Archive for April 2012

Lesung am 23.05.2012 im Noyman Miller in Friedenau

29. April 2012 | von | Kategorie: Termine

Wann: 20.30 Uhr
Wo: Noyman Miller
Hauptstr. 89
Berlin-Friedenau
( www.noymanmiller.de)
Wie: Eintritt frei

Thema: Verführung im Mai

  • Zwei Übernachtungen im gemütlichen Doppelzimmer Classic; Frühstück vom reichhaltigen Buffet
  • Am Abend: 3-Gang Menü lt.Küchenchef; Nutzung der Oase mit Sauna und Pool sowie des Strandes

    …schreibt ein Hotel auf seiner Homepage und nennt dieses Angebot “Süße Verführung in den Mai”. Das können wir nicht bieten, oder doch?

  • sechs außergewöhnliche Geschichten in gemütlichem Ambiente; hervorragende Friedenauer Snacks und sehr gute Weine
  • ein opulentes 6-Gänge-Geschichten-Menü lt. Lesebühnenchef; Nutzung der Wohlfühloase sowie Berühren des Spendenschafs.

    Freuen Sie sich auf neue Geschichten der “UNERHÖRTEN” deren Mitglied ich ja bin.

    [Weiter...]


  • “Generation Wall” für kurze Zeit preisreduziert (discounted)

    26. April 2012 | von | Kategorie: Blog
    Generation Wall

    Generation Wall

    Für kurze Zeit (Mai 2012) ist mein englischsprachiges E-Book „Generation Wall“ preisredziert für knapp 1,- € (oder 1 US $) käuflich zu erwerben. (For a short time you can read my ebook “Generation Wall” discounted)
    .
    With the publication of his autobiographical debut novel ‘Mauergewinner’ (Engl.: Generation Wall) Mark Scheppert was immediately quite successful. He even reached number one of the BoD bestselling list in Germany.

    “He hadn’t moved a single bit – but nonetheless converted from Ossi to Wessi. His whole life M.S. has been living in the Eastern part of Berlin. At his 37th birthday he experienced his personal turnaround.”
    Spiegel Online

    – Amazon.de in Germany
    .
    – Amazon.co.uk in Great Britain
    .
    – Amazon.com in the USA
    .
    – Amazon.fr in France
    .
    – Amazon.it in Italy
    .
    – Amazon.es in Spain
    .
    When I started writing these stories in 2008, I pledged to create something NEW and EXCEPTIONAL about the German Democratic Republic that does not exist so far and reflects the feelings of my generation. Why? Well, it was odd. Nowhere in these supposedly typical literary monuments for this dematerialised country, I could picture myself. I did neither belong to this generation of “Zonenkindern” (“Children of the occupation zones” by Jana Hensel), nor did I live in “Sonnenallee” (“At the shorter end of sun alley” by Thomas Brussig or in a “Turm” (“The Tower” by Uwe Tellkamp). My youth, my experiences and my fights with this strange place called GDR did not occur in these books. And certainly not my emotions that I associated with this time. Bizarre.
    Was I so different?

    That could not be true. Once again I had this sinister feeling that until today we, the Ossis, have not found our own voice that is able to tell the stories of our past with dignity and self-confidence, humorous but sober, without playing something down, kitsch, nostalgia or glorification and definitely far away from coming to terms with the political past.
    I thought that in this reunited Germany, there has slowly grown an image of the GDR that has nearly nothing in common with the GDR I lived in.
    Has a piece of me indeed vanished with the GDR? My experiences and memories were still alive, but to keep them, I needed to write them down. I had no idea how difficult it turned out to be to reflect this time as I planned – witty, honest but also cautious and avoiding typical patterns.
    I tried hard not only to remember but to connect past and present, to find out what the heritage of the GDR did to the Germany of today. Moreover, I wanted to know in how far the former living in the GDR has influenced my personal development.

    I knew what I was looking for, the tiny little things, the precise ones, the details that maybe can show the whole situation. My family with all its strange rituals, my friends with all their mad ideas, school, sports competitions and my personal surroundings – all those parts form the whole thing. And not to forget – this strange feeling to be submitted to the merciless mechanisms of a totalitarian state – that was coming up for the first time at this age.

    The right genre for all this, were fast-paced short stories. I did not intend to create a literary monument, but something that entertains and draws the reader into the plot.

    What came out were 16 stories with 16 typical events. But they are also connected. Minor characters of one story become main characters in others. Some themes occur twice or will be intensified at a certain point. Finally, the whole affair is created in each reader’s mind leaving enough space for personal connections.

    My greatest wish with this book is to create a whole feeling, a whole experience that covers my view on the GDR, as I am convinced that I am not the only one that is different.

    I would like to share and conserve the memories that shaped me, but at the same time are somehow universal. I believe that many Ossis find themselves in these stories and all the other readers will gain insight into the ordinary days of a world they did not become acquainted with.
    In occasion of the 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall, these stories describe a different view on this vanished country and will hopefuly fight oblivion.

