Archive for Oktober 2012

El Ossi beim “El Clasico”

30. Oktober 2012 | von | Kategorie: Blog, Fußball-WM 2014

Ost Panda
Rechtzeitig vor dem nächsten “Clasico” 2012 zwischen Real Madrid und Barça nochmals der Rückblick auf mein Erlebnis im Vorjahr:

“…seit zehn Minuten hört man die Feuerzeuge weit entfernt klicken. Seit zehn Minuten vernimmt man lediglich Seufzer, tief und steil unter uns. Seit zehn Minuten spielt nur noch ein Team – so zauberhaft, dass sie 80.000 Menschen zum Schweigen gebracht haben. Barcelona führt mit 3:1. Ehrfürchtig-staunende Stille im Opernhaus der spanischen Liga. Was für ein Augenblick im Estadio Santiago Bernabéu!…”
Hier kann man den Artikel “Spanien ist das Beste. Zu Besuch beim “El Clasico” weiterlesen!

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Generation Jan Ullrich – Kindheit in der DDR

26. Oktober 2012 | von | Kategorie: Blog, Mauergewinner Leseproben

6 Tage Rennen Berlin

In Gedenken an Lance, Ulle und die “Tour de France” eine kleine Leseprobe aus “Mauergewinner”:
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Ich kenne ihn und er kennt mich nicht. Wir wuchsen in derselben Zeit auf und sind auch fast gleichen Alters. Er ist ein Star und ich bin ein Nichts. Mit sicherlich hunderten Personen aus Film, Fernsehen und Sport geht uns das so – nicht nur mir. In diesem speziellen Fall ist die Sache jedoch etwas anders – komplexer, tragischer, vielleicht rührend. In unserer frühen Jugend begegneten wir uns das erste Mal.

Meine Mutter ist eine sehr ängstliche Frau. Ich weiß nicht mehr, wie oft wir an der Ostsee im knietiefen Wasser zurückgebrüllt wurden, wie viele Male sie uns bis ins Erwachsenenalter belehrte, nur bei Grün über die Straße zu gehen, und wie glücklich sie war, wenn wir ohne „Loch im Kopf“ in unseren Roll-Bettchen lagen und schliefen. Somit gehörte Radfahren ihrer Meinung nach auch zu den Extremsportarten. Eine meiner unangenehmsten Erinnerungen an meine Kindheit ist, dass ich erst mit 13 Jahren heimlich übte, mit so einem Drahtesel nicht auf die Schnauze zu fallen. An den Schmerz und die zwei Wochen lang blau gefärbten Hoden, die ich mir beim Absteigen von der Fahrradstange meines neuen Herrenrennrades zuzog, kann ich mich noch heute erinnern.
Etwa im gleichen Alter zog ein junges Kerlchen von Rostock nach Berlin. Er hatte sich, im Gegensatz zu mir, genau in meinem neuen Lieblingssport schon in jungen Jahren mit besonderen Leistungen hervorgetan. Bereits mit neun gewann er sein erstes Schulrennen und ein Jahr darauf einen offiziellen Wettkampf mit geliehenem Rad und in normalen Turnschuhen. Er galt recht schnell als das ganz große Radsporttalent und fuhr alle seine Altersgenossen in Grund und Boden. Der Kleine hieß Jan Ullrich.
Sicherlich nicht nur in meinen Augen kommt jetzt die große Überraschung: Mein Papi, wie wir damals noch sagten, hatte an der DHfK in Leipzig Sport studiert. Dass er selbst eigentlich einmal aktiver Speerwerfer war, würde hier zu weit führen. Jedenfalls bekam er anscheinend durch die solide, alle Sportarten umfassende Ausbildung bald nach dem Studium eine Arbeitsstelle beim SC Dynamo in Berlin in der Sektion Radsport. Schnell stieg er dort sogar zum Sektionsleiter auf. Mein Vater war beliebt, die älteren Fahrer durften ihn duzen und einige nannten ihn “Scheppi” oder einfach nur “Trainer”.

Winterbahn

Dynamo Berlin hatte Klassefahrer, die Benny und ich wegen des Papas natürlich bereits als Kleinkinder persönlich gut kannten, wie Carsten Wolf, Emanuel Rasch und Bill Huck. Das Problem daran war, dass die Besten in seiner Talentschmiede alles Bahnradfahrer waren, die bis auf wenige Fachleute und echte Fans kein Schwein kannte. Die eigentlichen Helden dieser Zeit waren aber die Friedensfahrer, das Gegenstück zu den Gladiatoren der Tour de France des Westens. Wirklich jeder aus meiner Schulklasse kannte das komplette DDR-Team. Ob nun Hans-Joachim Hartnik, Bernd Drogan oder Olaf Ludwig – alle liebten sie. Nur waren diese Spitzensportler, sehr zum Ärger des obersten Dynamo-Chefs Erich Mielke, allesamt Fahrer von Vereinen aus Leipzig, Erfurt und Gera. Doch in Rostock hatten sie einen Jungen entdeckt, den der Cheftrainer meines Vaters nach Berlin “delegierte”. Jetzt hatten sie wenigstens ein Supertalent für die Zukunft in der Hauptstadt der DDR – richtig: Jan Ullrich.
Viele unserer Wochenendausflüge endeten für mich und meinen Bruder Benny in dieser Zeit in irgendwelchen Käffern von Brandenburg, wo verschwitzte, ungeduschte Jungs mit ihren blöden Rennrädern um die Wette fuhren. Mein Vater dachte wahrscheinlich, dass wir das ganz unterhaltsam finden würden – fanden wir nicht! Ich war mittlerweile 14 Jahre alt und belächelte diese kleinen hechelnden Idioten, die meinen Vater mit großen Augen fragten: “Herr Scheppert, wann fahren wir zurück?” Ich ging in die kalten, feuchten Wälder, rauchte heimlich ein paar Cabinet Zigaretten und fragte mich das auch.
Auch im Winter war der Spuk nicht vorbei, da dann am Wochenende die Jugendrennen in der Werner-Seelenbinder-Halle stattfanden. Auf dem halsbrecherischen Rund der so genannten Winterbahn mit ihrem extremen Neigungswinkel gab es oft brutale Stürze und schwere Verletzungen des ehrgeizigen Nachwuchses – auf der Straße übrigens bei Unfällen sogar manchmal Tote. Ich dankte innerlich meiner Mutter, deren Genen ich meine Unsportlichkeit verdankte, und grinste die Jungs – wenn uns mein Vater vorstellte – verächtlich an. Im Kantinenbereich konnte ich heimlich eine paffen.

