Archive for Dezember 2011

Meister der Herzen

27. Dezember 2011 | von | Kategorie: Blog

meister-der-herzenKurz vor Jahresschluss gab es noch eine kleine Auszeichnung.
Im wunderbaren Literaturportal “Literatwo” von Binea und Mr. Rail wurde ich (bzw. meine Werke) in der “Liga der Bücher 2011” in die Kategorie “Meister der Herzen” gewählt. Im Team der Namenlosen bin ich also einer ihrer Herzensspieler.
Vielen Dank & macht weiter so!
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Hier gehts zum vollständigen Artikel: Die Liga der Bücher. Auf- und Absteiger 2011

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Frohe Weihnachten!

24. Dezember 2011 | von | Kategorie: Blog

Weihma

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Rezi zu “90 Minuten” bei 1000 Worte

23. Dezember 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

1000 Worte Header transperentSeit heute gibt es eine neue Rezension zu “90 Minuten Südamerika” bei Tausend Worte .
Dies ist ein sehr schön gestalteter Buchblog und obwohl die Rezensentin vorwiegend Fantasy und Thriller liest, hat sie auch ein Faible für Fußball. Hier ein Auszug aus der Rezi:

Wenn der Autor sein Buch liebevoll als „Jungsbuch“ bezeichnet, mag er damit vielleicht nicht ganz Unrecht haben. Dennoch habe ich die Lektüre – auch als Frau – sehr genossen.
Das Buch ist nicht ganz Reiseroman, nicht ganz Fußballroman, nicht ganz Autobiografie. Es ist von allem etwas und dazu noch einiges mehr. Es ist vor allem und in erster Linie ein Buch, das die Botschaft vermittelt: „Du lebst nur einmal, genieße die Tage, jeden für sich, jetzt und hier.“

Und hier gehts zur vollständigen Buchbesprechung.

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Rezi zu “90 Minuten” im “Übersteiger” St. Pauli

22. Dezember 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

titel_99 ÜS

War ja wie „Bückware“ im Osten gewesen, denn bis mich die tolle Rezension vom „Übersteiger“ zu meinem Werk „90 Minuten Südamerika“ erreichte, zogen schier endlos erscheinende Tage ins Land.

Wahrscheinlich wollten meine Hamburger Jungs den Artikel erst jetzt rausrücken, um mir ein vorweihnachtliches Geschenk zu bereiten, denn welcher Autor wird nicht gern in einem Atemzug mit Jack Kerouac und Charles Bukowski genannt. Es wird sogar vorgeschlagen, das Buch, bzw. die erste Reise, zu verfilmen. Das ehrt mich natürlich.

Aber vielleicht lag es auch am Vitamin B (siehe Osten), da sich meine Pauli-Freunde dafür stark gemacht haben, dass das Buch in die Redaktion gelangt und ordentlich besprochen wird.

Sicher haben sie nicht vergessen, dass sie mir den Club 1992 als ersten im Westen als Sättigungsbeilage „gegeben“ haben. Sie erinnerten sich daran, dass ich mit ihnen unzählige Partien am Millerntor verfolgte, dass ich bei zwei Aufstiegen in Liga 1 mit ihnen auf dem Rasen im Mittelkreis stand (danach war das Bier billig und die Frauen willig). Und sie übersahen auch nicht, dass ich immer mit ihnen im Auswärtsblock stand, wenn die Hamburger in der Hauptstadt kickten. So gesehen ist die Rezension also auch ein Dankeschön für meinen kleinen 20jährigen braun-weißen Solidaritätsbeitrag.

Vielleicht kann man ja im Frühjahr mal eine richtig „beschepperte“ Lesung im Vereinsheim von St. Pauli organisieren. „Immer bereit!“ (oder breit).

