hitzekollaps auf der Rückbank

Am nächsten Morgen waren einige Dinge klar: Alle Erwachsenen hatten einen mörderischen Kater, der Zaun musste auf drei Metern von uns neu gemacht werden und ich bekam ein langes Fahrverbot. Obwohl das champagnerbeige Pappvehikel der S-Klasse bis auf ein paar Schrammen und eine kleine Delle an der Stoßstange nichts weiter abbekommen hatte, lenkte ich die restliche Zeit der real existierenden DDR kein Auto mehr.

Vor der Mauer

Dafür fuhren wir mit der Familie oft genug mit Iffy. Zum Beispiel in den Urlaub nach Ungarn, woran ich mich heute noch erinnere, als sei es gerade gestern gewesen. Denn bevor wir losfuhren, hatten wir früh um 5 Uhr auf unserem Parkplatz “die Brille auf”, wie mein Vater zu sagen pflegte. Er meinte damit: Jetzt haben wir ein Problem! Wir standen vor dem Trabi und sahen, dass kein einziges weiteres Gepäckstück in den kleinen Flitzer passen würde. Im Kofferraum war jeder Zentimeter ausgefüllt und auch auf der Rückbank und Ablage stapelten sich schon mehrere Taschen. Mein Vater war ein 110-Kilo-Mann, meine Mutter auch eher rundlich, und als sich dann auch noch ihre dicken Kinder dort hinten hineinquetschten, wog die Kiste sicher doppelt so viel wie bei Werksauslieferung in der Rummelsburger Straße.

Als wir uns schließlich doch noch irgendwie auf den Weg in Richtung CSSR machten, ahnten wir noch nicht, dass dies der heißeste Tag des Jahres werden sollte. Zwischen Prag und Brno standen wir im längsten Stau unseres bisherigen Lebens. Da man beim Trabi hinten die Fenster nicht herunterkurbeln kann, bekamen wir bei fast 40 Grad kaum Luft und gierten nach dem von Mutter gemachten, längst lauwarm gewordenen Eistee. Wir träumten von Ungarn und malten uns eine eiskalte Coca-Cola an den Ufern der Donau aus, dachten an Budapest mit Hot-Dog-Ständen, an denen Würste in champagnerbeigen Senf gebettet werden.

Plötzlich blinkte die Warnleuchte

Vor der Mauer 2

Doch kurz vor der magischen Grenze begann plötzlich eine der wenigen Leuchten im Trabi zu blinken. Vater fuhr sofort hektisch auf einen Rastplatz. Wir kamen an die frische Luft und ich lernte wieder einmal dazu. Statt die Kühlerhaube zu öffnen oder nach dem Wartungshandbuch zu suchen, stieg er aus und ging sofort zu einer Gruppe quatschender Männer. Nur kurze Zeit später standen zwei bedeutungsschwer diskutierende Kerle um unser Auto, schauten auf die Anzeigen und unter die Motorhaube. Mein Vater lehnte zuhörend an der Fahrertür und spornte die Jungs freundlich an, den Fehler zu finden. Ich weiß heute nicht mehr, was Iffys Problem gewesen war, nur, dass die hilfsbereiten Menschen namens Ede und Michael, obwohl sie es zunächst ablehnten, jeder zehn Mark bekamen und wir weiterfahren konnten.

Im Frühjahr 1989 verkauften meine Eltern unser geliebtes Gefährt, um den neuen vollkommen gesichtslosen, papyrusweißen Trabi bezahlen zu können. Der junge Lkw-Schlosser Kai aus Friedrichsfelde hatte sicher einige Monate später nach dem Mauerfall “die Brille auf”, als er feststellte, dass unser Trabi total durchgerostet war, einige Stellen mit Beton gekittet waren und vor allem, dass er meinem Vater schlappe 11.000 Mark für dieses Wrack in die Hand gedrückt hatte.

Trabi Mauerloch

Bereits 1991 fuhr mein Vater einen weißen, gebrauchten VW-Polo. Der Trabant war verschwunden, doch die Erinnerungen blieben. Er hatte uns nicht nur nach Budapest gebracht. In der CSSR luden wir ihn mit Glitschi-Tieren voll. Diese Nachbildungen aus Gummi fanden wir genial und sogar Vater lächelte, wenn wir die Gummi-Schlange während der Fahrt von hinten über Mutters Hals legten und sie wie am Spieß schrie. Im selben Urlaub rasten wir in Zelesny Brod mit ihr zum dortigen Zahnarzt, da sie einen Zahn verloren hatte und nun aussah wie die Hexe Babajaga aus den russischen Filmen.

In Prag mussten wir eine hohe Strafe bezahlen, da wir genau vor dem Hradschin auf den Parkplätzen der tschechoslowakischen Staatsregierung geparkt hatten. Bis meine Eltern Reisetabletten entdeckten, erbrach ich bei jeder Fahrt in den Wagen. Es stank jedes Mal extrem nach Kinderkotze. Der kleine Trabi hatte körbeweise Maronen und Steinpilze aus brandenburgischen Wäldern, unseren ersten Farbfernseher, den großen Kühlschrank und die schwere Waschmaschine transportiert. Ohne größere Pannen oder Unfälle war er unser Steuermann durch eine bald endende DDR gewesen.

Vor der Mauer

Vor kurzem holte mich Göte, einer meiner besten Freunde und ebenso ehemaliger armer Ostschlucker, mit einem dunkelblauen Porsche-Cabrio vor meiner Wohnung in Friedrichshain ab. Ich zeigte dem Angeber einen Vogel, doch schon nach den ersten rasanten Metern auf der Karl-Marx-Allee brüllte ich in den nächtlichen Abendhimmel: “Iffy, wo immer du jetzt bist, du fehlst mir überhaupt nicht. Aber falls du in einer vollkommen anderen Karosserie wiedergeboren werden solltest, mit gemütlichen Sitzen, Klimaautomatik, elektrischen Fensterhebern und diesem Motor, komm vorbei und wir fahren zusammen nach Budapest, Prag oder Zelesny Brod. Ich kotze dich dann auch nicht voll. Versprochen.”