Icke Benny

Meinem Vater fehlten die Erfolge. Der so genannte Olympiaauftrag wurde wiederholt nicht erfüllt und so mussten auch schon im Osten Köpfe rollen. Ihm wurde außerdem ein zu freundschaftliches Verhältnis zum Kollektiv der Sportler vorgeworfen. Die ersten Erfolge Jan Ullrichs und seines Trainers Peter Becker erlebte er nicht mehr in leitender Funktion. Becker galt als der härteste Hund unter den Trainerkollegen meines Vaters. Er war es auch, über den ich mein erstes Rennrad bekommen hatte. Wenn er geahnt hätte, dass ich, der Sohn des Sektionsleiters, also seines Vorgesetzten, mit 13 Jahren gerade erst begann, Radfahren zu lernen, wäre mein Vater sicherlich ganz bei Dynamo rausgeflogen.
So wurde er wegen anhaltender Erfolglosigkeit nur in die Sektion Schwimmen delegiert.
Dort war eine Planstelle frei. So unglaublich es klingt, als dortiger Sichtungstrainer in den Trainingszentren empfahl er unter anderem, eine gewisse Franziska van Almsick auf die Kinder- und Jugendsportschule zu schicken. Ich bin mir sicher, mein Vater (kein besonders geübter Schwimmer) hatte kein gutes Händchen – er hatte einfach nur Glück. Doch kurz nach dem Mauerfall 1989 war die ganze Blase „sozialistischer Leistungssport“ endgültig geplatzt. Mein von mir – trotz des Missfallens am Radsport – immer bewunderter Vater musste sich nach etwas Neuem umsehen.
Jan Ullrich blieb auch nach der Wende bei seinem Trainer Peter Becker, wurde 1993 Amateurweltmeister auf der Straße und bekam einen gut dotierten Vertrag beim Team Telekom. „Ulle“ wurde nach der Schwimmerin “Franzi” der zweite gesamtdeutsche Superstar im vereinten Land und am Ende seiner Karriere leider der bislang tollpatschigste, tragischste gefallene Held – natürlich aus dem ehemaligen Osten. Mein Vater bekam nach längerem Suchen einen weniger lukrativen Job als Hausmeister bei einer dubiosen Immobilienfirma, trennte sich wegen einer Jüngeren von meiner Mutter und stolperte danach von einer persönlichen Katastrophe in die nächste, um am Ende – und hier war nicht der Westen, sondern der Alkohol schuld – alles zu verlieren, sogar seine Würde. Als er ungepflegt und vor allem besoffen zur Hochzeit meines Bruders Benny erschien, beobachtete ich ihn mit einer Mischung aus Scham und Bestürzung. Genervt rauchte ich – jetzt nicht mehr heimlich – irgendwo weiterhin meine Cabinet Zigaretten, das letzte Relikt aus alten Tagen.
Nein! So traurig darf und wird diese Geschichte nicht enden!

Tour de France

Im Juli 1997 überraschte mich meine damalige Freundin Danny mit einem Besuch in meiner Studentenbude. Eigentlich waren wir noch gar nicht so richtig zusammen – wie auch immer. Sie erklärte mir umständlich, dass ich am nächsten Morgen sehr früh aufstehen und ein paar Sachen für das Wochenende packen müsste. Zu früher Stunde saß ich tags darauf in einem Zug in Richtung Frankreich. Sie hatte ein Wochenende Paris für uns gebucht! Wir kannten uns noch kaum, doch Danny lernte zumindest mich – und meine Vergangenheit – in diesen Tagen kennen.
Die Stadt war geschmückt, als ob sie gerade eine Jubiläums-Feier ausrichtete. Überall hingen Fahnen, Wimpel und riesige Plakate, die auf ein großes Ereignis am Sonntag hinwiesen. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind – jedoch nicht wegen des hübschen Mädchens an meiner Seite, die vorher nicht einmal wusste, dass die 84. Tour de France genau an diesem Wochenende hier enden würde! Mein Jan Ullrich würde als erster Deutscher das gelbe Trikot nach Paris radeln! Ich konnte über nichts anderes mehr sprechen als über Forst, das kleine Kaff in Brandenburg mit seinen Jugendrennen, über meinen tollen Papi, der den neuen Radsportkönig irgendwie mit entdeckt hatte, sogar über meine blauen, geschwollenen Eier.

