Archive for Oktober 2011

Rezension von “Alles ganz simpel” in MaHeLi

30. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

MaHeLi

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Rezensionsexemplare “Alles ganz simpel”

25. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

alles_ganz_simpel_cover_klNachdem ich einige wenige Rezensionsexemplare an Zeitungen und Zeitschriften aus meinem eigenen Bestand gesandt habe, möchte ich hier noch kurz den Hinweis an alle Redaktionen einstellen, dass man mein Buch “Alles ganz simpel” problemlos als Journalist bei meinem Verlag beziehen kann.

Falls es Probleme gibt, können Sie sich gerne auch nochmals an mich wenden.

Hier gehts zum Journalisten-Login

…und hier kann man das Buch kaufen

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Tödlicher Pass: Suff & Sex & Nationalmannschaft

25. Oktober 2011 | von | Kategorie: 90 Minuten Leseproben, Blog

797 BierIn der aktuellen Oktober-Ausgabe von “Der Tödliche Pass” gibt es eine interessante Rezension zu meinem Buch “90 Minuten Südamerika”.
Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass dies ein sehr anspruchsvolles Magazin ist – ein Kritiker behauptet sogar: Deutschlands intelligenteste Fußballpostille – und daher bin ich sehr glücklich, dass es mein Buch überhaupt ins Heft geschafft hat.
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Über den Inhalt der Rezension kann man sich streiten, da mein Werk nie den Anspruch hatte, in Akademikerkreisen zu punkten.
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Dennoch gebe ich zu, dass 90 Minuten Südamerika mit ein wenig mehr Zeit durchaus noch besser hätte werden können. Leider habe ich allerdings nicht die Möglichkeit, wie einige der Autoren, die auf der Shortlist zum Buchpreis 2011 standen, mehrere Jahre an wenigen Seiten zu sitzen (einer sogar zehn!). Unsere Welt ist eben schnelllebig, oberflächlich und künstlich. Das färbt auf mich ab. Trotzdem bin ich meinem Stil treu geblieben: schnoddrig, direkt, offen und bescheuert oder was…
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Aber, wie gesagt, das Magazin zur näheren Betrachtung des Fussballspiels ist sehr lesenswert und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.
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DTP

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Gewinnspiel “90 Minuten Südamerika”

24. Oktober 2011 | von | Kategorie: Fußball-WM 2014

Cover 90 klein1Jetzt haben wir in letzter Zeit immer so schlimme Sachen über die Banken gehört – und vieles davon war mit Sicherheit berechtigt.
Allerdings habe ich vor ein paar Tagen entdeckt, dass die “Raiffeisen Capital Management” in Österreich gerade mein Buch “90 Minuten Südamerika” verlost. Obwohl ich da niemanden kenne und dies auch nicht initiiert habe, ist das natürlich schön, da sie das Werk dann ja auch kaufen müssen, um es an die Gewinner zu versenden. Also, nicht alles schlecht was im Bankenwesen gerade passiert…

Hier geht´s zum Gewinnspiel “Brasilien”

Anbei noch ein Foto von mir, dass Euch vielleicht einen Hinweis darauf gibt, wie die Antwort auf Frage 2 ist.

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Von Hamstern & Menschen – Kindheit in der DDR

20. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

6a34be5bb4944537bbce660528d3e08e_image_document_large_featured_borderlessLeider ist meine aktuelle Tierparkgeschichte aus dem “Mauergewinner” bei Spiegel Online etwas untergegangen, deshalb hier noch ein kurzer Hinweis darauf:

…zerlegte Möbel, fliegender Tierkot und Genickbrüche im Wohnungsflur: Als Kind in Ost-Berlin begeisterte er sich für die Elefanten und Löwen im Tierpark. Am liebsten hätte er sie mitgenommen. Erst als er eigene Haustiere bekam, stellte er fest, dass selbst kleine Tiere großen Ärger machen können…

Hier könnt Ihr den Artikel: “Von Hamstern und Menschen” weiterlesen.

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Am Donnerstag im Radio

17. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

246Am 20.10.2011 bin ich ab 21 Uhr im Offenen Kanal (92,6 MHz – Kabel Deutschland, oder www.alex-berlin.de) in “Auslesen – Die Sendung mit den Sumpfblüten” eingeladen und eine Stunde zu hören.

Info:

Lesebühnen erfreuen sich im deutschsprachigen Raum immer größerer Beliebtheit.
Da Berlin wohl die ältesten und bekanntesten Lesebühnen von ganz Deutschland hat und ein dementsprechend zahlreiches Publikum, will die Sendung “Auslesen” einen Überblick über die Berliner Leseszene geben, aber auch weniger bekannten Schreibern eine Chance bieten, sich und ihre Texte darzustellen.
Auslesen lädt bekannte und weniger bekannte Autoren ins Studio ein, damit diese über ihre Texte und ihr Leben reden können.