    Mark Scheppert

    Ebook "Generation Wall"
    .

    [Weiter...]


    Welttag des Buches am 23.04.2012

    23. April 2012 | von | Kategorie: Blog

    P1000276

    Endlich ist es wieder soweit. Zum 17. Mal wird heute der Welttag des Buches gefeiert. Lesen ist auch Dein größtes Hobby? Ich habe Dir daher eine Auswahl der schönsten Werke zusammengestellt.
    Reise mit dem “Mauergewinner” für “90 Minuten” durch die DDR und Südamerika. Was würde mein Opa dazu sagen? Das ist “Alles ganz simpel”.
    .
    Viel Spaß beim Lesen wünscht
    Mark Scheppert

    .
    Hier geht es zur Literatur zum Welttag des Buches

    [Weiter...]


    Rückblick zur Lesung im “Haus Nansen” in Berlin Zehlendorf am 15.04.2012

    15. April 2012 | von | Kategorie: Blog

    5
    Um gleich zu Beginn mal unseren Bundespräsidenten zu zitieren: „Was für ein schöner Sonntag!“

    Am heutigen Sonntag (15.04.2012) folgten Friedhelm Feller-Przybyl, Doris Lautenbach und Mark Scheppert nur allzu gerne der freundlichen Einladung der AWO Berlin Südwest und lasen einen bunten Reigen an Kurzgeschichten im Haus Nansen in Zehlendorf-Mitte.

    Die Lesung war sehr gut besucht, bis zuletzt strömten die Gäste herbei und zusätzliche Stühle mussten organisiert werden. So wünscht man sich das!

    Insgesamt war es eine toll organisierte Lesung vor einem sehr interessierten und aufmerksamen Publikum, die uns richtig viel Spaß gemacht hat.

    Vielen Dank für die Einladung. Die Unerhörten freuen sich auf viele weitere gemeinsame Veranstaltungen!

    (Text: Doris Lautenbach)

    P.S.: Diesmal habe ich aus meinem Buch “Alles ganz simpel” gelesen. Beim nächsten Mal können wir sicher auch schon unser erstes gemeinsames Buch der “Unerhörten” präsentieren…

    Anbei noch ein paar Impressionen:


    .

    .

    .
    5

    [Weiter...]


    Chelsea London gegen Bayern München im Championsleague-Finale 2012

    14. April 2012 | von | Kategorie: Blog

    Icke und Terry
    Ich habe mal drei Jahre in Mannheim gewohnt. Es war ’ne geile Zeit, nicht nur weil ich meine Sylvie und Jenna, seither mein bester Freund, dort kennen gelernt habe. Letzterer ärgert sich allerdings bis heute, dass ich damals nicht mit zu seinen „Waldhöfern“ gegangen bin, sondern deren Erzfeind die Daumen gedrückt habe.
    Dabei ist er selbst Schuld. Hätte er mich, wie Kai, gleich nach drei Wochen mit zum Fußball geschleppt, wären mir wohl nicht – und so etwas geschieht eben auch im „Ausland“ – die „Roten Teufel“ gegeben worden, sondern „Mannem“.
    Doch einmal mitgegangen, gehangen und wie der Zufall es wollte, erlebte ich dort mehr als nur ’ne geile Zeit, denn der 1. FC Kaiserslautern spielte die Fußball-Saison des Jahrhunderts. Waren sie 1997, in meinem ersten Jahr, „nur“ in die 1. Bundesliga gestürmt, erlebte ich im Jahr darauf das Unfassbare: „Lautre“ holte als erstes (und vermutlich letztes) Team in der Bundesliga die deutsche Meisterschaft nach einem Aufstieg. Einen Spieler hatte ich dabei besonders ins Herz geschlossen…

    Drogba Torres

    Sylvie war ganz in der Nähe des „Betze“ groß geworden. Als ich sie erstmals traf, hatte sie noch knallrote Teufel-Haare, obwohl sie mit Fußball eigentlich recht wenig am Hut hatte. Bei Maria, ihrer besten Freundin, war das anders. Sie erzählte mir einmal eine Geschichte, die ich bis heute nicht vergessen habe, obwohl ich nicht für ihren Wahrheitsgehalt garantieren kann.
    Sie war 1998 Kellnerin im „Cafe am Markt“ und da Kaiserslautern (vor den Zeiten von Hoffenheim) das größte Fußballdorf der Liga war, tauchten dort eben auch öfter mal die Bundesligaprofis auf. Ein immer wiederkehrender Satz zwischen Spielern und Trainer Otto Rehhagel in Richtung der vornehmlich gut aussehenden Bedienungen lautete: „Geht doch mal mit dem Michael aus. Der kennt hier doch niemanden!“
    Genau von diesem Zeitpunkt an mochte ich den unscheinbaren Mann aus Görlitz, denn in meiner „ersten Saison“ in Mannheim war es mir ähnlich ergangen – ich kannte keine Sau. Das änderte sich mit der Zeit, doch „den Michael“ – eine Simone hatte sich damals erbarmt – kennt heute ein ganzes Land. Richtig, der schüchterne Junge aus ’m Osten hieß: Michael Ballack!