Tour de France 3

Ich war so stolz, ich war so gerührt, als am Sonntag dann endlich die Jungs im Stadtkurs der Pariser Innenstadt mehrere Male an uns vorbei rollten. Tränen standen mir in den Augen. Ich jubelte ihm zu, dem verschwitzten Jungen aus meiner Kindheit. Wie hatte er sich gequält: durch eine Jugend ohne Biersaufen und Cabinet-Zigaretten – jetzt fuhr er an mir vorbei, mit einem strahlenden Lächeln, in seinem leuchtend gelben Trikot des Siegers. Es war einer der bewegendsten Momente meines bisherigen Lebens – für mich war es, als führe Geschichte an mir vorbei. Nicht nur die der beiden Deutschlands, nicht nur die des Radsports, sondern auch meine ureigene. Nach dem Etappensprint standen wir aufgeregt in der Nähe des Teams Telekom. Ich traute mich nicht, hinüberzugehen, und zündete mir stattdessen hektisch eine französische Zigarette an. Ich kannte ihn – doch er kannte mich nicht.

Tour de France 2

Mit Hilfe der Familie, eiserner Disziplin und vor allem ohne jeglichen Alkohol bekam mein alter Herr sein Leben nach und nach wieder geregelt. Er ist gesund, fit und als Rentner sogar wieder ehrenamtlich im Sport engagiert. Ich bin heute wieder richtig stolz auf ihn, wenn er beim jährlichen Berliner Sechs-Tage-Rennen immer noch jeden kennt und viele ehemalige Radrennfahrer ihm noch heute hinterherrufen: „Ey Coach, alles klar?“ In diesen Momenten fühle ich, dass er glücklich ist.
Und ich? Durch die beiden wurde ich zur Generation Jan Ullrich. Wir sind weder Fisch noch Fleisch, weder Ost noch West, nicht gestern, heute oder morgen. Wir haben eine geteilte Vergangenheit mit Eltern, die sich über ihre DDR definieren und Kindern, die diese nicht mehr kennen. Wir werden oft danach gefragt, wie es in diesem verschwundenen Land war und wenn wir zu erzählen beginnen, wird uns nicht mehr richtig zugehört. Wir versuchen zu sein wie Vorzeige-Wessis und drücken noch immer erfolgreichen Ossis besonders die Daumen. Wir sagen nie, dass früher alles besser war, aber auch nicht, dass es heute so ist.
Es wird Zeit, dass wir ernst genommen werden.
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Mauergewinner

Mauergewinner

Zum Weiterlesen: Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens

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Honeckerzombie oder die DDR im Herbst 1989

23. Oktober 2012 | von | Kategorie: Blog, Mauergewinner Leseproben

Honneker

Es war ein herrlicher Herbsttag. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich auf der Karl-Marx-Allee mit dem Fahrrad zur Arbeit und freute mich schon jetzt auf unsere Mittagspause, wo ich mich zusammen mit meiner lieben Kollegin Henna für eine Stunde in den kleinen Park gegenüber legen und die vielleicht letzten wärmenden Strahlen des Jahres genießen würde.

Als ich an den zehngeschossigen Hochhäusern kurz hinterm Kino International vorüberkam, fiel mir etwas auf: An einem Fenster im fünften Stock eines der riesigen Betonblocks wehte eine einsame Fahne im Wind: eine DDR-Fahne. Ich fahre hier jeden Tag entlang und grübelte beim Weiterfahren, warum ausgerechnet heute jemand trotzig diesen alten Stofffetzen gehisst hatte. Kurz hinter dem Fernsehturm fiel der Groschen dann endlich. Heute war nicht irgendein belangloser Oktobertag. Es war der 7. des Monats, ein Tag, den ich eigentlich nicht so schnell hätte vergessen dürfen: Der 7. Oktober, der Gründungstag der Republik, war einer der wenigen gesetzlichen Feiertage in der DDR – der vielleicht wichtigste zudem.

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Wir freuten uns eigentlich immer riesig auf freie Tage: Frei haben, das hieß lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und gemeinsam an den Müggelsee fahren, wo es für alle ein „Steak au four“ in dem großen Gartenlokal mit den gemütlichen Holzstühlen am Wasser gab und nach einem kurzen Spaziergang in den Wäldern der Müggelberge noch ein Stück Kuchen oder ein Eis aus der Diele. Für den Vati gab es dann immer noch ein kühles Bier vom Fass für eine Mark und zwei.
Dazu ist es am 1. Mai und am 7. Oktober jedoch nie gekommen. Stattdessen hieß es für fast alle: früh aufstehen, am Genossen Erich Honecker vorbei über die Karl-Marx-Allee marschieren oder vor der Parade Spalier stehen. Das war unsere erste Bürgerpflicht.
Als wir noch mit unserer Mutti, genau wie am 1. Mai, in der Brigade mitmarschierten, fanden wir es immer ganz toll, den Erich mal „in echt“ zu sehen. Ich stritt mich sogar mit Benny darüber, wen er angelächelt oder wem er gar zurückgewunken hatte. In der Aktuellen Kamera achteten wir abends darauf, ob wir irgendwo zu sehen waren. Wir hofften jedes Jahr wieder, dass sie ausgerechnet uns gefilmt hätten.