Vorm Bus

Das Video:

Trabi-Rallye 2010

…und hier die Story bei Spiegel Online

Bestellen kann man “Mauergewinner” zum Beispiel bei amazon.de
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Endlich angekommen! – Leben in der DDR

30. Juli 2014 | von | Kategorie: Blog, Mauergewinner Leseproben

Schluss

Kurz vor meinem Geburtstag beschreibe ich heute einmal, wie der “Mauergewinner” entstanden ist. Letztendlich habe ich nach dieser Story vor ein paar Jahren überhaupt erst zu Schreiben begonnen. Gute Entscheidung.
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Mein 37. Geburtstag stand vor der Tür. Kein besonderes Ereignis – weder ein rundes Jahr, noch war gerade irgendetwas Außergewöhnliches passiert. Ich sagte Sylvie, dass ich trotzdem richtig Lust hätte, eine große Party zu geben. Was mir fehlte, war ein pfiffiges Motto. Es sollte mit mir zu tun haben. Aber wer bin ich?

1971 im ostberliner Stadtteil Friedrichshain geboren, habe ich dort tatsächlich mein komplettes bisheriges Leben lang gewohnt. In meiner Stammkneipe in der Wühlischstraße werde ich von den vielen Zugezogenen bestaunt: ein gebürtiger Berliner, Ostberliner und dann auch noch Friedrichshainer! Wahrscheinlich bin ich einer der letzten meiner Art und gleichzeitig ein Vertreter dieser neuen Generation, der heimatlosen Wossis. Wie eine traurige Sorte Klöße: halb und halb.

Ich bin weder Fisch noch Fleisch, weder Ost noch West, nicht gestern, heute oder morgen. Ich habe eine geteilte Vergangenheit mit Eltern, die sich über ihre DDR definieren und Nichten und Neffen, die diese nicht mehr kennen. Ich werde oft danach gefragt, wie es in diesem verschwundenen Land war und wenn ich zu erzählen beginne, wird mir nicht mehr richtig zugehört. Ich versuche zu sein, wie ein Vorzeige-Wessi und drücke noch immer erfolgreichen Ossis besonders die Daumen. Ich sage nie, dass früher alles besser war, aber auch nicht, dass es heute so ist.

Mein Wohnort blieb gleich, doch mein Heimatland wurde ein anderes. Der Mauerfall 1989 war für mich das schönste und wichtigste Ereignis meines Lebens. Von da an verlief es völlig anders als gedacht: keine Nationale Volksarmee, keine “freiwillige” SED-Mitgliedschaft, keine Bude mit Ofenheizung und Außenklo, kein Trabi mit 30, keine dreiwöchigen FKK-Zelturlaube am Ostseestrand, keine Sauregurkenzeit in Konsumläden. Und so weiter und so fort.
Luxus spielt für mich keine Rolle, aber daran gibt es nichts zu rütteln: Der Westen öffnete mir eine prall gefüllte Wundertüte.

Ich konnte die Welt sehen. Ich machte eine einjährige Weltreise und meine Freunde und Bekannten leben weit verstreut, viele sogar in Westdeutschland. Meine Weltkarte an der Wand ist voll mit roten Punkten. Ich bin ein Ossi auf Tour.
Verloren habe ich durch die Wende – nichts. Alte Freunde aus der DDR und meine Familie sind mir weiterhin nah. Ein Jammerossi bin ich nie geworden. Ich denke nicht nostalgisch oder gar “ostalgisch” an mein früheres Leben. Aber ich erinnere mich. An meinen Kindergarten, wo ich wie jeder einen Platz bekam. Ich betrachte mich im FDJ- oder Pionierausweis, denke an unsere “Go-Trabi-Go-Aktion” nach Budapest, an mein erstes Bier im Lager für Arbeit und Erholung und an meine DDR-Jugendweihe, betrachte meine Auszeichnungen aus vergangenen Tagen.
Ich lache bei der Erinnerung an die Diebstähle in diversen Kaufhallen, sinnlose Gruppenratswahlen und einseitige Diskussionen im Staatsbürgerkunde-Unterricht.

Ich habe auch nicht vergessen, dass ich meinen Abiturplatz nur bekam, weil ich mich drei Jahre für die NVA verpflichtet hatte, dass im Wehrerziehungslager bereits die ersten Jungoffiziere und Stasimitarbeiter in spe geschnüffelt haben und vor allem, dass ich keine Hoffnung hatte, jemals nach New York, Sydney und Barcelona zu kommen.
Meine Kindheit und Jugend in der DDR war spannend, aber ich bin unglaublich glücklich, dass das unwirkliche Land, in dem ich meine ersten 18 Jahre verbrachte, nur noch in der Erinnerung existiert.

Mittlerweile wohne ich länger in der Bundesrepublik Deutschland als in der Deutschen Demokratischen Republik. Ich bin mehr Wessi als Ossi. Das wollte ich feiern! Die Gäste auf der Party zu meinem 37. Geburtstag in einer Kleingartenkolonie in Ostberlin: 50 Prozent Ost-, 50 Prozent Westdeutsche.
Ich schaue immer nach vorne und nie zurück. Dachte ich. Doch etwas fehlte in meiner neuen deutschen Biografie und irgendwann merkte ich, was es war. Ich tauchte ein in meine Vergangenheit, hielt alte Urkunden, Zeugnisse und Fotos aus meiner DDR-Zeit in den Händen. Ich wachte eines Nachts sogar auf und dachte geschockt: „Mist, die Mauer steht wieder.“ Am nächsten Morgen musste ich darüber schmunzeln und begann, zunächst nur für mich zu schreiben, ohne Druck und höhere Ziele. Ich erzählte mir meine Geschichte.
Schon Minuten nachdem ich mit diesem Buch begonnen hatte, spürte ich wie mich die Zeilen befreiten, meine Vergangenheit an mir vorbeiflog, die ich soeben verarbeitet hatte.
Als Motto der Party schrieb ich auf die Einladungen: „Endlich angekommen!” Nicht als Frage, sondern mit Ausrufezeichen!

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Was aus meinem DDR-Buch “Mauergewinner” letztendlich geworden ist, kann man hier nachlesen.

Anbei noch ein paar Bilder aus dem Artikel, der damals sogar bei Spiegel-Online erschienen ist:

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Termine Lesungen

1. März 2012 | von | Kategorie: Termine

Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
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Wann: Mittwoch, 23. Mai 2012, 20.30 Uhr
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Wo: Noyman Miller
Hauptstr. 89
Berlin-Friedenau
(www.noymanmiller.de)
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Wie: Eintritt frei
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Thema: Verführung im Mai

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Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: Donnerstag, 12. April 2012, 20.00 Uhr
Wo: Cafe Tasso
Frankfurter Allee 11
Berlin-Friedrichshain
(Mehr Infos)
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Wie: Eintritt frei

Thema: Wer war das?!

