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Ziemlich anzüglich – Jugend in der DDR

18. August 2017 | von | Kategorie: Aktuelles, Berlin Leninplatz, Blog

Nach dem Abschluss der 10. Klasse will ich an die Ostsee fahren. Didi hat dort mit seinen Eltern einen Dauercampingplatz in Prerow und seine Alten sind gerade nicht da. Mittlerweile gehört es zu den Gepflogenheiten, überallhin zu trampen und so stehe ich am Freitagabend – es dämmert bereits – in Pankow-Heinersdorf an der Autobahn-Auffahrt und halte den Daumen in die Höhe.

Beim Trampen trifft man gelegentlich auf zwielichtige Gestalten, aber diesmal habe ich Glück, denn es hält ein weißer Trabi mit zwei jungen Frauen. „Wo willst du denn hin Jungchen?“, fragt mich die eine gut gelaunt und als ich mein Ziel nenne, ruft die Beifahrerin vergnügt: „Bis Rostock nehmen wir dich mit!“ Sie steigt aus, klappt den Sitz nach vorn und drückt mich mit den Händen am Po auf die Rückbank, wo ich mich zwischen unzähligen Weiberklamotten wiederfinde. Über die ruckelige Fahrt kann ich nichts Spannendes berichten, da sich die Mädchen zwar köstlich amüsieren, mich dabei aber gänzlich ignorieren. Egal, ich komme der Ostsee immer näher und mit den Worten: „Na dann viel Glück, Lütter“, lassen sie mich in Bentwisch, an der Landstraße heraus.

Nun heißt es bangen, denn es ist mittlerweile stockdunkel und wird immer frischer. Genervt mache ich mir ein Rucksack-Bier auf und warte. Und warte. Und laufe auf und ab und mache Kniebeugen, Liegestütze und ziehe meine lange Hose und meinen Pulli an – und warte. Gegen Mitternacht, niemand will mich bei stark abnehmendem Verkehr mitnehmen, entdecke an der Straße eine Bushaltestelle. Auf der Bank kann ich mich zumindest ein wenig lang machen und zur Not auch bis zum nächsten Morgen in der Tiefenschwärze der Nacht ausharren. Wie eine Fata Morgana taucht plötzlich ein papyrusweißer Trabi mit zwei albernden Frauen in der Fahrgastzelle auf – und hält!

„Mensch, Jungchen, bist ja immer noch da. Willst du nicht bei uns pennen?“, ruft mir die eine aus der heruntergekurbelten Scheibe zu. Die Szene hat Bums. „Wie’n jetzt?“, frage ich irritiert und finde mich fünf Minuten später im Wohnzimmer eines wohlig-warmen Hauses wieder. Antje und Jasmin studieren in Berlin. Soeben sind sie von einer Party in Rostock ins sturmfreie Haus von Jasmins Eltern zurückgekehrt. Beide sind schon etwas hinüber, mixen sich aber sogleich eine Grüne Wiese mit Curacao und kubanischen Apfelsinen Marke „Berlin Import“. Ich bleibe bei Deutschem Pilsner und entspanne mich allmählich, denn weder Antje noch Jasmin sind so anmutig, wie die noch immer in meinen Träumen vorkommenden Schatzkästchen-Mädchen Annika und Jaqueline, deren vollkommenen Brüste und Spreewald-feuchte Scham ich in so manchem Traum schon gestreichelt habe.
Es sind ganz gewöhnliche Mädels, mit denen man nicht groß angeben kann und vor denen man keine Angst haben braucht, auch wenn sie drei, vier Jahre älter sind.
Ich unterschätze sie und genau das macht sie so gefährlich! Lüstern schlecken sie an den grünen Schalen der Orangen und bewerfen sich gegenseitig damit. Ein Hauch von Erotik wabert durchs Wohnzimmer. Dann holen sie Kaffee-Likör aus der elterlichen Bar und gießen auch mir eine tiefe Tasse ein.

Jasmin geht aufs Klo. Sogleich schmiegt sich Antje an mich und plötzlich spüre ich ihre Bereitschaft zur Hingabe – und eine Hand am Reißverschluss meiner Hose. Von Ost-Südfrüchten verklebte Finger berühren mein immer größer werdendes unschuldiges Glied. ‚Heute werde ich das durchziehen’, denke ich tapfer.