Wandzeitung 29 Jahre DDR

Vater ging nach der Parade immer in seine Stammkneipe, das „Scheppert-Eck“, und überließ uns unserem Schicksal. Spätestens ab der 3. Klasse waren 1. Mai und der Geburtstag der DDR allerdings nicht mehr ganz so lustig. Obwohl die riesige Ehrentribüne nicht weit von unserer Wohnung stand, wurden wir zu unmenschlichen Zeiten geweckt, um pünktlich an der Sammelstelle unserer Schulklasse am Frankfurter Tor zu sein. Betriebsgruppen, Brigaden und Schulklassen trafen sich lange, bevor die Parade losging, an dieser riesigen Straßenkreuzung mit Blick auf die endlose Karl-Marx-Allee. Dann hieß es: Ruhe bewahren, abwarten und frieren. Leider waren wir eine DDR-Vorzeigeschule, denn während andere Kinder nur am 1. Mai selbst marschierten und am 7. Oktober lediglich den vorbeifahrenden Panzern, den Grenztruppen und Kampfgruppen der NVA mit Elementen in der Hand zuwinken mussten, bevor sie nach Hause liefen, war für uns noch lange nicht Schluss. Wir hatten die Ehre, so lange zu bleiben, bis auch die letzte Einheit im Gleichschritt vorbeistolziert war, durften sämtliche sozialistischen Brigaden mit ihren Losungen und die FDJ-Züge abwarten, bis unser Klassenlehrer, Herr Blase, endlich brüllte: „Klasse 5b sofort in Zweierreihen aufstellen. Es geht los!“

Wandzeitung 29 Jahre DDR 2

Zentimeterweise stolperten wir vorwärts, inmitten von Hunderttausenden Berlinern. Es dauerte dann mehrere quälende Stunden, bis wir endlich diese trostlose Tribüne der alten Genossen erreichten, die ihrem Fußvolk – also uns – mühsam zuwinkten. Trotzdem war es eine Erlösung, schließlich am dauergrinsenden Erich Honecker mit seinem dicken grauen Mantel vorbeizumarschieren. Glückshormone wurden freigesetzt, denn jeder wusste: Jetzt habe ich es geschafft! Die tollen Panzer und die beeindruckend im Stechschritt laufenden Grenztruppen waren hier längst schon vorbeigezogen, und als auch wir vor den Herrschaften endlich sozialistisch salutiert hatten, entließ uns Herr Blase und wir standen verloren am Alex herum und überlegten uns, was wir mit dem Rest des Tages anfangen sollten. An unserem wichtigsten Feiertag waren die extra errichteten Buden und Verkaufsstände rund um den Alex jetzt heillos überfüllt, genau wie der Ketwurststand gegenüber vom Warenhaus. Mit platten Füßen kamen wir am späten Nachmittag nach Hause und waren trotz der Grilletta, für die wir uns stundenlang angestellt hatten, hungrig. So ging das jedes Jahr am 1. Mai und am 7. Oktober.

Die NVA

Allerdings gab es auch Ausnahmen: 1985 erzählte ich meinen Eltern am Abend vor der großen Parade, dass sich unsere Klasse am nächsten Tag erst später treffen würde. Alles lief nach Plan. Ich wachte gegen 11.30 Uhr auf – meine Eltern und Benny marschierten längst auf der Karl-Marx-Allee. Ich legte mich vor die Glotze und schaltete zwischen ARD und ZDF hin und her. So stellte ich mir als 14-Jähriger einen Feiertag vor!
Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass mein Vater genau an diesem Vormittag auf der riesigen Demonstration ausgerechnet meinen Klassenlehrer Blase traf, zusammen mit meiner fast vollzähligen Schulklasse. Ich war der einzige, der fehlte. Ich war ziemlich überrascht, als er gegen Mittag mit krebsrotem Kopf vor meiner gemütlichen Couch stand. Ich hatte meinen Alten selten so zornig gesehen. Ein Blick in seine Augen reichte aus und ich, das unsozialistische Kind eines Genossen und Majors der Volkspolizei, bekam richtig Angst. Es war zu befürchten, dass er mich aus dem Fenster des 9. Stockes schmeißen würde. Soll ich es Glück im Unglück nennen? Er schnappte nicht mich, sondern meinen schwarzen Annett Kassetten-Rekorder und klatschte diesen mit voller Wucht gegen die Kinderzimmerwand.
Ich stand unter Schock. Er hatte soeben etwas wirklich Wichtiges in meinem Leben zertrümmert und er wusste es. Große Tränen standen mir in den Augen. Keine „Schlager der Woche“ und „Hey Music“ auf RIAS und SFB mehr und die aufgenommenen Kassetten wieder und wieder hören – ich heulte plötzlich wie noch nie im Leben. Dieses unberechenbare Arschloch war nicht mehr mein Vater! Er wusste jetzt, dass er Scheiße gebaut hatte und auch, was er mir sechs Monate später als Ersatz für den Annett zur sozialistischen Jugendweihe zu schenken hatte: den nagelneuen RFT-Doppelkassetten-Rekorder für 1.500 Mark. Im Jahr darauf stand ich wieder brav mit meinem Winkelement in der Jubelmenge und huldigte Erich Honecker und seinen Genossen.

Genossen

Beim letzten 7. Oktober vor dem Mauerfall hatte ich diese Geschichte eigentlich längst vergessen. Dennoch lagen 1989 noch größere Welten zwischen mir und meinem Vater als zuvor. Ich war mittlerweile Abiturient der 12. Klasse mit heiß diskutierenden Mitschülern, die sich in Kirchen trafen, um neue Ideen auszutauschen, kritische Artikel verfassten und zum Teil in geheimnisvolle neue Foren eintraten. Einige waren über Ungarn abgehauen. Mein alter Herr war nach wie vor beim SC Dynamo Sportfunktionär, wo man die Dinge in Ungarn ungern sah.

Die DDR wackelte und unsere Familie gleich mit.