Stargast: Max van der Oos

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Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: Mittwoch, 28. März 2012, 20.30 Uhr
Wo: Noyman Miller
Hauptstr. 89
Berlin-Friedenau
(www.noymanmiller.de)
Wie: Eintritt frei

Thema: Schlimme Finger

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Wer: Berliner Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: 27.01.2012, 20 Uhr
Wo: Waschsalon
Rheinstr. 62
14159 Berlin-Friedenau
(Nähe S-Bhf. Friedenau )

www.friedenauer-waschsalon.de

Wie: Eintritt frei

Thema:
Schmutzige Wäsche

Im Mittelalter trafen sich die Frauen an der Dorfquelle, um dort Schmutzige Wäsche zu waschen. Hierbei wurden sämtliche Geheimnisse ausgeplaudert und genüsslich zog man über Fehler sowie Missetaten nicht Anwesender her.

Die waschbrettbäuchigen Unerhörten laden Euch diesmal zur Lesung in den wunderbaren Waschsalon nach Friedenau ein.
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Wer: Berliner Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: 08.12.2011, 20 Uhr
Wo: Café Tasso
Frankfurter Allee 11
Berlin-Friedrichshain
(Nähe U-Bhf. Frankfurter Tor)
Wie: Eintritt frei

Thema: Best of

Das Jahr 2011 war unerhört geschichtenreich- wir haben uns bis auf den Monat August stramm durch das Jahr erzählt mit jeweils monatlich neuen, turbulenten, gruseligen, traurigen, lustigen, geheimnisvollen, poetischen, realistischen Geschichten. Da lohnt doch der Griff in die große Kiste mit den tollen Geschichten und alle Unerhörten präsentieren ihre persönlichen Lieblingsgeschichten 2011!

Stargast: Elisabeth R. Hager

Elisabeth schreibt literarisch, arbeitet als Regieassistentin bei Deutschlandradio Kultur & organisiert die intermediale Bühne Avantgarden-of-Eden.blogspot.com

Im Frühling 2012 erscheint im Milena-Verlag ihr Romandebüt “KOMETEN – oder die Zeit nach der Ruhe vor dem Sturm”. Viele kürzere Texte & Gedichte finden sich auf ihrem Blog: Moeglichkeit-Formen.blogspot.com

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Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: Freitag, 2. Dez. 2011, 20.30 Uhr
Wo: Noyman Miller
Hauptstr. 89
Berlin-Friedenau
( www.noymanmiller.de)
Wie: Eintritt frei

Thema: Leckerbissen

Gehaltvolle Kurzgeschichten – ein garantiert kalorienfreier Ohrenschmaus! Fünf Mitglieder der UNERHÖRTEN lesen Stories rund um das Thema „Leckerbissen“ vor. Freuen Sie sich auf vorweihnachtliche Delikatessen- in Worte gegossen!
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Am Samstag, den 26.11.2011 um 20:00 Uhr
lädt die Studiobühne der „Alten Feuerwache“ zum zweiten Teil der neuen Veranstaltungsreihe ein:
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Einmal im Monat stellen Berliner Autoren verschiedener Lesebühnen sich und ihre Texte vor – ein literarischer Abend in gemütlicher Atmosphäre, zum Zuhören, Nachdenken, Lachen und Genießen.
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Dieses Mal werden für Sie lesen:
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Ariane Meinzer („Die Unerhörten“)
Werner Lutz Kunze („Das Aktuelle Wortstudio“)
Agnieszka Debska („Die Brutusmörder“)
Lydia Kraft („LUNGE“)
Elena C. M. Tüx (Kreuzberger Literaturwerkstatt)

Eintritt: 5€ / ermäßigt 3€

Studiobühne in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6
10243 Berlin U 5 / Weberwiese
Karten: 030/4266636
studiobühne@kulturamtfk.de
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Was: Lesung “Alles ganz simpel”
Wer: Horst Schubert & Mark Scheppert
Wann: Mittwoch, 23. November 2011, 18 Uhr
Wo: Sportmuseum Marzahn-Hellerdorf
Eisenacher Str. 121/Ecke Blumberger Damm
12685 Berlin, Tel.: 030/56 49 70 32
(neben den „Gärten der Welt“)
Wie: Eintritt frei

Was noch:
Gespräch mit den Autoren

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Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: 10. November 2011, 20 Uhr
Wo: Cafe Tasso
Frankfurter Allee 11
Berlin-Friedrichshain
(Nähe U-Bhf. Frankfurter Tor)
Wie: Eintritt frei

Thema:
Nordamerikanische Märchen

www.die-unerhoerten.de

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Am 20.10.2011 bin ich ab 21 Uhr im Offenen Kanal (92,6 MHz – Kabel Deutschland www.alex-berlin.de) in der Sendung “Auslesen” zu hören.

Info:

Lesebühnen erfreuen sich im deutschsprachigen Raum immer größerer Beliebtheit.
Da Berlin wohl die ältesten und bekanntesten Lesebühnen von ganz Deutschland hat und ein dementsprechend zahlreiches Publikum, will die Sendung “Auslesen” einen Überblick über die Berliner Leseszene geben, aber auch weniger bekannten Schreibern eine Chance bieten, sich und ihre Texte darzustellen.
Auslesen lädt bekannte und weniger bekannte Autoren ins Studio ein, damit diese über ihre Texte und ihr Leben reden können.

Oder hier klicken

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Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: 13. Oktober 2011, 20 Uhr
Wo: Cafe Tasso
Frankfurter Allee 11
Berlin-Friedrichshain
(Nähe U-Bhf. Frankfurter Tor)
Wie: Eintritt frei

Thema:
Toleranzgrenze

Stargäste: Barbara Schilling & Marco W. Linke

Was verzollt man an der Toleranzgrenze? Wohin geht die Reise, wenn man sie überschreitet? Auf den Landkarten der Befindlichkeiten verlaufen viele Grenzen, manche starr, manche fließend, aber alle ziemlich spannend für die unerhörten Autorinnen und Autoren. Packen Sie also den Koffer und reisen Sie mit uns diesseits und jenseits der Toleranzgrenzen- ein grenzenloses Hörvergnügen ist garantiert!
Siehe auch: Homepage “Die Unerhörten”

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Friedrichshainer
Leseabende
in der Feuerwache
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Am Samstag, den 8.10.2011 um 20:00 Uhr
lädt die Studiobühne der „Alten Feuerwache“ zum Auftakt
einer neuen Veranstaltungsreihe ein:
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Einmal im Monat stellen Berliner Autoren verschiedener Lesebühnen sich und ihre Texte vor – ein literarischer Abend in gemütlicher Atmosphäre, zum Zuhören, Nachdenken, Lachen und Genießen.
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Dieses Mal werden für Sie lesen:

Nepomuk Ullmann („Kreuzberger Literaturwerkstatt“)
Mark Scheppert („Die Unerhörten“)
Stefan Thielke („Das Aktuelle Wortstudio“)
Michael Werner („Die Brutusmörder“)
Mena Koller („LUNGE“)
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Eintritt: 5€ / ermäßigt 3€
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Studiobühne in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6
10243 Berlin U 5 / Weberwiese
Karten: 030/4266636
studiobühne@kulturamtfk.de
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Homepage Feuerwache

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Wer: Lesebühne “Die Unerhörten”
Wann: 08. September 2011, 20 Uhr
Wo: Cafe Tasso
Frankfurter Allee 11
Berlin-Friedrichshain
(Nähe U-Bhf. Frankfurter Tor)
Wie: Eintritt frei

Thema:
Wahlversprechen

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Stimmt das eigentlich? Und wenn ja- lindern (falsche) Versprechen diese Qual? Steckt hinter den bunten Plakaten in der Stadt mehr als der Laternenmast, der sie hält? Was versprechen uns die PR-Profis, wenn es um die Wahl zwischen Pest und Cholera geht? Diesen und anderen Fragen gehen die Unerhörten wie immer originell, überraschend und sicher nicht nur politisch (korrekt) nach. Versprochen!

Siehe auch: Homepage “Die Unerhörten”

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Wann: 18. August 2011, 21 Uhr
Wo: Ori-Berlin
Bar-Gallerie-Projektraum
Friedelstraße 8
Berlin-Neukölln
(Nähe U-Bhf. Hermannplatz)
Wie: Eintritt frei

Thema: Auswärtsspiel

Das Thema ist nicht wortwörtlich zu nehmen, denn eigentlich ist es lediglich für unsere Friedrichshainer Lesebühne ein “Auswärtsspiel”. Wir werden im Ori in Neukölln daher eine Art “Best-of” unserer Texte präsentieren und versprechen Euch einen sehr unterhaltsamen Abend!

(Das ORi ist eine Bar-Galerie, die von sehr engagierten Menschen als Do-It-Yourself- und Low-Budget-Projekt betrieben wird, ein eher kleiner, aber sehr schöner Ort in Königsblau mit edler Wohnzimmer-Atmosphäre)

Wie immer: bitte weitersagen und auch mal nach Neukölln fahren. Ist schön dort!
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14.07.2011 – Café Tasso – Berlin Friedrichshain, Frankfurter Allee 11, Beginn: 20 Uhr

    Die Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentieren hörenswerte Texte zum Thema: “Stilles Wasser”.

    Sechs unerhörte Autoren und Dorothea Münch, als musikalischer Gaststar, werden wie immer unterhaltsam-abgründige, kurzweilig-provokante Texte zum Thema präsentieren. Unerhört eben.

    (Dorothea Münsch ist eine junge Sängerin, die u.a. Songs vom Stillstand, von Neuschnee und vom Dahinschmelzen in stillen Wassern schreibt. Lieder vom Gewohnten und schmerzhaft Vertrauten. Mehr unter: Dorotheas Myspace-Seite)
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    Die Unerhörten“ sind kreative, talentierte Autorinnen und Autoren die mit großem Engagement unerhörte Literatur schreiben und ihre Texte seit 2009 gemeinsam in Berlin vorlesen. Das Besondere an den „Unerhörten Leseabenden“ ist die breit gefächerte Individualität der Schreibstile.

    Zu ihren Merkmalen zählen:
    – garantiert unerhörte und demnach neue Texte
    – ein aktuelles oder allgemeingültiges Thema wird kritisch aus sechs verschiedenen Perspektiven beleuchtet
    – keiner kann der inneren Wahrheit der Texte letztlich entkommen
    – die Texte sollen nicht nur eine hörbare, sondern auch eine lesbare Qualität haben
    – sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen

    Doch hören Sie selbst…

    Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

    Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

    Cafe Tasso
    Frankfurter Allee 11
    10247 Berlin,
    Beginn: 20.00 Uhr
    Café Tasso

    …hier mehr

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    09.06.2011, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain, Frankfurter Allee 11

      Thema: Gerüchte und Intrigen

      Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert: Ein Thema – sechs Autoren.


      Ein gutes Gerücht ist wie das Salz in der Suppe, es bringt Stimmung in den Alltag und wächst über sich hinaus, wo immer es Gehör findet.
      Eine geschickte Intrige kann Regierungen stürzen und selbst Liebespaare auseinanderbringen.
      Im Juni wagen sich die Unerhörten an Geschichten frisch aus den Gerüchteküchen und Intrigenschmieden dieser Welt. Ob deftig, herb oder fein abgeschmeckt, ob bitter im Nachgeschmack oder wunderbar süß und saftig – was wir Ihnen im Juni auftischen, wird nicht nur gerüchteweise unerhört sein!
      Dieser Frage gehen die 6 unerhörten Autoren und ein Stargast in ihrer Lesung am 14. April nach. Das Thema wird wie immer aus überraschenden Blickwinkeln beleuchtet. Unterhaltsam-abgründig, kurzweilig-provokant. Unerhört eben.

      Die Unerhörten“ sind kreative, talentierte Autorinnen und Autoren die mit großem Engagement unerhörte Literatur schreiben und ihre Texte seit 2009 gemeinsam in Berlin vorlesen. Das Besondere an den „Unerhörten Leseabenden“ ist die breit gefächerte Individualität der Schreibstile.

      Zu ihren Merkmalen zählen:
      – garantiert unerhörte und demnach neue Texte
      – ein aktuelles oder allgemeingültiges Thema wird kritisch aus sechs verschiedenen Perspektiven beleuchtet
      – keiner kann der inneren Wahrheit der Texte letztlich entkommen
      – die Texte sollen nicht nur eine hörbare, sondern auch eine lesbare Qualität haben
      – sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen

      Doch hören Sie selbst…

      Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

      Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

      Cafe Tasso
      Frankfurter Allee 11
      10247 Berlin,
      Beginn: 20.00 Uhr
      Café Tasso

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      Im Rahmen der 1. “Langen Nacht der Bibliotheken” lesen DIE UNERHÖRTEN neben Vertretern weiterer Lesebühnen aus Friedrichshain und Kreuzberg am 08.06.2011. Mit dabei:
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      – Die Unerhörten (Kurzgeschichten von Ralph Trommer und Mark Scheppert)
      – Die Brutusmörder (Kurzgeschichten)
      – Literatursaloon LUNGE (szenische Kurzgeschichte und Märchensatire)
      – Das aktuelle Wortstudio (Kurzgeschichten)
      – Kreuzberger Literaturwerkstatt (Gedichte und lyrische Prosa)
      – Die Wortfechterinnen von Avantgarden und der Theaterkapelle (Kurzgeschichten und Romanauszüge)

      Somit haben die Zuhörer die Chance, sich einen Überblick über das literarische Werk dieser Lesebühnen zu verschaffen und können vor allem einmal live erleben, wen es überhaupt in Berlin-Friedrichshain und Kreuzberg gibt.