Als Jasmin zurückkehrt, verschwindet Antje hektisch im Bad. Sie ist weniger kuschelig und starrt auf meine ausgebeulte Jeans. „Biste eigentlich noch Jungfrau, Jungchen?“, fragt sie kühl. „Wieso, willste ficken?“, pariere ich. Mein Kopf nimmt die Farbe von Kirchen und Erdbeeren an, wenngleich hier nur Apfelsinen herumliegen. Aber Begierde macht wahrscheinlich auch meine Birne orange. „Na du bist ja vielleicht ‘ne versauter Type?“, murmelt sie und verlässt den Raum. Wenig später wirft sie mir eine Decke auf die Couch und verschwindet dann wortlos.
Bei Jasmin war ich wohl etwas zu unanständig gewesen, aber dass sie Antje gleich davon erzählen musste, während meine Erektion fast schon schmerzte, schmerzt. Mit glühendem Schädel werfe ich mich aufs Bett und möchte in aller Ruhe weinen.

Es brennt noch eine Kerze und plötzlich erscheint die Silhouette einer Frau mit vollen Brüsten auf der gegenüberliegenden Wand. Zu viel Bier, zu viel KaLi, zu viel Stress, denn ich spürt zwei warme Hände auf meinem Rücken. Als ich mich umdrehte, steht ein äußerst begehrenswertes Mädchen splitterfasernackt vor mir. Jasmin legt mir einen Finger auf die Lippen, nimmt meine Hand und führt mich auf leisen Sohlen ins Ehebett ihrer Eltern.

Ich verzichte nach dieser Nacht darauf, nach Prerow weiter zu reisen. Denn als mich Jasmin am nächsten Morgen „Markiboy“ nennt und mich ins Bad unter die heiße Dusche zieht, wo ich nicht mehr die blaue Badehose aus alten Tagen tragen muss, weiß ich: ich bin gekommen, um zu bleiben.

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Zum Weiterlesen: Berlin Leninplatz
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Minigolf – ein schamvolles DDR-Sommermärchen – Kindheit in der DDR

6. August 2015 | von | Kategorie: Aktuelles, Blog

Krocket beideAusgerechnet Matthias! Seit Wochen prahlte er damit in jeder Hofpause und selbst abends an den Tischtennisplatten gab es kein anderes Thema mehr. So viel war klar: Er war der erste Junge aus meiner Klasse, der mit einem Mädchen gepennt hatte. „Eingelocht“, nannte er das stolz. Doch die Sommerferien standen vor der Tür – das war meine große Chance endlich aufzuschließen.

Ich freute mich auf mein erstes Lager für Arbeit und Erholung, als ich am Bahnhof Lichtenberg in die vielen unbekannten Gesichter schaute. Etwa 30 Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 waren mit dabei und wie im Ferienlager loteten die Jungs schon auf der Hinfahrt aus, bei wem sie wohl landen würden.
Der kleine Zeltplatz lag mitten im Wald an einem See in der Nähe von Waren/Müritz und das Ambiente versprach deutlich mehr als die abgelegenen Ecken des Schulhofes, in denen man sich scheu berührte oder höchstens einmal einem Mädchen die Hand unter den Pulli schob. Natürlich waren meine Aussichten auf Sex nicht sonderlich gut. Ich war hier einer der Jüngsten – noch ganz „grün hinter den Ohren“. Sexuell aufgeladene Schimpfwörter waren mir fremd. Bis dato schrieb ich süße Gedichte in rosafarbene Poesie-Alben und den ersten Geschlechtsverkehr mit einer Frau würde ich mit Sicherheit nicht „einlochen“ nennen.

Während die älteren Jungs für vier Stunden zum Arbeiten in den Wald geschickt wurden, mussten die Neulinge mit den Mädels zur Erdbeerernte. Mein erstes „Date“, wie sie in den West-Filmen immer sagten, war jetzt sicherlich nur noch eine Frage der Zeit. Karsten und ich schlugen uns im Erdbeerfeld die Mägen voll und bewarfen uns gegenseitig mit den Früchten. Nach dem Mittag ging ich rot verklebt zu den zwei Duschen hinter den Holzverschlägen in den Wald. Dort stand bereits Jacqueline. Sie war nackt.

Zu Hause zeigten sich unsere Familienmitglieder nur sehr ungern nackt vor den anderen. Seit ich meine Eltern trotzdem einmal zusammen in der Badewanne erwischt hatte, begrüßte ich das auch. Viel Wasser hatten die beiden nicht für ein randgefülltes Wannenbad gebraucht. Ich stand lange Zeit unter Schock und hatte seitdem keine Frau mehr oben ohne gesehen.

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Verschämt schaute ich zur Seite, entkleidete mich hastig und stellte mich mit meiner blauen Badehose in die Dusche nebenan. „Hey Kleiner, hier duscht man aber nackig!“, hörte ich sie rufen. Mein Kopf wurde so rot wie die Erdbeerflecken auf meinen Wangen. Umständlich ließ ich die Hose auf die Füße hinunterrutschen. Noch immer wagte ich keinen Blick auf das neben mir lachende Mädchen. Ausgerechnet die dunkle Jaqueline, dachte ich geschockt. Sie war schon 16 und schien hier im Lager die Frau mit der größten Fresse zu sein.