    Ich habe seinen spektakulären Werdegang somit fast von Anfang an verfolgt, sah ihn live in Leverkusen auflaufen und mit den Bayern und der Nationalmannschaft im Olympiastadion spielen. Noch heute gerate ich ins Schwärmen wenn ich an die WM 2002 denke, wo er sich im Halbfinale aufopferungsvoll die Gelbsperre einhandelte, um „uns“ kurz danach ins Finale zu schießen. Sein Hammer-Freistoßtor bei der EM 2008 gegen Österreich verursacht noch immer eine Gänsehaut.
    Und was wird momentan aus „dem Michael“ gemacht? Mein Lieblings-Sachse gilt als arrogantes, eingeschnapptes Arschloch, der nie einen großen Titel gewonnen hat und als einer, der sich mit unserem „allseits beliebten“ Jogi Löw eine Blutfehde liefert. Zugegeben, ich kenne Ballack nicht persönlich, weiß nicht ob er in mein Schema eines guten Freundes passen würde, aber rein sportlich hat er vermutlich mehr große Titel gewonnen als alle (!) dieser geschniegelten aktuellen Nationalspieler.
    Viermal Deutscher Meister, dreimal DfB-Pokalsieger, einmal Englischer Meister, dreimal FA-Cup-Gewinner, um nur die wichtigsten zu nennen. Von wegen „Vize-Ballack“. Bei den letzten WM- und EM-Titeln Deutschlands 1990 und 1996 war auch kein Lahm, Müller oder Schweinsteiger mit dabei gewesen. Ballack ist 2002 Vizeweltmeister und 2008 Vizeeuropameister geworden und stand zweimal im Championsleague-Finale. Und?
    Das ist doch grandios! Seine Demontage nach dem Foul von Boateng kotzt mich extrem an, denn ich bin mir sicher, dass wir bei der WM 2010 mit ihm nie und nimmer schlechter abgeschnitten hätten. Ein würdiges Abschiedspiels des Mannes der bei der „BSG Motor Fritz Heckert Karl-Marx-Stadt“ das Fußballspielen erlernt hatte und zum torgefährlichsten Mittelfeldspieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft „ever“ wurde, wäre ja wohl nicht zu viel verlangt gewesen…

    Kurz nachdem ich mein Studium in Mannheim 1999 (halbwegs) erfolgreich beendet hatte, ging Göte, mein bester Freund in Berlin, wegen eines Jobs und der Liebe nach London. Keine Ahnung wer ihn – den Jungen, der dort niemanden kannte – erstmals mitgeschleppt hatte, jedenfalls wurde ihm „Chelsea“ gegeben. Er erlebte mit seinem Team viele Tiefs aber eben auch die glorreichste Zeit des Vereins in seiner Historie. Fünfzig Jahre nach dem bisher einzigen Titel wurden sie 2005 wieder Englischer Meister und wiederholten dies 2006 und – 2010 mit dem Michael!
    Göte hatte mich in den Ballack-Jahren öfter einmal eingeladen, doch irgendwie hatte ich es verkackt und das Team nie mit ihm live in London spielen sehen.

    Stadion außen

    Doch immer wieder erzählte er mir, wie sehr sie den „Meikel“ mit der Nummer 13 noch immer verehren, wie sehr sie ihm nachtrauern – wie beliebt er gewesen war.
    In Chemnitz, Kaiserslautern, Leverkusen und München war ich schon bei einem Fußballmatch, es fehlte mir also nur noch die Stamford Bridge, um an all seinen Wirkungsstätten als Profi einmal gewesen zu sein. Ich wollte das Kapitel Michael Ballack endlich abschließen. Chelsea-Time!

    „Scheppert, bist du eigentlich total bescheuert oder was?“, fragt mich Jenna als wir uns in London zum Treffpunkt begeben. Auf dem Weg mit der Tube zum „Oxford Circus“ erzählt er mir von Götes E-Mail, die mich nie erreicht hatte. Dieser hatte „zur Feier des Tages“ Karten in einer Box (Lounge) besorgt und uns als Investment-Heinis einer deutschen Bank angekündigt. Seine E-Mail: „Ihr braucht euch ja nicht aufzuschlipsen, aber bitte kein Kapuzenpulli und auf keinen Fall Turnschuhe!“ Mein Outfit: Bluejeans, grüne Regenjacke, schwarzer Kapuzenpulli und natürlich Turnschuhe – herzlichen Glückwunsch Herr Scheppert. Zumindest trage ich auch ein Hemd drunter und Jenna sieht – trotz Nobelpullover – scheiße aus wie immer.
    Göte und Matze begrüßen uns im Pub dennoch herzlich, doch ihr Kollege Lars fragt sogleich in die Runde, ob wir „Headhunter“ (Alt-Hooligans) wären.