      Wann: 08.06.2011, 20.00 – 23.00 Uhr

      Wo: Bezirkszentralbibliothek
      Friedrichshain-Kreuzberg
      Frankfurter Allee 14a
      10247 Berlin
      Tel. 90298-5732

      Eintritt frei!

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      14.04.2011, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain, Frankfurter Allee 11

        Thema: Verscherzt

        Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert: Ein Thema – sechs Autoren (ich lese diesmal erstmals eine Story aus “90 Minuten Südamerika”).


        Es gibt Scherzartikel, Scherzfragen und manch einer hält sich gar für einen richtigen Scherzkeks.

        Doch wann hat man eigentlich verscherzt? Wenn man einen schlechten Witz erzählt hat? Wenn man jemanden enttäuscht hat? Und wie schafft man es, sich gründlich alle Sympathien zu verscherzen?

        Dieser Frage gehen die 6 unerhörten Autoren und ein Stargast in ihrer Lesung am 14. April nach. Das Thema wird wie immer aus überraschenden Blickwinkeln beleuchtet. Unterhaltsam-abgründig, kurzweilig-provokant. Unerhört eben.

        Die Unerhörten“ sind kreative, talentierte Autorinnen und Autoren die mit großem Engagement unerhörte Literatur schreiben und ihre Texte seit 2009 gemeinsam in Berlin vorlesen. Das Besondere an den „Unerhörten Leseabenden“ ist die breit gefächerte Individualität der Schreibstile.

        Zu ihren Merkmalen zählen:
        – garantiert unerhörte und demnach neue Texte
        – ein aktuelles oder allgemeingültiges Thema wird kritisch aus sechs verschiedenen Perspektiven beleuchtet
        – keiner kann der inneren Wahrheit der Texte letztlich entkommen
        – die Texte sollen nicht nur eine hörbare, sondern auch eine lesbare Qualität haben
        – sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen

        Doch hören Sie selbst…

        Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

        Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

        Cafe Tasso
        Frankfurter Allee 11
        10247 Berlin,
        Beginn: 20.00 Uhr
        Café Tasso

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        17.03.2011, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain, Frankfurter Allee 11

          Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert:

          Ein Thema – sechs Autoren!

          Sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen zu einem vorgegebenen Thema. Das erwartet Sie bei den “Unerhörten” – und eine weitere, unerhört gute Bonusgeschichte von einem Stargast.

          Doch hören Sie selbst…

          Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

          Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

          Cafe Tasso
          Frankfurter Allee 11
          10247 Berlin,
          Beginn: 20.00 Uhr
          Café Tasso

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          10.02.2011, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain, Frankfurter Allee 11

            Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert:

            Ein Thema – sechs Autoren!

            Sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen zu einem vorgegebenen Thema. Das erwartet Sie bei den “Unerhörten” – und weitere, unerhört gute Bonusgeschichten.

            Doch hören Sie selbst…

            Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

            Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

            Cafe Tasso
            Frankfurter Allee 11
            10247 Berlin,
            Beginn: 20.00 Uhr
            Café Tasso

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            13.01.2011, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain, Frankfurter Allee 11

              Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert:

              Ein Thema – sechs Autoren!

              Sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen zu einem vorgegebenen Thema. Das erwartet Sie bei den “Unerhörten” – und weitere, unerhört gute Bonusgeschichten.

              Doch hören Sie selbst…

              Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

              Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

              Cafe Tasso
              Frankfurter Allee 11
              10247 Berlin,
              Beginn: 20.00 Uhr
              Café Tasso

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              09.12.2010, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain

                Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert:

                Ein Thema – sechs Autoren!

                Sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen zu einem vorgegebenen Thema. Das erwartet Sie bei den “Unerhörten” – und weitere, unerhört gute Bonusgeschichten.

                Doch hören Sie selbst…

                Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

                Friedhelm Feller, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

                Cafe Tasso
                Frankfurter Allee 11
                10247 Berlin,
                Beginn: 20.00 Uhr
                Café Tasso

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                11.11.2010, 20 Uhr – Café Tasso – Berlin Friedrichshain

                  Die neue Lesebühne “Die Unerhörten” mit den künftigen Stars der deutschsprachigen Literatur präsentiert:

                  Ein Thema – sechs Autoren!

                  Sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen zu einem vorgegebenen Thema. Das erwartet Sie bei den “Unerhörten” – und weitere, unerhört gute Bonusgeschichten.

                  Doch hören Sie selbst…

                  Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

                  Friedhelm Feller, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

                  Cafe Tasso
                  Frankfurter Allee 11
                  10247 Berlin,
                  Beginn: 20.00 Uhr
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                  14.10.2010, 20 Uhr  – Café Tasso – Berlin Friedrichshain

                    Die neue Lesebühne mit den künftigen Stars der unerhörten Literatur präsentiert:

                    Ein Thema – sechs Autoren!

                    Sechs verschiedene Geschichten von sechs eigenwilligen Autoren in sechs individuellen Stilen zu einem vorgegebenen Thema. Das erwartet Sie bei den “Unerhörten” – und weitere, unerhört gute Bonusgeschichten.

                    Doch hören Sie selbst…

                    Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

                    Friedhelm Feller, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

                    Cafe Tasso
                    Frankfurter Allee 11
                    10247 Berlin,
                    Beginn: 20.00 Uhr
                    Café Tasso

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                    Mein Weihnachtsgewinnspiel

                    1. Dezember 2011 | von | Kategorie: Aktuelles, Blog

                    Schwarz-gold-rot
                    Ab heute (01.12.2011) verlose ich 10 x mein Buch “Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens”. Doch das Gewinnspiel hat einen kleinen Haken:
                    In meinem aktuellen Werk “Alles ganz simpel” ergeben die (fett und in Versalien) geschriebenen Anfangsbuchstaben der einzelnen Kapitel einen vollständigen Satz. Die ersten zehn Leser, die mir den Satz an:
                    verlosung@markscheppert.de senden, erhalten kostenlos das Buch “Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens” gesandt.

                    Viel Erfolg! M.S.