Oder hier klicken

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DDR-Abgesang – Jugend in der DDR

14. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

b7cd43e5c2050453dc834dc0103e5970_image_document_large_featured_borderlessSeit gestern kann man wieder eine Story aus meinem ersten Werk “Mauergewinner” bei Spiegel Online lesen. Wer das Buch gelesen hat, wird allerdings feststellen, dass die Geschichte stark gekürzt ist.
Auch die Auswahl der Bilder ist nicht sonderlich gelungen, da vor allem das hier abgebildete eher zu meiner Story “Endlich angekommen” gehörte – anläßlich der Party auf der ich feierte, dass ich länger in der Bundesrepublik als in der DDR wohnte.
Außerdem ist die Frau eine gute Freundin aus dem tiefsten Westdeutschland, welche die Ostdevotionalien tatsächlich sehr lustig fand. Insofern passt da die Bildunterschrift nicht ganz.

Wie auch immer, hier gehts zum Artikel bei SPON: Der Herbst der DDR

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Unsere Lesebühne: Die Unerhörten

13. Oktober 2011 | von | Kategorie: Blog

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Wann: 13.10.2011 (20 Uhr)
Wo: Café Tasso
Frankfurter Allee 11
Berlin-Friedrichshain
(Nähe U-Bhf. Frankfurter Tor)
Wie: Eintritt frei

Thema: Toleranzgrenze

Stargäste: Barbara Schilling & Marco W. Linke

Was verzollt man an der Toleranzgrenze? Wohin geht die Reise, wenn man sie überschreitet? Auf den Landkarten der Befindlichkeiten verlaufen viele Grenzen, manche starr, manche fließend, aber alle ziemlich spannend für die unerhörten Autorinnen und Autoren. Packen Sie also den Koffer und reisen Sie mit uns diesseits und jenseits der Toleranzgrenzen- ein grenzenloses Hörvergnügen ist garantiert!

Mehr zu den Unerhörten findet ihr hier

Nachtrag:

Lesung Tasso Okt. 2011 mit Barbara und Marco
Ich möchte mich im Namen der „Unerhörten“ bei Euch bedanken. Es war ein äußerst gelungener Abend und wirklich alle Gäste haben mir signalisiert, dass Ihr sehr gut angekommen seid (auch optisch).

Wir würden uns demnach freuen, wenn dies nicht die letzte gemeinsame Veranstaltung bleiben würde.

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Sensation: Venezuela schlägt Argentinien

12. Oktober 2011 | von | Kategorie: Fußball-WM 2014

555 mess Die Qualifikation zur Fußball-WM 2014 in Braslilien hat ja in vielen Ländern bereits begonnen – so auch in Südamerika.
Ich kann es immer noch nicht fassen: Venezuela hat tatsächlich Argentinien mit 1:0 weggehauen!

In meinem Buch “90 Minuten Südamerika” hatte ich folgenden Text aus dem Jahr 1998 gestrichen, da er mir zu unwichtig erschien:

“…wir finden eine Hütte in zweiter Reihe und erst zum Spiel Brasilien gegen Dänemark geselle ich mich wieder zu den anderen in eine Strandkneipe und taue ein wenig auf. Zum ersten Mal bereue ich, dass wir Brasilien bei der Wahl unseres Urlaubsziels so kategorisch ausgeschlossen hatten, denn nicht nur, dass sie heute ein geiles Spiel abliefern und Dänish Dynamit mit 3:2 nach Hause schicken – die Stimmung muss unter dem Zuckerhut einfach gigantisch sein. Venezuela hingegen ist ganz und gar kein Fußballland. Die Leute schauen zwar einigermaßen interessiert in die Glotze und springen auch bei den Toren auf, aber ein Lebensgefühl ist es für sie nicht. Man bedenke, dass Venezuela das einzige Land ist, welches die Copa America (Südamerika-Meisterschaft) als Teilnehmer bisher noch nicht gewonnen hat. Die beste Platzierung war zweimal Platz 5, wobei in einem Fall nur 6 Teams antraten. Dafür laufen hier fast ununterbrochen irgendwelche Baseball-Spiele im TV. Wahrscheinlich können wir froh sein, dass die WM überhaupt ausgestrahlt wird…”

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Wahrscheinlich hat sich seitdem einiges getan in Venezuela. Bin mal gespannt, wie sich die Quali dort weiter entwickeln wird, wobei es natürlich für die Stimmung sehr schlecht wäre, wenn Argentienien bei der WM 2014 nicht dabei wäre. Aber Messi & Co. werden wohl auch wieder bessere Tage haben.