Ich liebe dich
Ich träum von dir
In meinen Träumen
Bist du Europacupsieger
Doch wenn ich aufwach
Fällt mir wieder ein
Spielst ganz woanders
In Liga 2

Hier geht´s zu weiteren Rezensionen und unten der Artikel aus dem “Übersteiger”:

Übersteiger

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Rezi von “90 Minuten” im Schweizer Fussballmagazin “Zwölf”

22. Dezember 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

ZWOELF_28_cover_250Gestern hat mir ein Freund eine Rezension von “90 Minuten Südamerika” gesandt, die im unabhängigen Schweizer Fussballmagazin “Zwölf” erschienen ist.
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Leider habe ich keine Ahnung, was das Journal inhaltlich hergibt. Ich werde daher demnächst mal an größeren Zeitschriftenkiosken schauen, ob es dort ausliegt (und es natürlich auch kaufen).
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Natürlich freut es mich, dass mein Buch nun nicht nur von meiner lieben Ex-Freundin Jeannet (und ihren Leuten) in der Schweiz gelesen wurde. Außerdem konnte ich die meisten Eidgenossen, die mir auf meinen Reisen bisher über den Weg gelaufen waren, immer ganz gut leiden. So gesehen: Hopp Schwiiz!

Hier noch die Rezi:

Zwölf-klein

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Vorstellung “Generation Wall” im Blog des DDR-Museums

20. Dezember 2011 | von | Kategorie: Blog, Mauergewinner Leseproben

Generation Wall

Das ist ja schön: vor ein paar Tagen wurde mein englisches Buch “Generation Wall” im Blog des DDR-Museums (Berlin Mitte) vorgestellt. Hier ein kurzer Auszug:

Mark Scheppert began writing his stories in 2008 and he intended to write something new and unique about the GDR representative for his generation and not existing so far.

Scheppert felt that nowhere in literature about the German Democratic Republic he could picture himself. He did neither belong to the generation of “Zonenkindern” nor lived in “Sonnenallee”. He couldn’t find his experiences or his youth in other books about the GDR, therefore wasn’t able to identify with it. But above all he couldn’t associate his feelings and emotions with this time.

Vollständig kann man den Text hier lesen

Ebook “Generation Wall” – Amazon.de in Germany

Ebook “Generation Wall” – Amazon.co.uk in Great Britain

Ebook “Generation Wall” – Amazon.com in the USA

Ebook "Generation Wall"
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Rezi zu “Mauergewinner” aus Warschau/Polen

18. Dezember 2011 | von | Kategorie: Blog, Mauergewinner Leseproben

Alex
In diesem Buch geht es um die Erlebnisse eines jungen DDR-Bürgers, der den Mauerfall mit 18 erlebte und jetzt, 20 Jahre danach, über seine Kindheit und Jugend und die späteren Veränderungen in seinem Leben nachdenkt. Dies tut er in kurzen, spannenden, temporeichen und witzig geschriebenen Geschichten, die einem nicht nur den Alltag von „ganz normalen“ Ostberliner Bürgern, sondern auch die damaligen politischen Hintergründe und deren Auswirkungen auf das (Nicht-)Funktionieren in der damaligen von Volkspolizisten und Stasi-Leuten kontrollierten Gesellschaft auf lebendige Art und Weise näherbringen.
„Mark Scheppert war Landschaftsgärtner, Möbelträger, Sachbearbeiter, Forstmitarbeiter, Erntehelfer, Vertreter, Partyveranstalter, Fahrrad-Kodierer, Handlungsreisender, Lagerverwalter, Postbearbeiter, Anzeigenverkäufer und Küchenhilfe. Und all das fand er wirklich kein bisschen aufregend. Deshalb begann er 2008, nebenher ein paar Zeilen zu schreiben.“ (aus seiner Biographie, Umschlagtext). Sein Blick auf das verschwundene Land DDR ist ihm wirklich gelungen, in zweierlei Hinsicht: erstens erhält der Leser einen ehrlichen Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse von Ostberlin – und auch das, was Jugendliche wie der Autor selbst darüber dachten und wie sie als junge Idealisten etwas verändern wollten – und zweitens tut er das in einem lockeren, jugendlichen, umgangssprachlichen Stil, der auch sprachliche Realitäten der Ostberliner zu offenbaren imstande ist.