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                    ALLES GANZ SIMPEL
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                    Mark Scheppert / Horst Schubert
                    ISBN 978-3-8423-8046-2
                    Oktober 2011, 9,95 €
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                    Pünktlich vor Weihnachten ist mein neues Buch “Alles ganz simpel” erschienen. Damit ist meine „Schwarz-Rot-Gold-Trilogie“ beendet und ich kann mich neuen Dingen widmen.
                    .
                    „Alles ganz simpel“ beschreibt den außergewöhnlichen Lebensweg meines Opas vom stolzen Hitlerjungen in Breslau zum linken Alterspräsidenten der Bezirksverordenten-Versammlung in Berlin Marzahn Hellersdorf 2011.
                    Vielleicht hätte ich mit ein bisschen mehr Zeit und Mut eine ähnlich bewegende Familiensaga wie Uwe Tellkamps „Turm“ oder Eugen Ruges „In den Zeiten des abnehmenden Lichts“ schreiben können, da in meinen drei Büchern nunmehr ja auch mehrere Generationen ganz unterschiedlich auf dieses Land vor, während und nach der DDR zurückblicken.
                    Allerdings muss ich gestehen, dass mein Opa, der mittlerweile im vierten deutschen Staat lebt, mit Abstand die spannendsten Geschichten zu erzählen hat.

                    Cover Alles ganz Simpel-klein

                    Hier der Klappentext:

                    Mein Opa ist ein „Geschichtsbuch auf zwei Beinen“, denn er hat fast ein komplettes deutsches Jahrhundert hautnah erlebt.
                    Eine Kindheit und Jugend in Breslau (Schlesien) während der Weimarer Republik und in Hitlers Reich. Einen mörderischen Weltkrieg und die Kriegsgefangenschaft. Die Gründung und den Aufbau der DDR mit Jobs als Telegrafenarbeiter in Lübben, Dachdecker in Osternienburg, Hilfsschlosser und Technischer Zeichner in den Buna-Werken.
                    Ein Sportstudium an der DHfK in Leipzig und den Berufsstart als Reporter der Friedensfahrt für das Deutsche Sportecho. Den 17. Juni und den Mauerbau. Die Zeit als Verlagsdirektor des Sportverlages in Berlin mit Teilnahmen an Olympischen Spielen und Buchmessen. Den Niedergang der DDR, den Mauerfall und den linken Neubeginn in der Bundesrepublik Deutschland.

                    Das wollte ich unbedingt aufbewahren und teilen.

                    Schwarz-gold-rot

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                    Mauergewinner als Ebook

                    1. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

                    Ebook
                    Eigentlich gibt es mein Buch “Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens” schon etwas länger als Ebook im Apple Store. Da ich allerdings noch immer vollkommen hinter dem Mond lebe und mit einem antiquierten PC arbeite, konnte ich das Wunderwerk nie mit eigenen Augen betrachten.
                    Nun ist das Ebook aber auch bei Amazon im Kindle-Store verfügbar. Bin mal gespannt, ob sich der eine oder andere Leser findet, der mein Buch auf einem kleinen Bildschirmchen lesen will. Ist ja irgendwie nicht sonderlich gut als Weihnachtsgeschenk geeignet. Na mal sehen.
                    .
                    Hier gehts zum Ebook “Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens”

                    [Weiter...]


                    Blog des Monats Feb. 2011

                    17. Februar 2011 | von | Kategorie: Blog

                    IMG_7401
                    Ich bin ja im Berliner Stadtteil Friedrichshain geboren und groß geworden und habe dort mit kurzen Unterbrechungen immer gewohnt.
                    Deshalb freut es mich besonders, dass sich David vom Friedrichshainblog auf seiner Seite mit meinem Buch auseinander gesetzt hat. Seinen Blog finde ich übrigens sehr ansprechend, da auch ich als “Urgestein” dort auf einige interessante Dinge, neue Läden und Initiativen gestoßen bin.

                    Hier also seine Rezension:

                    Mauergewinner: Lustige und alltägliche Geschichten über die DDR Sozialisation und die Wende.

                    Mark Scheppert bindet in seinen Geschichte die Psychologie des Lebens mit ein. So variieren die Geschichten aus der Perspektive des damaligen Erlebens mit der nachträglichen Sicht auf die alltäglichen Dinge des Lebens. Dabei schreibt Mark Scheppert in seinem Buch erstaunlich offen über sein Leben in der DDR mit vielen witzigen und zum Teil erstaunlichen Details seiner Jugend.

                    In dem Buch “Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens” spielen viele Geschichten in dem Ort in dem er aufwuchs: Berlin Friedrichshain.

                    Unter den amüsanten Geschichten gibt es aber auch einiges über beispielsweise das MfS Ministerium für Staatssicherheit (oder wie es vielleicht eher bekannt ist: Stasi) und die Probleme mit dem Staat in der DDR.

                    IMG_7394

                    Man lacht, man ist aufgeregt und fiebert mit dem jungen Mark Scheppert. Diese Konnektion entsteht nicht nur durch die lebensnahen Geschichten und der Autenzität des Buchs, sondern auch durch die Tagebuchähnliche Art des Schreibens des Autors. Dabei weiß man selbst um die Wende und die Veränderungen, die Mark Scheppert manchmal genial umschifft und so auch zum Denken anregt.

                    Ein lustiges Buch mit kleinen Geschichten, das man immer wieder mal in die Hand nehmen kann. Bei vielen Geschichten kann man sich auch selbst wieder erkennen – da muss man gar nicht aus dem Osten kommen.

                    Ich kann es durchaus empfehlen, auch wenn man sich mal ein bisschen mit der Geschichte von Berlin Friedrichshain während der DDR interessiert.

                    Hier gehts zum Friedrichshainblog

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                    Das Interview

                    11. Februar 2011 | von | Kategorie: Blog

                    LindenbergBei der Lesung zum Thema “Stars und Sternchen” habe ich einen Text über ein ganz spezielles Interview vorgetragen.
                    Erst heute habe ich erfahren, dass Udo Lindenberg am Samstag bei “Wetten dass…?” ausgerechnet in Halle an der Saale auftritt. Zufälle gibt es manchmal…
                    Hier also der Text…
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                    Ich muss zugeben: man hatte lange nichts mehr von ihm gehört. Ich will nicht so weit gehen, ihn als Helden meiner Jugend zu bezeichnen, aber – daran komme ich nicht vorbei – er war in jener Zeit ein ganz großer Star. Auf beiden Seiten der Mauer.
                    Vor kurzem hatte das Musical „Hinterm Horizont“ in Berlin Premiere. Und plötzlich hörte, sah und las man wieder vermehrt vom alten „Panikpräsidenten“. Er gab Interviews, unzählige Artikel wurden geschrieben und im Fernsehen lief eine Dokumentation zu seinem damaligen Auftritt in der DDR.
                    Und allmählich kamen sie wieder – die Erinnerung an „meinen“ Udo Lindenberg, an eine Zeit, in der ich ausschließlich deutsche Texte verstand und diese dann auch lauthals mitsang. Es war eine Epoche, geprägt von der Angst vor einem nuklearen Inferno, mit einem geteiltem Staat und einer ummauerten Stadt – eine Epoche, die in meinen verschwommen Kindheitserinnerungen, dennoch eine wichtige und unglaublich schöne war.
                    Ich tauchte also in die Vergangenheit ein und fand ein interessantes Interview, welches Udo im September 1990 – also noch vor der Wiedervereinigung – bei einem Auftritt in Halle an der Saale gegeben hatte.