Hier noch der Spielbericht

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Entstehungsgeschichte “Alles ganz simpel”

9. Oktober 2011 | von | Kategorie: Alles ganz simpel Leseproben, Leseproben

Opa und icke

„Sag mal Junge, hast du denn schon wieder deine Mütze im Auto vergessen?“ Meine Freunde vor der Tür lächelten und auch ich war gerührt. Der „Junge“ war mein 63-jähriger Vater, der zusammen mit dem besorgten Herrn, meinem 85 Jahre alten Opa, soeben das DDR-Museum in Berlin-Mitte verlassen hatte. Vater drehte sich noch einmal um und rief mir etwas zu. „Ja, übernächste Woche!“, brüllte ich zurück.
Soeben war die erste Lesung zu meinem Buch „Mauergewinner“ zu Ende gegangen. Ich inhalierte die kühle Herbstluft und blickte entspannt in den Abendhimmel über dem Alexanderplatz. Es schien ihnen gefallen zu haben. Auch meine Mutter hatte oft und herzhaft gelacht, obwohl ich mir gerade Texte ausgesucht hatte, in denen ich nicht sehr zimperlich mit meinen Eltern umgegangen war. Nachdem sich meine Nervosität ein wenig gelegt hatte, plauderte ich mit dem Publikum, ließ meine Erzeuger zu Wort kommen und erwiderte ihre ironischen Zwischenrufe. Ich schaute in die Reihen der Zuschauer und wusste plötzlich wieder, für wen ich das Buch geschrieben hatte – einzig und allein für meine Familie!
Vater, der sich scheinbar eine fiebrige Erkältung eingefangen hatte, überreichte mir kurz vor Beginn der Lesung hustend einen Schuhkarton und sagte, dass er gerne mal mit mir über den Inhalt reden würde. Er nickte verständnisvoll, als ich ihm klarmachte, dass ich dafür heute mit Sicherheit keine Zeit haben würde. Aber übernächste Woche. Bis dahin hätte ich mir die Sachen auch angeschaut!

Opa Familie

Als ich vier Tage später ins Unfall-Krankenhaus Marzahn kam, war mein Vater auf der Intensivstation gerade wiederbelebt worden. Dort traf ich meinen kreidebleichen Opa. Der zuständige Arzt faselte etwas von 20 % Überlebenschancen, doch in seinen Augen sah ich, dass es Null waren. Im Aufzug spürte ich, dass sich mein Opa kaum noch auf den Beinen halten konnte. Auch mir liefen längst Tränen über die Wangen und zum ersten Mal in meinem Leben nahm ich meinen Großvater in die Arme. Doch erst als wir vor der Tür mit zittrigen Händen eine Zigarette rauchten – er seine filterlosen Caro, ich meine leichten Cabinet – wurde mir bewusst, dass ich in wenigen Augenblicken meinen Vater verlieren werde und er seinen Sohn – seinen Jungen.
Mein Vater war stets ein sehr humorvoller Mensch gewesen und hätte spätestens jetzt gesagt: „Nun drück mal nicht so auf die Tränendrüse.“ Das möchte ich nicht. Damals hatte ich mich einfach noch nie mit dem Tod eines geliebten Menschen auseinandergesetzt.
Ich konnte wochenlang diesen Karton nicht öffnen und als ich es dennoch tat, wurden meine Befürchtungen bestätigt. Vater hatte viele Erinnerungsstücke seines Lebens zusammengesucht: alte Zeitungsausschnitte, Urkunden, Fotos, Orden und Medaillen. Sogar ein Schriftstück zu einem Parteiverfahren war mit dabei. Ich ahnte was er vorgehabt hatte…

Durch seinen Tod kamen sich zwei Menschen näher, die zuvor bei Familientreffen kaum mehr als drei Worte miteinander gewechselt hatten. Mein Opa und ich. Stundenlang saßen wir in seiner Stammkneipe „Paule“ in Biesdorf zusammen, versuchten gemeinsam, das schreckliche Ereignis zu verarbeiten und wurden dabei Freunde. Er redete viel über meinen Vater, aber auch über eigene Erlebnisse und ich hörte ihm einfach zu. Eines Tages begriff ich etwas, was ich meinem Alten gerne noch zu Lebzeiten zugerufen hätte: „Dein Leben war mit Sicherheit dreimal spannender als meines, aber was dein Vater – mein Opa – erlebt hat, schlägt uns beide um Längen!“

Opa Sport

Genau dieses Leben wollte ich unbedingt festhalten, bevor ich es wieder in einem Schuhkarton überreicht bekam.
Mein nunmehr 86-jähriger Großvater hat ein deutsches Jahrhundert erlebt, das ganz anders klang als das, was ich während meiner Schulzeit immer verabreicht bekommen hatte. Er fand sein Leben ganz simpel. Ich nicht!
Immer wieder hatte er betont: „Ich glaube eigentlich, dass diese Anekdoten nur für meine Kinder und Enkel interessant sind, aber wenn du daraus unbedingt ein Buch machen willst…“ Wollte ich!

Letztendlich entschied ich mich für ein Gespräch als richtige Form für mein Unterfangen, da mich besonders Ereignisse, die mein Opa für bedeutsam hielt, interessierten. Entstanden ist somit keine Biographie und auch keine Aneinanderreihung von Anekdoten, sondern eine Mischung aus beidem. Gelebte deutsche Geschichte, die ich aufbewahren und teilen wollte.

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Alles ganz Simpel-klein

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