Es war später Herbstnachmittag an diesem Feiertag, ich hatte diesmal wieder ausgeschlafen und traf mich mit Matze, Otmar und Bernd in den letzten Sonnenstrahlen am Alexanderplatz. Die Jungs hatten munkeln hören, dass hier heute etwas los wäre. Was genau, wusste eigentlich niemand. In der Mitte des Platzes in der Nähe der Weltzeituhr versammelten sich allmählich etwa 500 Leute. Es kam mir vor, als hätte sich hier eine Truppe von Rowdys und Krawalltouristen getroffen, die endlich einmal zeigen wollten, dass nicht nur in Leipzig und Dresden die Post abging. Obwohl es ein Samstag war: Dies sollte scheinbar Berlins erste Montagsdemo werden! Die kleine Meute brüllte ununterbrochen: „Schließt Euch an!” Trotzdem war es weiterhin ein erbärmliches Häuflein – weit entfernt von den Menschenmassen, die angeblich in Sachsen auf die Straße gingen. In Berlin war in dieser Hinsicht am wenigsten los. Warum, konnte ich auch nicht sagen. Ein paar Leute riefen fast schüchtern: „Freiheit, Freiheit“.

Weltzeit

Einige rollten Transparente aus, und eine kleine Gruppe begann, neue Parolen anzustimmen. „Gorbi, Gorbi!“, „Gorbi hilf uns!“ und „Wir sind das Volk!“, brüllten sie in der Hoffnung, dass die anderen mit einstimmten. Doch nicht alle folgten der Aufforderung; viele beobachteten die Szenerie nur äußerst aufmerksam. Heute denke ich, dass zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich die Hälfte der Anwesenden die Veranstaltung unterwandert hatte. Genossen vom Innenministerium lagen in Zivil auf den Dächern der angrenzenden Häuser. Ich konnte sehen, dass dort oben mehrere Beobachter mit großen Kameras standen.
Doch auch ohne Handy – also durch den „Buschfunk“ – strömten nach und nach immer mehr Menschen auf den Alex. Angesteckt von meinen Jungs brüllte auch ich mittlerweile: „Schließt Euch an!“ Einige zeigten den Stinke- oder die gespreizten Victory-Finger in Richtung der Aufseher auf den Dächern. Ohne erkennbares Zeichen setzte sich der Tross in Bewegung. Es ging zum Palast der Republik. Aus dem Restaurant „Schwalbennest“ beobachteten uns komische Vögel, und gleichzeitig, in „Erichs Lampenladen“, tagten und feierten die obersten Genossen und eingeladenen Staatsgäste den 40. Jahrestag der Gründung unserer DDR bei voller Beleuchtung.

Palast

Auf Höhe der Spree, die wie eine künstliche Mauer vor dem „Palazzo Prozzo“ floss, kamen wir zum Stehen. Vor der Brücke am Nikolaiviertel standen hunderte von Volkspolizisten und riegelten den Zugang ab. Immer lauter wurden die Gesänge und Rufe der Menge. Inzwischen mochten wir schon 3.000 Leute sein. Den Polizisten stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Zum ersten Mal trafen in Berlin Staatsmacht und Volk so geballt aufeinander. Keiner wusste, was geschehen würde.
Matze war unser Mann in vorderster Front. Er provozierte und beschimpfte die Arm in Arm eingehakten Beschützer aufs Übelste. Plötzlich begannen er und ein paar andere Kerle, mit voller Kraft gegen diesen menschlichen Wall, der die wenigen Oberen vor ihren vielen Untergebenen schützen sollte, anzurennen. Die ersten Angriffe wurden mit Schlagstöcken abgewehrt. Da ertönte aus dem Pulk der Demonstranten eine Parole in Richtung der Palastwächter, die wie eine doppeldeutige Drohung klang. Sie kam aus mittlerweile tausenden Kehlen: „Wir bleiben hier! Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!“ Mir liefen kalte Schauer über den Rücken.
In den Augen der Polizisten sah ich eine bedrohliche Mischung aus Angst und Hass, hinter der ersten Reihe sprang jetzt eine zweite Garde von einem LKW. Diese Jungs hatten große Kalaschnikows in den Händen. Alle Protestierer wichen augenblicklich zurück, und der Kommandeur auf der anderen Seite war plötzlich mit seinen gebrüllten Befehlen wesentlich lauter als die 3.000 Leute des Volkes. Ich spürte, dass sich in diesen Augenblicken die Geschichte unseres Landes entscheiden würde. Und mein Gefühl sagte mir, dass sie gleich in die Massen ballern würden.

Palast 1

Mit schlotternden Knien ging ich zu den anderen und sagte, dass ich nicht hier bleiben würde. Wir sahen uns verängstigt an und keiner nahm es mir übel. Zusammen mit Otmar war ich innerhalb von dreißig Sekunden aus der Gefahrenzone.
Mein Vater war zu gleicher Zeit von seiner Behörde in ständige Alarmbereitschaft versetzt worden, mit Ausgabe von Uniform und scharfer Pistole. So kitschig wie in manchen deutschen Spielfilmproduktionen auf RTL oder SAT1: Wenn es zu einer ernsthaften Eskalation gekommen wäre, hätte ich unter Umständen wirklich meinem Vater gegenübergestanden oder er hätte die wesentlich mutigeren Matze und Bernd erschießen können.
Hat er aber nicht! Und das war die wirklich sensationell gute Nachricht an diesem 7. Oktober 1989. Die Leute, die vor Honeckers Regierungspalast standhaft geblieben waren, hatten den Sieg davon getragen. Die Bilder der wütenden Demonstranten gingen um die Welt und trotz späterer Prügelorgien der Stasi und Volkspolizei und allerlei Festnahmen gab es keinen Schießbefehl und keinen einzigen Toten.