    Nach etlichen „Becks Vier“ – Leichtbier mit nur 4 Prozent Alkohol – geht es los in Richtung Stadion. „Fulham Broadway“ ist nicht gerade in der Nähe, aber erst auf den letzten drei Stationen steigen endlich auch „Blues“ ein. Göte erklärt im typischen Meckerton, dass in London eben mehr als nur zwei Teams beheimatet sind. Die Chelsea-Leute leben somit fast alle rundherum um ihr Stadion und viele „Ausländer“, wie er, unterstützen sie.
    Die „Stamford Bridge“ ist von außen extrem unspektakulär, da sie sich in einer Wohngegend hinter unzähligen Apartmenthäusern versteckt – kein gigantisches Bauwerk, welches sich in den blau-weißen Himmel erhebt.
    Alles friedlich. Geteilte Chelsea-Benfica-Schals werden verkauft und die Fans mischen sich 1:10 durcheinander. An den das Stadion begrenzenden Mauern hängen Bilder der größten Chelsea-Götter – auch „der Michael“ ist zu sehen.

    Ballack
    Ein Pseudo-Investmentbanker mit Hooligan-Turnschuhen betritt das Allerheiligste.
    Ich brauche keine „Box“ mit Schnickschnack und die hiesige sieht eher aus wie ein Besprechungsraum der AOK, aber es gibt Freibier und gutes Essen, welches den Alkohol bindet. Nörgeln sollte ich sowieso nicht, da ich zum Viertelfinale der Championsleague 2012 eingeladen bin.
    Als das Spiel beginnt, begreife ich jedoch unmittelbar, wie sich der Fußball in England in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Okay, die VIP-Boxen und die anderen Leute mit teuren Karten finanzieren das Business, aber da sitzen eben häufig nicht gerade die heißblütigen Supporter des Teams. In unserer Lounge befinden sich drei Fan-Touristen die überhaupt keine Ahnung von Fußball haben und besonders eine Frau fragt viele unnötige Dinge über Abseitsfallen.
    Man darf in keiner Ecke des Stadions rauchen, das Bier nicht mit auf die Tribüne nehmen (ich werde fast von einem Ordner angesprungen) und selbst „Aufstehen“ und „Brüllen“ bei brenzligen Situationen wird von den Guards äußerst ungern gesehen. Das ist der Fußball des 21. Jahrhunderts in England…

    Wir haben „draußen“ 16 Plätze und da nicht alle immer gleichzeitig anwesend sind, ist der linke Sitz neben mir frei. Ein Typ, der so ähnlich aussieht wie die ätzenden Oberordner, fragt mich höflich, ob er sich mal kurz setzen darf. Ich nicke doch Göte ruft sofort: „Aber nur kurz, wenn Jenna kommt, musste dich wieder verpissen.“ Der Typ nickt unterwürfig während Göte zum Pinkeln verschwindet.

    Icke Fahne

    In diesem Moment geschehen viele Dinge gleichzeitig. Genau als mich mein neuer englischer Sitznachbar fragt, ob ich Chelseafan wäre, taucht ein Kerl mit einem Stapel Bilder auf. Ich sage: „No, but“, und beobachte, wie der Mensch neben mir, äußerst routiniert Autogramme auf den Dingern verteilt. Viele Zuschauer drehen sich nun um und grüßen ihn mit einem Lächeln im Gesicht.
    Göte bleibt cool. Als er zurückkehrt und erfährt, dass dies der Spieler mit den zweitmeisten Toren von Chelsea „ever“ – noch vor Frank Lampard – ist, wiederholt er seinen Satz: „Aber wenn Jenna kommt, musst du abhauen!“ Kerry Dixon nickt.
    Wir kommen ins Gespräch. Ich erfahre, dass er 1985 – zusammen mit Gary Lineker – Torschützenkönig der englischen Liga war und sein erstes Länderspieltor gegen Deutschland erzielt hatte. Mein Stichwort: ich spreche ihn auf Ballack an.
    Was jetzt kommt, gleicht einer Lobeshymne, denn „der Michael“ war für Dixon einer der besten Spieler, der jemals für Chelsea aufgelaufen ist. Er war weder der schnellste noch der torgefährlichste oder technisch versierteste Player, aber der Mann hatte Klasse, Eleganz, Spielverständnis und vor allem Ausstrahlung.
    Jenna kommt. Mein neuer Freund Kerry steht unbeholfen auf. Von weitem ruft er mit zu: „Hey Mark. My second name is Michael“. Ich grinse. Wir sehen uns nie wieder.