                    Lindeberg

                    Frager: Wie unterscheiden sich die Konzerte, die du in der DDR gibst’s, von denen in Westdeutschland?

                    Udo: Wir haben ein Riesenrepertoire von ca. 300 Songs und können damit prima Konzerte machen. Da wir das erste Mal in Halle sind, ist ja klar, dass wir auch historische Lieder bringen, zum Teil aktualisiert, mit anderen Texten. Es ist schön, an Stücken herumzubasteln und sie zu verändern, denn dann bleibt Leben drin – und so.

                    Udo Lindenberg war einmal der deutsche Star. Im Ferienlager sangen wir immer seine Lieder bevor wir einschliefen. „Herr Präsident, ich bin jetzt 10 Jahre alt und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald. Sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt, wofür wird mein Leben aufs Spiel gesetzt?“
                    Den Song „Wozu sind Kriege da“, kann ich noch heute auswendig und auch sämtliche Textzeilen von „Mädchen aus Ostberlin“ und dem „Sonderzug nach Pankow“ waren damals jedem meiner Freunde bekannt – nicht nur, weil es natürlich verboten war, „Ostberlin“, „Honni“ und „Oberindianer“ zu sagen. Udo sang Deutsch und redete wie wir. Er konnte „Arschloch“ und „Scheiße“ in seinen Texten verwenden und sprach immer aus, was auch viele von uns hinter der Mauer dachten.
                    Es war daher eines der sieben Weltwunder, dass er 1983 dennoch in die Hauptstadt der DDR in den Palast der Republik eingeladen wurde.

                    Frager: Die Mauer ist weg und alles hat sich ziemlich schnell entwickelt in Ost- und Westdeutschland. Ist das eigentlich das, was Du gewollt hast?

                    Udo: Ja, das sieht irgendwie nach einer schnellen Vereinnahmung aus. Die Industrie benutzte die konservative Regierung der Bundesrepublik als Lobby. Das ist eine verkleidete Großverbindungsapparatur. Wie ich das finde und so? Ich finde das riskant, ich habe Bedenken, dass da die Menschen in ziemliche Härtesituationen geraten. Zu kleine Renten und zu wenig Arbeitslosengeld und dennoch, übern Daumen gepeilt ist es gut, dass da etwas in Bewegung geraten ist. Und demnächst haben die Leute ja die Möglichkeit zu wählen. Sie können sich entscheiden zwischen einem Land, das als Solidargemeinschaft funktioniert, in dem darauf geachtet wird, die sozial Schwachen zu schützen oder einer Gesellschaft, in der das höchste Angebot gilt, zur Freude der Industrie und nicht zur Freude vieler Menschen. Und so.

                    Ich war 12 bei seinem großen Auftritt 1983. Natürlich hatten wir keine Karten bekommen, wir waren ja damals noch nicht einmal in der FDJ, denn es schienen nur Leute mit blauer Bluse, in den großen beleuchteten Saal zu dürfen. Dennoch liefen zwei kleine „Jungs aus Ostberlin“ frohen Mutes zum Palast der Republik die schon immer „träumten von einem Rockfestival auf dem Alexanderplatz mit den Rolling Stones und ner Band aus Moskau“, wie Udo das in einem Song beschrieb. Vielleicht würde es uns gelingen, einen Blick auf unser großes Idol zu erhaschen.

                    P9210006

                    Frager: Wen würdest Du wählen?

                    Udo: Ich sage mal klipp und klar, dass ich parteilich nicht so festgelegt bin, aber ich finde bei dem einige gut und dann wieder bei den anderen. Und so.

                    Es war uns nicht gelungen, Udo Lindenberg vor „Erichs Lampenladen“ zu sehen. Tausende schienen auf die Idee gekommen zu sein. Doch die waren fast alle viel älter und vor allem viel größer als wir und drängelten sich nach vorn. Vor dem Haupteingang herrschte regelrechtes Chaos und als die Staatsmacht schließlich eingriff, hatten wir uns längst auf den Weg zum „Grilletta-Stand“ gegenüber vom Fernsehturm verdrückt und sangen später in der U-Bahn vergnügt: „entschuldigen sie ist dass der Sonderzug nach Pankow. Ich muss da eben mal hin, mal eben nach Ostberlin. Ich muss da was klärn mit Euerm Oberindianer.“

                    Frager: Was hältst du von der PDS?

                    Udo: Viele sind ja über Nacht blütenweiße Demokraten geworden, bisschen so, wie das schon paar Mal in Deutschland war, auch über Nacht und so. Und jetzt erleben wir ähnliches, oder?

                    Die eigentlich geplante Tournee von Udo und seinem Panikorchester wurde nach dem Auftritt im „Palazzo Prozzo“ wieder abgesagt. Er hatte sich nicht so verhalten, wie sich das unsere Staatführung vorgestellt hatte. Doch er hatte für erste Risse in der Mauer gesorgt und spielte, nachdem sie endlich fiel, dann doch noch ein paar Konzerte im meinem Land, bis dieses von der Landkarte verschwand.

                    Frager: Du wurdest irgendwann mal als Berufsjugendlicher bezeichnet. Wie lange willst du dieser Image noch pflegen?

                    Udo: Jugend messe ich nicht an einer Zahl der Jahre, sondern an einer Verfassung, in der man sich befindet. Eine Verfassung, die sich auszeichnet durch Neugierigkeit und Beweglichkeit. Und so.

                    Kurz nach dem Mauerfall hatte ich eine Freundin aus Halle an der Saale und als ich hörte, dass Udo in der Galgenbergsschlucht spielte, wollte ich unbedingt hin, um den großen gesamtdeutschen Star, endlich einmal live zu erleben. Über Vitamin B konnte ich sogar Pressekarten besorgen und machte mich voller Vorfreude auf den Weg.