Ohne Palast

Der Arbeitstag 19 Jahre später ging friedlich vorüber und nichts erinnerte mehr an die Zeit vor so vielen Jahren. Mit meiner Kollegin Henna diskutierte ich lange auf der Wiese, ob man verschwundene Feiertage eigentlich ein Leben lang vermissen würde. So wie eine innere Uhr einen schon immer Wochen vorher spüren lässt, dass bald Weihnachten ist, sticht es bei jedem anständigen Ossi am 7. Oktober im Herzen. Obwohl Henna aus Heidelberg kommt und selbst den 17. Juni verloren hatte, kannte sie dieses Gefühl scheinbar nicht. Auf dem Rücken liegend, schaute sie grübelnd in den strahlend blauen Himmel und fragte mich: „Meinst du denn nicht, dass es auch einen Himmel für verlorengegangene Feiertage gibt und gerade jetzt vor einer rostigen Ehrentribüne zigtausende untote Genossen an einem Honeckerzombie in dickem grauen Mantel vorbeimarschieren?“ Ich rollte mich zu ihr hinüber und rief grinsend: „Henna, Scheppert! Sofort in Zweierreihen aufstellen. Es geht los!“

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Weiterlesen kann man in meinem DDR-Buch: “Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens”

oder bei
Spiegel Online

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20 Jahre “Die Tagung”

21. Oktober 2012 | von | Kategorie: Blog

20 Jahre die Tagung - Seid Bereit!Am 20. Oktober 2012 fand die große 20 Jahre-Jubiläums-Party in der wunderbaren “Tagung” in der Wühlischstraße 29 in Berlin-Friedrichshain statt und ich hatte die Ehre, einer der unzähligen geladenen Gäste zu sein.
Etwas ist mir bei der gigantischen Fete, die urst eingefetzt hat, aufgefallen: Zum einen kannte ich über 50 % der Leute tatsächlich vom Sehen oder habe mit ihnen zumindest schon mal ein paar Worte gewechselt, zum anderen ist es irgendwann mal an der Zeit, eine Story über “Die Tagung” und meine dortigen (durchaus denkwürdigen) Erlebnisse zu schreiben.
Zwar habe ich das ” unhippe Zuhause” schon im Mauergewinner erwähnt und in der Danksagung zu 90 Minuten Südamerika ein paar Leute genannt, aber da wäre natürlich noch viel mehr drin, zumal die dortigen Protagonisten sogar Stoff für einen Berlin-Roman hergeben würden.
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20 Jahre die Tagung - Es lebe die Tagung
Wie auch immer, demnächst gibt es an dieser Stelle vielleicht noch ein paar Fotos vom Jubiläum (falls ich welche gesandt bekomme) und spätestens zum 30jährigen Fest ist meine Geschichte dann sicherlich auch fertig. Dann wird sie in der Biergaststätte auch vorgetragen. Versprochen!

Ach so: in der “Tagung” firmiere ich übrigens als “El rubio”. Einfach mal direkt neben der Bar auf den Bundesliga-Tippschein achten. Ziemlich oft (okay, das ist Wuschdenken) sieht der nämlich so aus…:

Die Tagung Tippspiel

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Breslauer Zwergen-Fotorallye 2012

17. Oktober 2012 | von | Kategorie: Blog

4. Kugelschieber-Kugelhalter zusammenAm 22. September 2012 fand die 1. Internationale Zwergen-Fotorallye in Breslau (Wroclaw) in Polen statt. Mich hatte es ins Team 3 verschlagen.

Warum die Zwerge in Breslau (oftmals ziemlich versteckt) herumstehen, könnt ihr hier nachlesen.
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Zum Spiel: Es wurden drei Teams a 4 oder 5 Personen gebildet, die innerhalb von 90 Minuten möglichst viele Zwerge fotografieren sollten. Zusätzlich gab es 10 Sonderaufgaben zu lösen. Start war um 14.30 auf dem Marktplatz. Das Ziel war um 16 Uhr auf der Dominsel vor dem Dom.
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Zusatzaufgaben:
1. Findet den Papazwerg
2. Foto aus dem Schweidnitzer Bierkeller mit einem Bier in der Hand
3. Foto vom Breslauer Rathaus mit einem Sekt oder Kaffee in der Hand
4. Foto vom Breslauer Wappen mit allen Teammitgliedern darauf
5. Foto vom Denkmal des Schriftstelles Fredro mit einem Buch in der Hand
6. Foto vom Hänsel und Gretelhaus mit einem Gebäckstück in der Hand
7. Foto vom Fechterdenkmal mit den nackten Füßen im Fechterbrunnen
8. Foto von der Breslauer Oper mit zwei singenden Teammitgliedern darauf
9. Foto vom Kaufhaus Kameleon mit einer Einkaufstüte aus dem dortigen Supermarkt
10. Foto von der Elisabethkirche und der Christophorikirche (in einer) zusammen mit einem Priester/Pastor
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24. Sinnlos-Zwerg 3
Punkteverteilung:
– Pro Zwerg = 2 Punkte
– Papazwerg = 8 Punkte
– Sehenswürdigkeit = 10 Punkte
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Endergebis:
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Team 1 (Dörte, Didi, Tiptop-Berti, Steifi, Günna)
39 Zwerge = 78 Punkte
1 Papa = 8 Punkte
7,5 Sehenswürdigkeiten = 75 Punkte
GESAMT = 161 Punkte
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Team 2 (Mülli, Coral-Denise, Naddel, van Körken)
35 Zwerge = 70 Punkte
1 Papa = 8 Punkte
8,5 Sehenswürdigkeiten = 85 Punkte
GESAMT = 163 Punkte
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Team 3 (Kai, Maadin, Uli, Icke)
34 Zwerge = 68 Punkte
1 Papa = 8 Punkte
9 Sehenswürdigkeiten = 90 Punkte
GESAMT = 166 Punkte