Namensweihe2

Die DDR hatte Ideale, die sie der ganzen Bevölkerung, insbesondere aber der Jugend einzubläuen versuchte, z.B. der Sport: „Bei den Schul-Spartakiaden gewann ich meine ersten Medaillen (…) Diese Methode, auch die schwächsten und ungelenkigsten Kinder zu motivieren, sorgte dafür, dass ein ganzes Land gerne so gewesen wäre wie seine ehrgeizigen, erfolgshungrigen Spitzenathleten, die der ganzen Welt die Überlegenheit unseres sozialistischen Systems beweisen sollten (S. 87). Fahnenappell, Aufmarsch in der Karl-Marx-Allee, Einführung in die sozialistische Produktion, Jugendweihe, Diebestouren in der „großen Klauhalle“ am Leninplatz (da es keine Kaufhallendetektive gab), Ferien in Prerow auf der Darßer Halbinsel (inklusive Meeresrauschen und Lagerfeuer), vormilitärisches Trainingscamp, Altstoffsammeln der jungen Pioniere waren Teilrealitäten des Lebens, mit dem sich Ossis begnügen mussten.
Der Traum vom Westen, von westlichen Produkten (nur im „Intershop“) oder der Wunsch nach einer Bekanntschaft mit Ausländern schlummerte in vielen: “Zwischen Kindergarten und Abi traf ich jedoch meinen wichtigsten Ausländer: Dejan. Der Diplomatensohn aus Sarajewo war ein Geschenk des Himmels. Er saß ab der 5. Klasse neben mir und wurde mein wichtigster Freund. (…) Erst als er plötzlich (…) aus meinem Leben verschwand, kapierte ich, was mit ihm so alles möglich gewesen wäre: Er hätte mich mal im Kofferraum in den Westen schmuggeln können – und zurück!“ (S. 57). Auch die Versuche, an Westgeld zu kommen, waren meist schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Er versuchte es mit einem Freund als Liftboy in einem Hotel, ohne jedoch jemanden vorher um Erlaubnis zu fragen, ob sie arbeiten dürften. „Polnische Zloty, Russische Rubel und Tschechische Heller flossen in unsere Taschen. Zigaretten wurden uns zugesteckt (…). Doch niemand schmiss uns raus. Die Leute am Empfang (…) schienen uns nicht einmal zu bemerken. Nach zwei Tagen wussten wir auch warum und hatten die Schnauze voll – nicht eine einzige DM landete in unseren Händen. Ich sah enttäuscht auf das osteuropäische Geld und schwor mir, nie wieder betteln zu gehen!“ (S. 153)

FDJ

In der sozialistischen DDR hielt man gewisse Rituale, um die Bevölkerung fühlen zu lassen, dass sie zu manchen Zeiten etwas Besonderes erwarten kann, aber auch, um die Indoktrination immer wieder voranzutreiben. So z.B. bei der Jugendweihe (Weihe – ein sonst nur im religiösen Bereich verwendeter Begriff – man bemerkt hier schon den Anspruch der sozialistischen Weltordnung als Religionsersatz): „Die Feierstunde mit Eltern und Verwandten verlief nach dem gewohnten Muster. (…) Danach rezitierte unser GOL-Schulsekretär Hannes Jungblut die Gedichte ’Für den Frieden der Welt’ (…). Die Festansprache selbst hielt Prof. Dr. Heinz Schmidt, Oberst der Volkspolizei. (…) Endlich bekamen wir die Urkunden, das Geschenkbuch ‘Vom Sinn unseres Lebens’ und unseren Blumenstrauß. Dabei legten wir auch das Gelöbnis ab.“ (S. 166f).
Der Verfasser beschreibt in vielen Einzelheiten, die sich insgesamt wie Mosaiksteinchen zu einem zusammenhängenden Bild fügen lassen, sein Leben, und zwar in dem Land, in dem sich ab 1989 so viel ändern sollte. Er resümiert über diese Zeit: „Zeitgleich mit dem Fall der Mauer haben sich alle diese Dinge komplett verändert. Von einem Tag auf den anderen gab es keine ‘Bückware’ [unter dem Ladentisch verkaufte Ware, Anm. R. U.] mehr. Was das gesamtdeutsche Herz begehrte, stand plötzlich in den Warenhäusern und Supermärkten und später auch günstig und gebraucht im Internet. Auch riesengroße, preiswerte Farbfernseher. (…) Eine Sache finde ich außerdem bemerkenswert. Unmittelbar nach der Wiedervereinigung haben sich ein paar Dinge im Kopf der Menschen verschoben und teilweise sogar grundlegend geändert. Für den gemeinen Ostberliner, aber auch für den Ursprungs-Sachsen, gebürtigen Erfurter oder Schweriner gibt es einen völlig neuen Gegner: den Wessi. Kein Unterschied, ob Kölner, Bayer oder Schwabe – der Westdeutsche ist der große Feind. Punkt.“ (S. 197).