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                    Frager: Worauf bist du noch neugierig?

                    Udo:…Kulturen, Länder und Religionen kennen zulernen, reisen und studieren. Das alles ist ne große Wundertüte. Und ein Land, das einst so fern schien, ist ja die DDR und da gibt es noch viel zu gucken. Und hier werde ich auch als Privatmensch – gut getarnt – öfter mal auftauchen. Und so

                    Die Karten ermöglichten es mir, ohne großartig Anzustehen durch einen Extraeingang für Presseleute auf das riesige Konzertgelände zu gelangen. Da auf der Bühne noch eine sinnlose Ostband als Vorgruppe spielte, nutzte ich die Zeit und schaute mich etwas genauer um. Was man heutzutage als VIP-Bereich bezeichnen würde, war in jener Zeit ein kleiner, abgesperrter Acker auf denen drei Wohnwagen standen. Einer davon war wesentlich größer und nobler als die anderen. Das musste der von Udo sein. Im Vorfeld hatte ich mir ein kleines Aufnahmegerät besorgt, weil ich Teile des Konzertes heimlich mitschneiden wollte – doch plötzlich hatte ich eine viel bessere Idee.

                    Frager: Du spielst hier mit verschiedenen DDR-Bands. Welche Chance gibt’s du diesen in nächster Zeit?

                    Udo: Zurzeit ist die Meinung ja so: Im Westen ist alles geil und im Osten alles Schrott. Die DDR-Bands würden gut daran tun, ihre Einzigartigkeit zu kultivieren und ihre Originalität zu bewahren. Wer in Westdeutschland irgendetwas nachspielt, hat auch keine Chance. Und so.

                    Zögerlich näherte ich mich dem Nobelwohnwagen, vor dem ein muskelbepackter Typ hockte, und überlegte, was ich sagen könnte. Mit meiner dauergewellten Vokuhila-Frisur, den billigen Jeans und den Turnschuhen zu 29 Mark sah ich tatsächlich ein bisschen aus, wie man sich einen ostdeutscher Reporter in jener Zeit vorstellte. Ich steckte mir eine Cabinett an, nahm das Aufnahmegerät wichtigtuerisch in die Hand, und rief dem Bodyguard zu: „Ich bin von der Presse und will zu Herrn Lindenberg.“

                    Lindenberg
                    Frager: Du bist bei verschiedenen Umweltaktionen mit dabei. Zurzeit rollt auf die DDR-Bürger eine unheimlich große Mülllawine der westlichen Verpackungsindustrie zu. Einheit und Umwelt – deine Meinung?

                    Udo: Ja, in die Elbe wird so viel Müll herein geschmissen, dass kommt dann in Hamburg an und das von uns Produzierte bei euch. Es ist natürlich eine große gemeinsame Aufgabe, die Umwelt sauber zu kriegen. Und so.

                    Zu meiner großen Überraschung stand der Muskelprotz auf, öffnete die Wagentür und brüllte mir hinterher: „10 Minuten!“. Selbstbewusst lief ich die kleine Treppe empor und betrat das abgedunkelte Wageninnere. Und tatsächlich: da war er. Udo Lindenberg mit Hut und Sonnenbrille, der Mann, der mit „Honni“ leckeren Cognac trinken wollte, saß leibhaftig vor mir schenkte sich gerade etwas Hochprozentiges ein. Meine Knie begannen zu zittern.
                    Unsicher grinsend lief ich ihm entgegen. Er deutete auf die kleine Couchecke und sagte: „Setz dich doch. Und so.“ Ich stellte das Aufnahmegerät auf den Tisch und sein Nicken schien die Erlaubnis dafür zu sein, dass ich es anschalten durfte. Ganz sachte drückte auf die rote Rekord-Taste.

                    Frager: Udo, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg heute!

                    Udo: Gern geschehen! Und so.

                    Bis zur heutigen Lesung habe ich selbst engen Freunden noch nicht von diesem Ereignis berichtet und somit auch nie groß damit angegeben, denn ich habe dieses Gespräch tatsächlich am 7. September 1990, also noch vor der Wiedervereinigung in Halle geführt. Zwei Tage später wurde es sogar in einer bekannten Zeitung abgedruckt. In diesem, meinem, Interview war er der große Star und ich fühlte mich damals tagelang, wie ein kleines Sternchen am Reporterhimmel. Und so.

                    Lindenberg-Interview

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                    Mauergewinner im Film

                    23. Januar 2011 | von | Kategorie: Blog

                    Cover vorn
                    Heimat – ein deutsches Wort, mit einer langen und bewegten Begriffsgeschichte. Es ist ein großes Phänomen mit vielfältigen Deutungsmöglichkeiten und interessanten Bedeutungszusammenhängen. Ist Heimat ein Ort oder ein Gefühl? Das Sich-zu-Hause-fühlen oder emotionale Geborgenheit? Welche Faktoren bedingen und bestimmen Heimat?
                    All diese Frage beantwortet der Film Heimatfreunde.
                    Auch ich komme darin mit meinem DDR-Buch “Mauergewinner” zu Wort. Einen kleinen Ausschnitt könnt ihr : hier sehen

                    Cover hinten

                    Der Film kann zum Preis von 10€ (zzgl. 3€ Versandkosten) käuflich erworben werden. Hierfür bitte unter folgender Emailadresse direkt Kontakt mit Carolyn Zeck aufzunehmen:
                    carolyn.zeck@gmail.com
                    Mehr Infos: Hier

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                    Die Unerhörten am 13.01.2011 in Berlin

                    10. Dezember 2010 | von | Kategorie: Blog

                    Stan & Oli
                    Lesung:
                    Lesebühne “Die Unerhörten” am 13. Januar 2011 um 20.00 im Café Tasso, Frankfurter Allee 11, Eintritt frei. Thema: Tempo-Techtelmechtel oder Liebe auf der Überholspur
                    ——————————————————
                    Unsere Berliner Lesebühne “Die Unerhörten” tritt einmal monatlich im Café Tasso (Frankfurter Allee 11) auf und widmet sich jeweils einem anderen Thema. Mittlerweile hat unsere Lesebühne ein festes Stammpublikum, gilt aber noch immer als Geheimtipp.
                    Die Unerhörten haben sich zum Ziel gesetzt, unterhaltsame wie auch anspruchsvolle Kurzgeschichten vorzutragen.

                    Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge) :

                    Friedhelm Feller, Doris, Lautenbach, Oliver Mahlke, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer

                    Cafe Tasso
                    Frankfurter Allee 11
                    10247 Berlin,
                    Beginn: 20.00 Uhr
                    Café Tasso

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