Es war also verdammt knapp und am Ende konnte sich Team 3 über ein (von Team 1 und 2 spendiertes) fürstliches Abendessen in einem Kellerrestaurant am Marktplatz freuen.
Anbei die Gallerie der Zwerge, die mich aus den einzelnen Teams bisher schon erreicht haben. Insgesamt sind wir also auf 64 Zwerge (plus Sinnlos-Zwerg) gekommen. Das müsst ihr uns erstmal (in 90 Minuten) nachmachen…

1. Papa-Zwerg

1. Papa-Zwerg

1. Papa-Zwerg 2

1. Papa-Zwerg 2

1. Pappa-Zwerg 3

1. Pappa-Zwerg 3

2. Bahnhofspenner-Zwerg

2. Bahnhofspenner-Zwerg

3. Kettenzwerg

3. Kettenzwerg

4. Kugelhalter-Zwerg

4. Kugelhalter-Zwerg

5. Kugelschieber-Zwerg

5. Kugelschieber-Zwerg

6. Müllzwerg

6. Müllzwerg

7. Professor-Zwerg

7. Professor-Zwerg

8. Justiz-Zwerg

8. Justiz-Zwerg

9. Bergbau-Zwerg

9. Bergbau-Zwerg

10. Pfahl-Zwerg

10. Pfahl-Zwerg

11. Flieger-Zwerg

11. Flieger-Zwerg

12. Laternenzwerg

12. Laternenzwerg

13. Fingerzeige-Zwerg

13. Fingerzeige-Zwerg

14. Zylinder-Zwerg

14. Zylinder-Zwerg

15. Leserattenzwerg

15. Leserattenzwerg

16. Stangen-Zwerg links

16. Stangen-Zwerg links

17. Stangen-Zwerg rechts

17. Stangen-Zwerg rechts

18. Musiker-Zwerg

18. Musiker-Zwerg

19. Musikfreund-Zwerg

19. Musikfreund-Zwerg

20. Eisesser-Zwerg

20. Eisesser-Zwerg

21. Winker-Uwe-Zwerg

21. Winker-Uwe-Zwerg

22. Brillenzwerg

22. Brillenzwerg

23. Rollstuhl-Zwerg

23. Rollstuhl-Zwerg

24. Sinnlos-Zwerg

24. Sinnlos-Zwerg

25. Brunnen-Zwerg

25. Brunnen-Zwerg

26. Geldhalte-Zwerg1

26. Geldhalte-Zwerg1

27. Geldhalte-Zwerg2

27. Geldhalte-Zwerg2

28. Geldhalte-Zwerg3

28. Geldhalte-Zwerg3

29. Geldhalte-Zwerg4

29. Geldhalte-Zwerg4

30. Liebes-Zwerg

30. Liebes-Zwerg

31. Feuerwehr-Zwerg links

31. Feuerwehr-Zwerg links

32. Feuerwehr-Zwerg rechts

32. Feuerwehr-Zwerg rechts

33. Fahnenzwerg

33. Fahnenzwerg

34. Weinzwerg rechts

34. Weinzwerg rechts

35. Handy-Zwerg

35. Handy-Zwerg

36. Wein-Zwerg links

36. Wein-Zwerg links

37. Rechenzwerg links

37. Rechenzwerg links

38. Rechenzwerg rechts

38. Rechenzwerg rechts

39. Rechen-Zwerg Höhle

39. Rechen-Zwerg Höhle

40. Porno-Zwerg

40. Porno-Zwerg

41. Ossonileums-Zwerg

41. Ossonileums-Zwerg

42. Fahrrad-Kinofreund-Zwerg

42. Fahrrad-Kinofreund-Zwerg

43. Stoff-Zwerg

43. Stoff-Zwerg

44. Spiegel-Zwergin

44. Spiegel-Zwergin

45. Motorradfahrer-Zwerg

45. Motorradfahrer-Zwerg

46. Nimmersatt-Zwerg

46. Nimmersatt-Zwerg

47. Schlüssel-Zwerg

47. Schlüssel-Zwerg

48. Brücken-Schloss-Zwerg

48. Brücken-Schloss-Zwerg

49. Schmied-Zwerg

49. Schmied-Zwerg

50. Postboten-Zwerg

50. Postboten-Zwerg

51. Pappen-Zwerg

51. Pappen-Zwerg

52. Weidenfreund-Zwerg

52. Weidenfreund-Zwerg

53. Vogelfütterer-Zwerg

53. Vogelfütterer-Zwerg

54. Schirmträger-Zwerg

54. Schirmträger-Zwerg

55. Wassersammler-Zwerg

55. Wassersammler-Zwerg

56. Bootfahrer-Zwerg

56. Bootfahrer-Zwerg

57. Gärtner-Zwerg

57. Gärtner-Zwerg

58. Schauspieler-Zwerg

58. Schauspieler-Zwerg

59. Tauben-Zwerg

59. Tauben-Zwerg

60. Touristen-Zwerg

60. Touristen-Zwerg

61. Bankomat-Zwerg

61. Bankomat-Zwerg

62. Piroggenesser-Zwerg

62. Piroggenesser-Zwerg

63. Verschwommener-Zwerg

63. Verschwommener-Zwerg

64. Partei-Zwerg

64. Partei-Zwerg

65. Bankkaufmann-Zwerg

65. Bankkaufmann-Zwerg


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…und hier habe ich noch die Zweit-Rechte erworben. Demnächst gibt es vielleicht auch die Bilder von den Sonderaufgaben, oder eben nicht…