Als ob ich es geahnt hätte, redete sie weiter von der Seite auf mich ein: „Hey du. Haste schon mal gefickt?“ – „Wie `n jetzt?“, antwortete ich irritiert. „Hast mich schon richtig verstanden!“ Schüchtern schaute ich hinüber auf ihre schneeweißen Brüste und das kleine schwarze Dreieck zwischen ihren Beinen. „Nein“, sagte ich. „Und haste Bock?“ Mein Herz begann zu rasen und mein Gehirn verarbeitete ihre Frage nur ganz langsam. „Wir kennen uns doch gar nicht“, stotterte ich. Sie strahlte: „Na du bist ja ´n Süßer. Ich kann dir auch erstmal einen runterholen, wenn du willst.“
Ich hatte den Begriff noch nie gehört und wusste nicht, was sie damit meinte. „Lieber nicht“, flüsterte ich kaum hörbar. Mit dem Handtuch um die Hüften lief ich hinüber zu meinem Zelt. Mein Schädel glühte noch immer als ich mich aufs Bett warf. ‚Das scheint hier ja wirklich ganz einfach zu sein’, dachte ich. Eine bisher unbekannte Ader meines Körpers pochte bei dem Gedanken.

Mädels

Dennoch war ich heilfroh, dass sich Jaqueline bei der ersten Lagerdisco an Mario heranschmiss und bei ihm womöglich etwas runterholte. Als die Musik zu spielen begann, hatte ich schon drei Bier getrunken und etliche Zigaretten geraucht, um möglichst cool zu wirken.
Auch mit Alkohol waren meine Erfahrungen begrenzt und so spürte ich ihn recht schnell. Bei der langsamen Runde nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und forderte Sandra zum Tanzen auf. Das niedliche Mädchen mit den schulterlangen blonden Haaren war mir gleich im Zug aufgefallen.
„Willste tanzen?“, fragte ich und schaute dabei schüchtern in ihre grünen Augen.
„Nee, will se nicht!“, zischte es von nebenan. Die brünette Andrea stand plötzlich vor mir. „Aber icke hätte Böcke.“ Sandra zuckte mit den Schultern, während mich Andrea auf die Tanzfläche zog. Langsam drehten wir uns um die eigene Achse. Sie schmiegte sich immer enger an mich und plötzlich spürte ich ihre kalten Finger in meiner Hose.
‚Okay, heute würde ich das durchziehen’, machte ich mir Mut. „Willst du ficken?“, hauchte ich ihr ins Ohr. „Wie’n jetzt?“, brüllte sie zurück. „Hast mich schon verstanden!“ Sie grinste mir ins Gesicht: „Haste denn schon mal?“ Ich schüttelte verlegen den Kopf. „Na dann soll ick dir wohl entjungfan oda wat?“ Auch das verstand ich nicht ganz, da man ja eigentlich nur Frauen entjungfern konnte. „Na gut, meinetwegen. In zehn Minuten in deinem Zelt“, sagte sie forsch und ließ mich perplex inmitten der Tanzenden stehen.

Nackt 3

Andrea erschien pünktlich. Blitzschnell zog sie ihre Klamotten aus und lag nun vollkommen nackt vor mir. „Na los – wat iss?“, fragte sie und spreizte ihre Beine dabei so, dass die kleine Taschenlampe ihr poesiebuchfarbenes Inneres beleuchtete.
Ich wusste nicht was los ist. Auch ich war bereits entkleidet, doch obwohl ich sie lange anstarrte und die leicht aufgerichteten dunklen Warzen ihrer Brüste betrachtete, richtete sich bei mir gar nichts auf. Mir war plötzlich fürchterlich kalt, mich irritierte der ungewohnte Geruch und ich hatte keinerlei Ahnung, wie es jetzt weitergehen sollte. „Kriegste keinen hoch oda wat?“ Sie lachte mir ins Gesicht. Diesmal verstand ich was sie meinte und nickte. Es gab offenbar ein gewisses Zusammenspiel von Hoch und Runter. Eilig zog sie sich an, fauchte: „Na du bist mir ja vielleicht ’ne Pfeife“, und verschwand. Enttäuscht ließ ich mich zurück auf die Matratze fallen.