    In der Halbzeitpause – Frank Lampard hatte per Elfmeter bereits zum 1-0 getroffen und ein Portugiese war vom Platz geflogen – erzählt mir Matze, das Göte seinen Sohn nach einem Spieler von Chelsea benennen will. Seine Freundin ist nunmehr im siebten Monat schwanger und alle überlegen schon ob er Didier, Fernando oder Branislav heißen wird. Mir fiele da noch etwas anderes ein…

    Zweite Halbzeit. Chelsea spielt kacke und Benfica – zumindest bis zum 16er – genial. Doch sie versauen die besten Chancen und treffen eher unverhofft nach einer Ecke in der 85igsten Minute zum 1-1. Das Hinspiel war 1-0 für Chelsea ausgegangen. Endlich Championsleague-Feeling. Die knapp 3000 mitgereisten Portugiesen flippen schlichtweg aus.

    In einer atemberaubenden Schlussphase haben sie trotz Unterzahl Chancen zum Sieg, doch gerade der verhasste Meireles (spielte mal bei Porto) entscheidet die Partie in einem Konter für Chelsea. Göte und die Jungs auf den „Stehrängen“ rechts unter uns drehen durch. Halbfinale gegen Barça!

    Und ich? Endlich war ich einmal in dem englischen Stadion gewesen in dem einer der besten deutschen Fußballer „ever“ gespielt hatte. Ich habe in den 90 Minuten tatsächlich sehr oft an ihn gedacht und deshalb möchte ich Michael Ballack einen Rat geben. Da Chelsea das Finale der Champions League ja sicherlich gegen Bayern München erreichen wird: Fahre hin! Es wäre auch dein Abschiedspiel. Jeder wüsste, dass du mit diesen beiden Teams deine größten Erfolge im Vereinsfußball gefeiert hast, jeder würde sich noch einmal vor dir verneigen und niemand würde dich von einem Platz mit dem Spruch: „verpiss dich, gleich kommt mein Kumpel wieder“, verweisen, da „den Michael“ auch Menschen kennen, die überhaupt keine Ahnung vom Fußball haben.
    Noch!

    .
    Hier geht´s zu meinem Bericht auf “Fritten, Fussball & Bier” mit anderen Videos

    Stadion voll

    [Weiter...]


    Messi, Totti und Sylvie van der Vaart

    13. April 2012 | von | Kategorie: Blog

    Ich-Wasser-300x225

    Heute mal wieder ein kurzer Auszug aus meinem Fußball- und Reiseroman “90 Minuten Südamerika”
    .
    Im Fischerörtchen Taganga an der Karibikküste Kolumbiens treffen wir eine Spezies, der wir aufgrund unserer Reiseroute lange erfolgreich aus dem Weg gegangen waren. Es sind nicht nur fünf oder sechs Leute, sondern regelrechte – vorzugsweise englisch, hebräisch und französisch sprechende – Backpackerhorden. Alle Hotels direkt am Strand sind von ihnen blockiert und stylishe Typen und gackernde Bikini-Püppchen beobachten hinter schwarzen Marken-SoBannenbrillen, unsere Suche nach einem geeigneten Quartier.
    Für die globalisierte Gemeinschaft der „Lonely Planet Generation“ scheint dieser Ort der Endpunkt ihres Südamerika-Kreuzzuges zu sein, denn tatsächlich liegen auch zwei Schottinnen im Sand, die wir zuletzt kotzend in Nordargentinien gesehen hatten. Sie wären seit Monaten mit der gleichen Truppe unterwegs gewesen, berichten sie stolz, und sind nach Bolivien, Peru und Ecuador nun in Kolumbien gelandet. Die coole Gang hatte fast alle wichtigen Inkaruinen, Berggipfel, Flussläufe und Wasserfälle des Kontinents gesehen und auf tausenden Digitalfotos verewigt. Ob in großen Städten oder bei zurückgezogenen Indiostämmen, überall hätten sie extrem gechillt und legendäre Partys gefeiert. „Amazing!“, ist ihr bevorzugtes Wort.
    Als wir uns von den Hühnern verabschieden, denke ich darüber nach, was mich von diesen stumpfsinnigen und dennoch so unbekümmerten Rucksackreisenden auf unserer Reise unterschieden hatte. War ich gebildeter, kultivierter oder niveauvoller gewesen? Nein! Auch ich war in Landschaften und Orte gereist, in denen ich mit meinem weißen Arsch eigentlich überhaupt nichts zu suchen hatte. Oftmals ohne Sinn und Verstand war ich durch vormals unberührte Landschaften gefahren und in eine heile Welt mit bis dato glücklichen Menschen eingedrungen, die von mir weder etwas brauchten noch etwas lernen konnten. Allein durch mein Erscheinen hatte ich vielleicht ein letztes Stück Paradies zerstört.