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Dies ist ein spannendes Buch eines normalen Ossi, der keine besonderen Privilegien genossen hatte, der oft unter dem Staat und seinen eigentümlichen Kontrollorganen gelitten hatte und der seit seiner Geburt im gleichen Stadtteil wohnt – nur sein Land und das politische bzw. wirtschaftliche System haben sich geändert: „Der Westen eröffnete mir eine prall gefüllte Wundertüte. Ich konnte die Welt sehen. Ich machte eine einjährige Weltreise (…) Ich bin ein Ossi auf Tour.“ (S. 206). Ein Buch zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln, denn: Mark Scheppert erzählt direkt und (es klingt) spontan, er verschweigt nichts, auch wenn´s unangenehm wird, er gibt uns (s)einen persönlichen Blick auf den Alltag in der DDR, als ein Jugendlicher, als junger Erwachsener. Und dies macht er mit viel Witz, mit Situationskomik, auf eine Weise, die sicher jeder als unterhaltsam anerkennen muss. Ein äußerst gelungenes Buch, das jeder Ossi und jeder Wessi einmal gelesen haben muss – der Ossi als fruchtbare Reflexion seines eigenen Lebens und der Wessi, um seinen engen, rein westlich-kapitalistisch gefärbten (Erlebnis-)Horizont endlich einmal zu erweitern.

Dr. Reinhold Utri, veröffentlicht im Arbeitsbereich Linguistik Warschau/Polen

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Mein “Clasico” in Madrid

13. Dezember 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

IckeJa, ich bin zurück vom “El Clasico” zwischen Real und Barça in Madrid und was soll ich schreiben: es war großartig, gigangisch – galaktisch!
Da jedoch das komplette Wochenende sehr emotional und vor allem sehr lustig war, möchte ich den Bericht nicht schon auf meinem Blog verballern. Somit müsst ihr leider auf die zweite Auflage von “90 Minuten Südamerika” warten…

Nur so viel: ein immens wichtiger Punkt “on list of things to do before I die” wurde am 10.12.2011 abgehakt!

Anbei noch ein Video – kurz vor Spielbeginn – aus meinem Blickwinkel im Stadion:

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“Alles ganz simpel” in “Die Hellersdorfer”

13. Dezember 2011 | von | Kategorie: Alles ganz simpel Leseproben, Blog

Die Hellersdorfer 12-2011-kleinSeit dieser Woche gibt es eine neue (sehr positive) Rezension zu meinem Buch “Alles ganz simpel”. Es freut mich, dass besonders die lokale Presse in Berlin Marzahn-Hellerdorf von meinem Werk so ausführlich Kenntnis genommen hat.
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Gleichzeitig wurde mein Buch in dieser Woche auf Sarahs Bücherwelt besprochen. Immerhin gab es vier von fünf Sternen und da Sarah sehr rührig ist, erscheint diese Rezension nun auch auf diversen anderen Buchforen.

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El Clasico in Madrid!

7. Dezember 2011 | von | Kategorie: Blog

P1000299Nein, ich schreibe hier keinen Vorbericht zum “Clasico” zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona am kommenden Samstag in Madrid, sondern ich fahre hin – mit Eintrittskarte. Wahnsinn!!!

Fragt nicht, wie teuer das Ticket war und wo es gekauft wurde. Ich habe keine Ahnung, da ich es zum runden Geburtstag geschenkt bekommen habe. Und so´nem Präsent schaue selbst ich nicht ins Maul.
Zwei Dinge machen mir allerdings ein wenig Sorgen: a.) geht mein Flug nach Madrid zu einer unmenschlich frühen Stunde und b.) weiß ich nicht, ob ich danach, zumindest im Clubfußball, schon “alles gesehen habe”.
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Auf jeden Fall ist es im Hier und Jetzt das (!) Spiel der Spiele und ich glaube, dass es wieder einiges aus Espana zu berichten gibt. Irgendwie passiert ja immer etwas. Bei meiner letzten Visite (2010) ist Spanien immerhin Fußball-Weltmeister geworden.
Na dann…

Im Video ist der Moment zu sehen, wo der WM-Pokal überreicht wurde:

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