Andrea hatte leider einen gewissen Status im Lager, nicht zuletzt wegen ihrer großen Klappe. Zwei Tage später hatte sie zudem mit dem größten Rowdy angebandelt. Bald wusste jeder über meinen Patzer Bescheid. Einige Mädchen tuschelten, wenn sie mich sahen, und die älteren Jungs riefen mir „kleine Schwuchtel“ hinterher.
Nach einer Freitagsdisco lauerten mir drei Kerle am See auf. An das Ufer war ich nur gegangen, um mit der kleinen Sandra zu reden. Ich wollte sie davon überzeugen, dass alle Unrecht hatten und ich auf sie – also auf Frauen – stehe.
Sofort merkte ich, dass es die Jungs nicht auf Geplauder angelegt hatten. „Jetzt kriegst du mal so richtig schön eins auf die Fresse, du schwule Sau!“, rief einer und schritt auf mich zu.

Genau in diesem Moment kam die Dorfjugend an den See geschlendert. Beim gestrigen Fußballmatch hatte ich durch Zufall erfahren, dass deren Boss exakt auf denselben Vor- und Nachnamen wie ich hörte und hatte ihn daraufhin angesprochen. Nach der Partie schworen wir uns abseits des Rasens bei Cola-Wodka ewige Treue bevor ich zurück ins Zeltlager getorkelt war. Genau dieser neue „beste Freund“ stand jetzt mit fünf baumstarken Dorfschlägern vor mir und fragte mit mecklenburgischem Akzent: „Was ist denn los, Mark? Gibt’s Ärger?“

Das Blatt hatte sich gewendet. Ich schaute in die ängstlichen Gesichter meiner Peiniger, sagte aber nichts. Auf dem Weg zurück ins Lager entschuldigten sich alle bei mir und luden mich auf ein Getränk meiner Wahl ein.
Noch an diesem Abend knutschte ich stundenlang mit Sandra, nicht nur um allen zu zeigen, dass ich kein Homo wäre. Ich hoffte das zumindest, denn noch immer hatte ich ja nicht „eingelocht“.
Sabine

Sandra schien mir dafür genau die Richtige zu sein. Sie war in meinem Alter, hatte selbst noch nie mit einem Typen geschlafen und wir hatten uns in den letzten Tagen am See richtig ineinander verknallt. Sie war sauhübsch und hatte vor allem viel Humor, was die Sache zu erleichtern schien.
Zurück in Berlin ergab sich die perfekte Möglichkeit. Meine Eltern waren zusammen mit Brüderchen Benny und Oma Halle in den Urlaub gefahren. Ich hatte durchgeboxt, dass ich nur die zweite Woche nachkommen bräuchte. Das hieß: eine Woche „sturmfrei“! Sofort lud ich Sandra ein, bei mir zu übernachten.
Wir alberten herum, sagten uns oft, dass wir super aussähen und auch, dass dies unsere Nacht werden würde. Alles lief wie am Schnürchen. Während wir, auf der Wohnzimmercouch liegend, Musik hörten und dabei lauwarm-süßen Rotkäppchen-Sekt tranken, zogen wir uns langsam aus. „Ich finde es schön, wenn du mit deiner Hand meine Brust berührst“, hauchte sie mir ins Ohr. Ich lächelte verlegen und dachte: ‚Am liebsten würde ich heute nichts anderes machen’ – einfach nur, um mir die Peinlichkeit eines weiteren Versagens beim Minigolf zu ersparen.
Dennoch schaute ich ab und an nervös an mir herab. Sandra schien das zu bemerken. Zärtlich streichelte sie meinen Oberschenkel und küsste mich dabei sanft. Das tat gut. Gemeinsam beobachteten wir meine beginnende Erektion. Erleichtert schaute ich in ihre leuchtend grünen Augen und flüsterte: „Wollen wir?“

Plötzlich ging das Türschloss und nur Sekunden später standen Mutter, Vater, Benny und Oma Halle mitten im Wohnzimmer. Unsere Klamotten lagen im ganzen Zimmer verstreut. Eine Ewigkeit später hatte mein Vater Erbarmen und warf endlich unsere Sachen zu uns herüber.

Silvester früher

Meine Eltern schwärmten noch lange von diesem Ereignis. An vielen heimeligen Weihnachtsabenden war es ein Schwank aus alten DDR-Tagen, um die jeweils zukünftige Schwiegertochter in unserer Familie willkommen zu heißen. Ich konnte ihre Euphorie leider nie teilen. Sie hatten mir damals, nur weil sie nach 50 Kilometern umgekehrt waren, um „nach dem Rechten“ zu schauen, schon wieder alles komplett versaut.

Am zweiten Schultag nach den Sommerferien holte mich Sandra nach dem Unterricht von der Schule ab. Schon von weitem winkte sie mir zu. Matthias trat neben mich. „Na, das ist ja mal ’ne geile Braut! Und haste schon eingelocht?“
Ich ließ ihn stehen und nahm mein Mädchen glücklich in die Arme.
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