    Was werde ich also zu Hause erzählen auf die Fragen: „Was hat dir die Weltreise gebracht? Hast du gefunden, wonach du gesucht hast?“ Wir haben nur noch wenige Tage bevor es zurück nach Deutschland geht. Ich nehme mir vor, nun endlich auf eine intensive Suche zu gehen.

    Natürlich buchen wir die Bootsfahrt in den Tayrona Nationalpark nicht bei den marktschreierischen Touranbietern im Ort, sondern bei einem Fischer namens Francesco, der mich mit den Worten „Ah! Messi!“ begrüßt. Ich habe mich daran gewöhnt, dass dies überall geschieht, sobald ich mein Barcelona-Trikot in Südamerika trage. Ich antworte überschwänglich: „Ah! Totti!“
    Wir sind uns nicht ganz schlüssig, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben, denn das, mit 25 kreischenden Backpackern, beladene Boot, welches zehn Minuten vor uns ablegt, sieht wenigstens vertrauenerweckend aus. Unser Äppelkahn gleicht einem Ruderboot mit Außenborder, mit dem man maximal auf einem Baggersee herumgondeln kann. Als wir den deutschen Namen auf der Seite der Nuss-Schale lesen, müssen wir dennoch schmunzeln. Das Ding heißt „Schnecke“.
    Neben Sylvie, Victoria, dem Kapitän und mir haben wir noch den kleinen „Siete“ (Sieben) an Bord. Er ist ein Frühchen, ein Sieben-Monats-Kind und wird seit seiner Geburt deshalb überall nur „Siete“ gerufen, erklärt uns Opa „Totti“ stolz. Als wir die Bucht gemächlich tuckernd verlassen, lächele ich in mich hinein. Was für eine Gurkentruppe: „Siete“, „Totti“, „Messi“, Victoria „Beckham“ und Sylvie „van der Vaart“ stechen auf der kriechenden „Schnecke“ in See. Da das die anderen wahrscheinlich eh nicht verstehen würden, behalte ich es lieber für mich.

    Es ist ein sonniger Tag und eine sanfte Brise sorgt für angenehme Temperaturen. Auf dem offenen Meer wird mir jedoch sofort ein bisschen mulmig, da hier draußen ein gehöriger Wellengang herrscht. Knatternd rast eine weitere Touristendschunke an uns vorbei. Die zwei Schottinnen winken uns zu, während der Steuermann verständnislos mit dem Kopf schüttelt und Totti einen Vogel zeigt. Ich verstehe nicht ganz warum, da ich es auf unserem Boot nun ganz angenehm finde. Frau van der Vaart und Frau Beckham sonnen sich im Bikini am Bug, während ich mit Siete versuche, Fische zu fangen. Der Motor röhrt monoton und Totti steuert uns sicher über gleichförmig laufende Wellen. An Land sehen wir die Schnorchelbucht bevor wir eine größere Landzunge mit scharfkantigen Felsen umschiffen. Der Wind nimmt ein wenig zu. Obwohl ich bereits jetzt finde, dass wir ziemlich weit vom Land entfernt fahren, steuern wir hinter der Klippe noch weiter aufs offene Meer hinaus. Das Boot beginnt sich immer mehr zu heben und wieder zu senken. Die Wellen werden um einiges höher, bedenklich viele Strudel kräuseln die Wasseroberfläche und es weht ein böiger Wind, der immer weiter auffrischt.

    Plötzlich, wie aus dem Nichts, erwischt uns frontal eine riesige Monsterwelle. Alle schreien panisch auf, da wir gleichzeitig von der schäumenden Wasserfontäne nach hinten geworfen werden. Das Boot schlingert sekundenlang bedenklich hin und her. Während Totti hektisch versucht, uns wieder auf Kurs zu bringen, sucht Sylvie ihre Sonnenbrille und Victoria rubbelt ihre Kamera trocken. Siete kauert sich ängstlich unter die Sitzbank. Dort sehe ich auch, dass wir blassgelbe Schwimmwesten an Bord haben. Drei! Es sieht jetzt so aus, als ob auch von unten Wasser durch die Holzplanken eindringt, denn meine Füße stehen bereits knöcheltief darin. Als ich dies gerade an Sylvie weitergeben will, trifft uns seitlich der nächste Kaventsmann mit voller Wucht. Die „Schnecke“ neigt sich um 40 Grad. Ich bekomme Angst und brülle irgendwas von Schwimmwesten durchs Boot. Doch es rauscht bereits die nächste drei Meter hohe Wand auf uns zu. Wassermassen türmen sich vor uns auf und wie in einem Katastrophenfilm fahren wir in Zeitlupe die Welle hinauf, um auf der Kammspitze im Höllentempo wieder herunterzurasen. Mir wird schlecht.
    Totti beginnt Wasser aus dem Bootsinneren zu schöpfen. Er benutzt dazu, ein winziges Plastikschüsselchen und ich helfe ihm mit bloßen Händen. Die Brecher, die nun aus allen Richtungen zu kommen scheinen, sind so laut, dass ich es nicht höre. Aber ich spüre es und als ich in Tottis panische Augen schaue, weiß ich es auch. Die „Schnecke“ stellt sich quer. Der Motor ist ausgegangen!