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2. Bahnhofspenner-Zwerg 2

2. Bahnhofspenner-Zwerg 2

3. Ketten-Zwerg 2

3. Ketten-Zwerg 2


18. Musiker-Zwerg 2

18. Musiker-Zwerg 2

4. Kugelhalter-Zwerg 2

4. Kugelhalter-Zwerg 2

5. Kugelschieber-Zwerg 2

5. Kugelschieber-Zwerg 2

6. Müll-Zwerg 2

6. Müll-Zwerg 2

7. Professor-Zwer
g 2

7. Professor-Zwerg 2

15. Leseratten-Zwerg 2

15. Leseratten-Zwerg 2

16. Stangen-Zwerg 2

16. Stangen-Zwerg 2

18. Musiker-Zwerg 2

18. Musiker-Zwerg 2

19. Musikfreund-Zwerg 2

19. Musikfreund-Zwerg 2

19. Musikfreund-Zwerg 2

19. Musikfreund-Zwerg 2

22. Brillen-Zwerg 2

22. Brillen-Zwerg 2

23. Rollstuhl-Zwerg 2

23. Rollstuhl-Zwerg 2

24. Sinnlos-Zwerg 3

24. Sinnlos-Zwerg 3

25. Brunnen-Zwerg 2

25. Brunnen-Zwerg 2

30. Liebes-Zwerg 2

30. Liebes-Zwerg 2

31. Feuerwehr-Zwerg links 2

31. Feuerwehr-Zwerg links 2

32. Feuerwehr-Zwerg rechts 2

32. Feuerwehr-Zwerg rechts 2

33. Fahnen-Zwerg 2

33. Fahnen-Zwerg 2

40. Porno-Zwerg 2

40. Porno-Zwerg 2

41. Ossonlieum-Zwerg 2

41. Ossonlieum-Zwerg 2

44. Spiegel-Zwergin 2

44. Spiegel-Zwergin 2

45. Motorrad-Zwerg 2

45. Motorrad-Zwerg 2

46. Nimmersatt-Zwerg 2

46. Nimmersatt-Zwerg 2

46. Nimmersatt-Zwerg 2

46. Nimmersatt-Zwerg 2

49. Schmied-Zwerg 2

49. Schmied-Zwerg 2

50. Postboten-Zwerg 2

50. Postboten-Zwerg 2

51. Pappen-Zwerg 2

51. Pappen-Zwerg 2

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Deutschland gegen Schweden – WM-Qualifikation 2014 in Berlin

16. Oktober 2012 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog, Fußball-WM 2014

Mädels 2
Heute wird es richtig ernst in der WM-Quali 2014. Gleich gehts los ins Olympiastadion zum Match Deutschland gegen Schweden. Natürlich ist es das wichtigste Spiel des Jahres auf dem Weg zum Zuckerhut. Falls wir es gewinnen, können wir eigentlich schon mal nach Unterkünften in Rio de Janeiro schauen (Flüge kann man noch nicht buchen – habe mich schon erkundigt).
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Also, auf gehts Alemania! Vamos a Brasil!
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Hier geht es zum Rückblick: “Deutschland gegen Schweden – damals in Brasilien” bei “Fritten, Fußball und Bier”.

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Textfeuer der Lesebühnen am 27.10.2012 in Friedrichshain

12. Oktober 2012 | von | Kategorie: Termine

Am Samstag, den 27.10.2012,, lädt die Studiobühne der „Alten Feuerwache“ ab 20 Uhr zum zwölften Teil der extrem beliebten Veranstaltungsreihe ein:
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Einmal im Monat stellen Berliner Autoren verschiedener Lesebühnen sich und ihre Texte vor – ein literarischer Abend in gemütlicher Atmosphäre, zum Zuhören, Nachdenken, Lachen und Genießen.
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Dieses Mal werden für Sie lesen:
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Sebastian T. Vogel (Die Unerhörten)
Gunter Scholz – (Das aktuelle Worstudio)
Georg Weisfeld – (Die Brutusmörder)
Katarina Rose – (Kreuzberger Literaturwerkstatt)
Andreas B. Vornehm – (Literatur Saloon Lunge)
Eintritt: 5€ / ermäßigt 3€

Studiobühne in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6
10243 Berlin U 5 / Weberwiese
Karten: 030/4266636
studiobühne@kulturamtfk.de
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Normalerweise tagen sie im aktuellen Wortstudio oder im Café Tasso in der Frankfurter Allee. Sie lesen auf Lunge und schreiben non stop, nennen sich Die Unerhörten oder Die Brutusmörder, veröffentlichen ihre Kurzgeschichten in einer Zeitschrift namens Storyatella und deklamieren ihre Werke im Zebrano-Theater oder auf anderen Bühnen dieser Weltstadt. In den Geschichten geht es z.B. um einen Pinguin am Frankfurter Tor, um Fußball und Sowjetpanzer, um Mondschein in der Mainzer Straße, um den Hasen Ephraim oder um die Katze Cremo …
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Die Rede ist von den berühmten Friedrichshainer Lesebühnen, die so zahlreich sind wie die Graffiti in der Stadt. Die Studiobühne in der Alten Feuerwache lädt ab Oktober zu einem regelmäßigen Leseabenden der Schreibenden und Lesenden, um vor einem erwartungsvollen Publikum das Beste vom Besten zu Gehör zu bringen. Eine Talenteshow vom Feinsten, ein Poetenseminar und literarischer Kessel Buntes, jenseits von Schoßgebeten und Säulen der Erde.
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Poeten an der Weberweise – Textfeuer der Friedrichshainer Lesebühnen!

Friedrichshainer Leseabend

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