    Der Ozean spielt jetzt mit uns. Riesige Wellen rollen auf die nun steuerlose Nussschale zu und neben dem Boot öffnen Strudel ihren Schlund in die Tiefe. Die schroffen Felsen am Ufer scheinen auch für gute Schwimmer, unerreichbar zu sein. Der kleine Siete klammert sich an mein Bein. Er zittert am ganzen Leib und weint. Ein neues Ungeheuer prescht heran. Doch obwohl der, vielleicht letzte, Aufprall kurz bevorsteht, werde ich mit einem Mal ganz ruhig. Ich weiß plötzlich, was mir die Weltreise gebracht hat. Ich habe die Antwort gefunden.

    Es war kein langer Trip auf der Suche nach dem Glück, keine Auseinandersetzung mit mir selbst und kein Fahnden nach neuen Werten gewesen. Keine spirituelle Reise. Auch nicht das Aufspüren zufriedenerer Menschen, oder anderer Länder, in denen ich lieber wohnen wollte, war das primäre Ziel. Nein! Ich hatte mich vor unserem Trip oft mit Sylvie gestritten – fast hätten wir uns sogar getrennt. Doch in den letzten Monaten waren wir wieder ein perfektes Team geworden. Wir konnten uns jederzeit blind auf den anderen verlassen, uns vertrauen, aufbauen und glücklich in die Arme nehmen. Und wir waren der absoluten Freiheit begegnet.
    Plötzlich begreife ich, was das Reisen mit ihr bedeutet hatte. Ich musste nicht täglich dem Israeli-Amerikaner-Sachsen in einer Rooftop-Bar unterm Sternenhimmel zuhören, wie er einem Pinguin in Chile, oder einem Lama in Peru einen Zungenkuss gegeben hatte. Nicht wieder und wieder anhören, wie jemand in die größten Geysire und höchsten Vulkankrater des Kontinents gespuckt hatte. Keine Geschichten von Urwald-Indianerkindern, die ihren ersten Kaugummi freudestrahlend verschluckten und von Drogen eines mystischen Schamanen, die einen drei Tage lang, bunte Kreise haben sehen lassen. Auch wenn ich den meisten Rucksacktouristen sehr ähnlich sehe, hatte ich keine wildfremden Menschen gebraucht, um ihnen von meinen Erlebnissen zu berichten, musste keine Handynummern speichern, lustige Filmchen auf Mini-Laptops vorspielen und nicht mit anderen den „Lonely Planet“ auf der Suche nach dem nächsten Acht-Mann-Schlafsaal durchgehen.
    Wir hatten uns durch Südamerika treiben lassen und fast jeden Abend in einem eigenen Zimmer das Erlebte reflektiert. Sylvie war mein Ruhepol, mein vorgehaltener Spiegel, meine Zuhörerin und mein Gewissen gewesen. Die vorbeiziehende Welt war lediglich die Kulisse für unseren Liebesfilm. Genau danach hatte ich gesucht! Trotzdem musste ich sehr weit reisen, um das herauszufinden. Ich hatte es die ganze Zeit dabei gehabt, das Glück namens Sylvie.

    Ich schrecke hoch, schaue zum Bug auf mein süßes Mädchen und das vor ihr hereinbrechende Meeresmonster. Jetzt werden wir also sterben, denn hinter mir zieht Totti noch immer vergeblich am Starterseil. Siete krallt sich, mit der viel zu großen Schwimmweste um den Hals, an meiner Wade fest. Es sind nur noch Sekunden bis zum Einschlag, doch plötzlich stellt sich das Boot ein wenig gerade. Ich schaue zu Totti und kann es kaum fassen. Er grinst mich an, streckt den Daumen nach oben und kramt dann in seiner Hemdstasche nach Zigaretten. Der Motor ist angesprungen.

    Auch wenn wir unsere Pläne ändern und erst zwei Tage später per Bus und Dschungelwanderung in den Nationalpark kommen, verbringt die Crew der „Schnecke“ noch einen herrlichen Tag am sich beruhigenden Meer. Wir fangen bunte Fische nur mit Sehne und Haken, schnorcheln in traumhaften Korallenbuchten, rennen mit Siete um die Wette und grillen gemeinsam am einsamen Strand von Playa del Amor. Dort fragt mich Sylvie irgendwann, warum ich eigentlich in den kritischen Minuten so komische Sachen gebrüllt hätte. Ich sehe sie fragend an. „Ich meine, was sollte das denn? Beckham, van der Vaart und Siete: Schwimmwesten anziehen! Hab ich nicht ganz kapiert.“ Ich zucke mit den Schultern und lächle in mich hinein. Da sie es wahrscheinlich eh nicht verstehen würde, behalte ich es lieber für mich, nehme sie in die Arme und sage stattdessen: „Ich liebe dich!“

    Zum Weiterlesen…

    [Weiter...]


    Lesung am 12.04.2012 im Cafe Tasso in Berlin

    11. April 2012 | von | Kategorie: Aktuelles

    unerhört_4-klein

    Wann: 12.04.2012 um 20 Uhr
    Wo: Café Tasso
    Frankfurter Allee 11
    Berlin-Friedrichshain
    (Nähe U-Bhf. Frankfurter Tor)
    Wie: Eintritt frei

    Thema:
    “Wer war das?!”

    Stargast: Max van der Oos

    Wer hat unserem Kapitalistenschaf das Fell geschoren? Wer hat den Unerhörten die Tinte aus dem Fäßchen gestohlen? Wer hat ohne Sauerstoffmaske den Bücherberg bestiegen? Fragen über Fragen, die letztlich auf die zentrale Frage der Menschheit verweisen: Wer war das?! Um Antwort(en) bemühen sich wie immer redlich und fleißig die UNERHÖRTEN!

    [Weiter...]


    Das ultimative Buch zur Fußball-EM-2012

    1. April 2012 | von | Kategorie: Aktuelles

    90 Update

    Liebe Leute,

    endlich ist nun auch das allererste Buch unserer Lesebühne “Die Unerhörten” im Buchhandel erhältlich. Ich kann es Euch nur wärmstens ans Herz legen, nicht nur weil ich dort Mitglied bin und auch drei neue Storys dazu beigetragen habe.
    Das Wunderwerk heißt Süß-Sauer bis Schaf – Neue Texte aus Berlin und sollte natürlich umgehend bestellt werden, zum Beispiel hier:
    .
    “Süß-Sauer bis Schaf” bei Amazon.de

    Rechtzeitig vor der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine ist auch mein E-Book “90 Minuten Update” als Nachtrag und Appetizer zu meinem Reise- und Fußballroman “90 Minuten Südamerika” erschienen. Begleitet mich also auf hoffentlich ebenso spannenden Reisen nach England, Spanien, Vietnam, Thailand, Paraguay, Argentinien, Brasilien, Hamburg, Ostberlin und Dresden.
    Allerdings sollte man das Buch eigentlich erst nach dem Hauptwerk (Hier ein paar Infos) lesen. Bei diesem habe ich mittlerweile den Eindruck, dass es mehr positive Rezensionen als Leser gefunden hat. Ihr könnt es demnach sehr gerne vor der EURO 2012 nochmals weiterempfehlen. Ukraine? Entfacht das Brasilianische Feuer!

  • “90 Minuten Südamerika” bei Amazon.de
  • “90 Minuten Update” bei Amazon.de

    Cover 90 mittel

    Fernweh und Fußballfieber garantiert

    Rechtzeitig vor der EURO 2012 in Polen/Ukraine und der Fußball-WM 2014 in Brasilien ist der spannende Reise- und Fußballroman „90 Minuten Südamerika” von Mark Scheppert erschienen.

    Der Autor nimmt uns mit auf eine einzigartige Reise durch Lateinamerika und lässt uns an einer ganz besonderen Suche teilhaben. Auf seinen abenteuerlichen Trips durch Argentinien, Brasilien, Bolivien, Chile, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Venezuela verändert sich in zwanzig Jahren nicht nur die Welt um ihn herum, sondern auch sein Heimatland. Parallel dazu entwickelt sich eine Beziehung zum Fußball, die 1990 ablehnend beginnt, in jugendliche Schwärmerei umschlägt und spätestens 2010 in euphorischer Begeisterung mündet.

    Die facettenreichen, mal lustigen, mal berührenden Anekdoten lassen Erinnerungen an große Lieben, Freundschaften, Enttäuschungen, Sehnsüchte und die Suche nach dem Glück lebendig werden . Sie machen Lust, alles stehen und liegen zu lassen, um in den nächsten Flieger nach Übersee zu steigen.
    Mit einer Sprache, die nicht nach Reiseführer schmeckt, versucht Scheppert, den Leser mit dem Südamerika-Virus zu infizieren und ihn auf die Fußball-WM 2014 in Brasilien einzustimmen.

    „90 Minuten Südamerika“
    von Mark Scheppert
    ISBN 3-8423-5336-7
    2011, 11,90 €

    Hier gibt es: Weitere Informationen und Rezensionen zum Buch.

    Entfacht das Fußballfieber zu EURO 2012!!!

    [Weiter...]